Frästisch verbessert! Neuer Anschlag selbst gebaut
Frästisch verbessert! Neuer Anschlag selbst gebaut
Dies ist bereits ein etwas älteres Projekt. Der Initiator war ein Tischlermeister, dessen Blog zu jener Zeit recht erfolgreich war.
Leider ist dieser Beitrag im Laufe der Zeit aus meinem Blog verschwunden.
Auf dem Bild ist noch der alte Anschlag des Festool CMS-Frästisches im Original zu sehen.
Für die notwendigen Arbeiten ist dieser Anschlag zwar ausreichend, jedoch fehlen einige wichtige Hilfsmittel, die der neue Anschlag inzwischen bietet.
erforderlicher Rahmen
Der neue Fräsanschlag erfordert eine andere Befestigung am Frästisch.
Diesen Spannrahmen hatte ich schon vorher gebaut und montiert.
Dieser Rahmen ist einfach herzustellen; es sieht nur kompliziert aus.
Ahorn war für den Spannrahmen die beste Wahl. Ahorn lässt sich sehr gut bearbeiten. Aluschienen gibt es im Internet für wenig Geld.
Schnittplan Multiplex 18mm
Meine Konstruktionsarbeiten erledige ich mit SketchUp. Ich nutze noch die alte Version, die eigenständig unter Windows läuft.
Die neuen Versionen laufen nur in der Cloud und sind extrem teuer.
Eigenständig laufende Versionen gibt es im Netz schon für 14 Euro zu erwerben.
Natürlich wäre es schön, die Arbeiten direkt auf meinem Ubuntu-Computer machen zu können. Aber ich bin nicht bereit, den Preis für SketchUp Cloud zu zahlen.
Hier sind die wichtigsten Teile mit Maßangaben.
Verbindungen
Bei dieser Konstruktion verwende ich kein Massivholz. 18 mm Multiplex ist das richtige Material für dieses Projekt. Es ist formstabil und verzieht sich kaum.
Die Langstücke waren einfach auf dem MFT/3 zuzuschneiden; die Ecken auf der Kappsäge.
Alle Verbindungen sind Lamello-Verbindungen.
Die Lamello Zeta-P2 hat sich wirklich bezahlt gemacht. Absolut präzise und für alle Lamello-Verbindungen einsetzbar.
Wichtig ist hier die Rechtwinkligkeit aller Bauteile. Nur so kann ein genaues Arbeiten auf dem Frästisch garantiert werden.
Absaugkasten
Wie beim Original von Festool ist hier ein ausreichend dimensionierter Absaugkasten eingebaut.
Der Zuschnitt dafür ist etwas knifflig, aber das Endergebnis überzeugt.
Die Winkelschnitte haben alle 22,5 Grad.
Die Verbindungen sind alle nur verleimt. Der Kasten muss nichts tragen und steht beim Absaugen im Unterdruck.
Allein diese Absaugmöglichkeit reicht für ein sauberes Arbeit nicht aus. Es muss noch eine Absaugung an der unter dem Tisch befestigten Oberfräse angeschlossen werden.
Deckel Absaugkasten
Hierfür ist kein 18mm starkes Holz nötig.
8mm Sperrholz reichen aus. KEIN MDF !!
Allerdings wird dieser Deckel auch noch die Führungsschiene für das Zubehör tragen müssen.
Trotzdem macht stärkeres Holz nicht viel Sinn.
Passprobe
Die Teile für den Absaugkasten habe ich zum Verleimen mit Paketklebeband fixiert.
Klebebänder sind beim Verleimen von Gehrungen immer sehr hilfreich.
Beim Ausprobieren kann man sehr gut feststellen, ob alle rechten Winkel eingehalten werden können und ob alle Lamellen an der richtigen Stelle sitzen.
Zentrierung
Wenn die Frontteile ausgerichtet und verleimt sind, wird das "Zentrierbrett" montiert.
Dieses hält die beiden Backen in einer sehr stabilen und zum Frästisch ausgerichteten Position.
Dies ist das schwarze Teil im Hintergrund. Hier habe ich einige Lamellos platziert um eine kraftvolle Verbindung zu den beiden Anschlägen zu schaffen.
Verleimen
Da war ich etwas vorsichtiger als sonst. Der rechte Winkel muss immer stimmen. Ich habe auch tatsächlich eine Stunde gewartet, bis ich die Zwingen wieder abgebaut habe. Sonst war es meistens nur eine halbe Stunde.
Alu-Anschläge
Diese Anschläge sind wirklich gut. Genau für diesen Zweck.
Die Innenseiten müssen aber noch auf 45 Grad geschnitten werden.
Das geht ganz einfach mit der Kappsäge. Drehzahl auf niedrigster Stufe und sehr wenig Vorschub.
erster Test auf dem Frästisch
Alle Teile waren verleimt, die Knebelschrauben alle drin und die Führungsschrauben auf dem Tisch passen auch.
Die Konstruktion hat andere Klemmen, die vielleicht für die Befestigung auf dem Tisch fester sein könnten. Die kleinen Knebel sind doch schwer anzuziehen. Aber es hält und die erste Fräsung war sehr gut.
Zubehör für den Frästisch
Auch die Zubehörteile, die der Konstrukteur beschrieben hatte, habe ich nachgebaut.
Allerdings die Federbretter aus Holz habe ich gleich entsorgt. Für wenig Geld gibt es die Folgenden zu kaufen. Die sind gut.

Von Null zum eigenen Frästisch – einfach & schnell
Von Null zum eigenen Frästisch
Jeder angehende Holzwerker stellt sich früher oder später diese Frage. Das Bedürfnis nach einem Frästisch (nicht zu verwechseln mit einer Tischfräse) wird oft durch Werbung in Fachzeitschriften oder im Internet geweckt. Doch die entscheidende Frage bleibt: Brauche ich wirklich einen?
Meiner Erfahrung nach lassen sich über 95 % aller Bearbeitungsaufgaben problemlos mit einer normalen Oberfräse erledigen – sei es eine Fase an der Kante eines Holzes oder das Fräsen einer Nut.
Auch ich stand damals vor dieser Entscheidung und war überzeugt, dass ein Frästisch meine handwerklichen Möglichkeiten deutlich erweitern würde. Rückblickend betrachtet war das jedoch ein absoluter Trugschluss.
Mein erster Frästisch – selbst gebaut
Vor über zehn Jahren war das Angebot an Blogs, Foren und Zeitschriften rund ums Holzwerken noch riesig. Viele Autoren erklärten jedem Neuling Schritt für Schritt, wie man seine Projekte umsetzt. Ich habe all diese Informationen aufgesogen wie ein Schwamm – und das leider ganz zu meinem Nachteil.
Damals habe ich mir erstmals eine Ausgabe der Zeitschrift „Holzwerken“ gekauft, um den dort beschriebenen Frästisch nachzubauen. Und genau das habe ich dann auch getan – mit den empfohlenen Teilen aus den angegebenen Bezugsquellen.
Damals spielten Kosten für mich keine Rolle; es ging mir nur darum, den Frästisch genau so zu bauen, wie es beschrieben war.
Ernüchterung nach dem Bau
Und dann stand er da: mein neuer Frästisch. Zu Anfang noch mit einem Wagenheber als Einstellmöglichkeit für die Oberfräse.
Doch schnell stellte sich heraus: Der Frästisch brachte nicht die erhoffte Verbesserung der Arbeitsqualität. Fast sofort merkte ich, dass diese Konstruktion nicht nur sehr teuer war, sondern für wirklich anspruchsvolle Fräsarbeiten schlichtweg ungeeignet war – kurz gesagt: „Müll“.
Mein Ärger war groß. Nicht gegenüber der Fachzeitschrift, die die Anleitung veröffentlicht hatte – nein, ich ärgerte mich über mich selbst.
Festool CMS 2200
Dieses CMS 2200, wie auch das CMS TS 55, kaufte ich Anfang 2015 bei Festool.
Zum damaligen Zeitpunkt einer der wenigen Anbieter von solchen Frästischen.
Und? Natürlich auch die Festool OF 2200 um diese unterzubauen.
Zum damaligen Zeitpunkt war dieser kleine Frästisch wirklich gut. Trotz einiger fehlender Einstellmöglichkeiten.
Verbesserungen und wertvolle Tipps
Speziell für diesen Frästisch hatte ein Youtube-Beitrag einige wesentliche Verbesserungen gezeigt.
Von einem erweiterten Rahmen zur Befestigung eines anderen Fräsanschlags bis hin zu einem Plan für einen komplett neuen und deutlich besseren Fräsanschlag – all diese Ideen habe ich aufgegriffen und erfolgreich nachgebaut.
Erweiterungen für Festool CMS 2200
Das CMS hatte keine Halterungen an den Seiten und an der Front.
Das war auch mit dem Original-Fräsanschlag auch nicht notwendig, doch war man ohne an diesen Fräsanschlag gebunden.
So habe ich den Tisch mit einem solchen Spannrahmen erweitert und war nun in der Wahl eines anderen Fräsanschlages frei.
Hierzu habe ich Ahorn verarbeitet und bin überzeugt kein anderes Holz kann diese Aufgabe besser erfüllen.
Der Aufwand hält sich wirklich in Grenzen für das, was man anschließend alles machen kann.
Anschlag für den Frästisch bauen
Dieser neue Fräsanschlag hat keinen direkten Zusammenhang mit dem Festool CMS und kann somit auf jeden Frästisch aufgebaut werden.
Die Idee ist sehr einfach und die Komponenten für diesen Anschlag sehr gut gewählt.
Diesen Anschlag kann jeder Holzwerker selbst nachbauen. Einen Plan dafür, wie auch die Baubeschreibung sind hier zu finden.
An den Anschlag können viele Hilfsmittel schnell und einfach montiert werden.
Frästisch selber bauen
Hier habe ich mir mal die Mühe gemacht einen brauchbaren Frästisch zu konstruieren:
Grundlagen sind:
Hinzu kommen noch der Schutzschalter Notaus mit Wiederanlaufschutz, Einlegeplatte und natürlich die Oberfräse selbst.
Solche Art "Grundtisch" OHNE ALLES wird im Netz bei Online-Anbietern mit kleinem Rahmen ohne Rollen für Euro 400,00 angeboten.
Die richtige Tischplatte für den Frästisch
Es ist schon sehr abenteuerlich zu sehen, welche Tischplatten zu welchem Preis angeboten werden. Die billigste HPL-Multiplexplatte in 1200×800 mm kostet online bereits 349 Euro!
Allerdings ist die Öffnung für die Fräse schon vorgefertigt, sodass man gezwungen ist, auch die Einlegeplatte mit Liftfunktion für mindestens 405 Euro zu kaufen. Zum Vergleich: Eine große Siebdruckplatte kostet nur rund 25 Euro und ist völlig ausreichend.
Die C-Profile kosten nur Pfennige, und die Nut dafür zu fräsen sollte jeder beherrschen, der einen Frästisch bauen möchte. Wichtig ist vor allem: Die Platte muss glatt sein, damit das Holz gut darüber rutscht. Die offene Kante der Siebdruckplatte sieht zwar nicht schön aus, hält aber problemlos.
Vorsicht ist bei privaten Anbietern geboten: Viele ihrer Platten sind konstruktiv völliger Müll und bestehen nur aus beschichteter Spanplatte – ein völlig ungeeignetes Material für einen Frästisch oder andere Arbeitsplatten.
Einlegeplatte mit Lift
Eine brauchbare Einlegeplatte mit Ringen, ohne Liftfunktion, für die Befestigung einer Oberfräse im Frästisch wird bei deutschen Online-Händlern oft mit über 100 Euro angeboten – und das ohne Lift.
Beim Stöbern habe ich gerade wieder bei TEMU nachgeschaut: Dort gibt es Einlegeplatten aus Aluminium schon ab 19 Euro! Meiner Ansicht nach ist das eine besonders interessante Option.
Mit Lift kostet dort eine sehr gute Einlegeplatte knapp 105 Euro !!!
Sollten die Befestigungsbohrungen für die bereits vorhandene Oberfräse in der Aluminiumplatte nicht vorhanden sein, kann man diese einfach nachträglich einbohren.
Die Öffnung für die Einlegeplatte muss man selbst fräsen – das ist aber kein Hexenwerk. Man kann zunächst die große Fläche aussägen und anschließend den Rand sauber mit einer Oberfräse nacharbeiten.
Die richtige Oberfräse für den Frästisch
Meine damalige Entscheidung, eine Festool OF 2200 in den Frästisch einzubauen, war völlig überzogen – und der Grund dafür war simpel: Ich hatte einfach keine Ahnung.
Grundsätzlich sollte eine Oberfräse nicht unter 1000 W Leistung liegen – aber auch keine 2200 W wie meine damalige Wahl.
Warum? In der Regel werden Fräser mit 8 mm Schaftdurchmesser eingesetzt. Diese sind gängig, preislich attraktiv und für die meisten Arbeiten völlig ausreichend. Sicher kann man auch mit 12 mm Schaft fräsen – da reicht die Leistung einer normalen Oberfräse ebenfalls problemlos aus.
Die richtige Oberfräse für den Frästisch
Meine damalige Entscheidung, eine Festool OF 2200 in den Frästisch einzubauen, war völlig überzogen – und der Grund dafür war simpel: Ich hatte einfach keine Ahnung.
Grundsätzlich sollte eine Oberfräse nicht unter 1000 W Leistung liegen – aber auch keine 2200 W wie meine damalige Wahl.
Warum? In der Regel werden Fräser mit 8 mm Schaftdurchmesser eingesetzt. Diese sind gängig, preislich attraktiv und für die meisten Arbeiten völlig ausreichend. Sicher kann man auch mit 12 mm Schaft fräsen – da reicht die Leistung einer normalen Oberfräse ebenfalls problemlos aus.
Oberfräse und Selbstbau: Meine Erfahrungen
Man sollte wirklich überlegen, einen „normalen“ Fräsmotor in den Frästisch einzubauen. Wer baut die Oberfräse schon ständig aus, um sie manuell einzusetzen? Ein Fräsmotor mit Einlegeplatte und Lift ist dagegen wesentlich preiswerter – so würde ich es heute machen. Allerdings muss man im Netz danach suchen.
Aber Achtung: Bitte keine billigen Oberfräsen bei TEMU oder Aliexpress kaufen! Ich habe das getestet: Eine OF für 30 Euro. Die Spannzange war nur 6,35 mm (1/4") groß, alles wirkte labbrig und wenig vertrauenswürdig. Ja, die OF lief – aber ich habe sie zurückgegeben.
Der größte Nachteil bei allen anderen Oberfräsen, die umgedreht in einen Frästisch eingebaut werden, ist die mangelhafte Absaugmöglichkeiten. Anders als bei der Festool OF 2200 in einem CMS von Festool. Dort habe ich 2 sehr gute Möglichkeiten der Absaugung. Das sollte man sich bewusst machen.
Ein Frästisch, wie ich ihn konstruiert habe, würde inklusive einer Bosch 1400 W Oberfräse im Selbstbau rund 550 Euro kosten. Ein vergleichbarer, fertig konfigurierter Frästisch in einem bekannten Online-Shop kostet hingegen 1.352,26 Euro – also ein Preisunterschied von rund 800 Euro!
Wenn Interesse besteht, baue ich euch einen gebrauchten Frästisch mit MDF-Platte für 800 Euro zur Selbstabholung. Einfach über den „Kontakt“ anfragen.
Aus meiner bisherigen Erfahrung: Sicher, eine richtige Tischfräse wäre schön – aber dafür reicht bei mir der Platz nicht. Preislich unterscheiden sich diese beiden Varianten unterm Strich kaum. Ein Holzwerker hat oft die finanziellen Mittel, die ein Tischler vielleicht anders investieren würde.
Als heutiger „Neuling“ würde ich auf jeden Fall wieder einen Frästisch selbst bauen. Das ist einfach, preiswert und flexibel. Wer dazu noch preiswerte und gute Fräser sucht, dem kann ich PRECISIONBITS.COM empfehlen. Dort sind die Preise etwa halb so hoch wie in deutschen Shops – trotz Versandkosten. Einziger Wermutstropfen: Es wird eine andere Spannzange mit 12,7 mm Aufnahme benötigt, die man allerdings für nur 47 Euro als Zubehör kaufen kann.
Dieser Frästisch ist ein Albtraum – Erfahrungen & Warnung!
Dieser Frästisch ist ein Albtraum
Kein ambitionierter Holzwerker kommt an diesem Thema vorbei: Auch ich hatte bereits 2015 den großen Wunsch, einen eigenen Frästisch zu besitzen.
Zunächst war ich überzeugt, dass ein Selbstbau deutlich günstiger wäre als der Kauf eines fertigen Modells. Also besorgte ich mir zwei Ausgaben der Zeitschrift HolzWerken mit den entsprechenden Bauplänen und begann, den Frästisch nachzubauen.
Das benötigte Material ließ ich mir beim Holzhändler grob zuschneiden. Die passgenauen Zuschnitte und sämtliche Feinarbeiten erledigte ich anschließend in meiner eigenen Werkstatt. Auch das in der Zeitschrift empfohlene Zubehör bestellte ich – wie vorgeschlagen – bei den angegebenen Lieferanten. Rückblickend war das eine recht kostspielige Angelegenheit, doch damals kannte ich keine günstigeren Alternativen.
Nachdem schließlich alle Materialien und Bauteile vorhanden waren, begann ich mit dem Zusammenbau und arbeitete den Frästisch Schritt für Schritt nach den Bauplänen nach.
Im Nachhinein war es keine gute Idee
Warum wollte ich überhaupt einen Frästisch? Ganz einfach: Ich kam mit der Handoberfräse nicht richtig zurecht. Also war ich überzeugt, dass mit einem Frästisch alles einfacher werden würde. Rückblickend weiß ich: Das war ein Trugschluss.
Wer eine Handoberfräse nicht sicher beherrscht, wird auch mit einem Frästisch keine besseren Ergebnisse erzielen. Die grundlegenden Schwierigkeiten bleiben bestehen – lediglich die Arbeitsweise verändert sich. Ein Frästisch ersetzt weder Erfahrung noch ein gutes Gefühl für das Werkzeug oder eine saubere Arbeitstechnik.
Rückblickend wäre es deutlich sinnvoller gewesen, zunächst den sicheren Umgang mit der Handoberfräse zu erlernen, anstatt auf eine vermeintliche Abkürzung zu hoffen. Erst wenn man die Oberfräse wirklich beherrscht, spielt ein Frästisch seine Stärken aus und wird zu einer echten Arbeitserleichterung.
Frästisch im Eigenbau – lohnt sich der Aufwand wirklich?
Eine praktische Bewertung von Kosten, Nutzen und Erfahrungen. Dies ist nur meine persönliche Einschätzung.
Als der Frästisch schließlich fertig aufgebaut vor mir stand, stellte sich mir die Frage: Warum habe ich mir nicht gleich einen fertigen Tisch gekauft?
Die Kosten für die vielen Einzelteile – Multiplexholz, Schienen, Schrauben, Griffe, Einlegeplatte, Leitungsschutzschalter, Rollen usw. – standen in keinem sinnvollen Verhältnis zum Ergebnis.
-
Die Anschläge sind nicht tiefenverstellbar.
-
Die Schubladen sind unpraktisch: sehr klein, aber unnötig hoch.
-
Die Höhenverstellung mit dem Wagenheber habe ich später durch eine schraubbare Höhenverstellung von Festool ersetzt.
-
Außerdem benötigt der Tisch sehr viel Platz.
Warum habe ich ausgerechnet diesen Frästisch nachgebaut und keinen anderen?
Weil ich der Fachzeitschrift Holzwerken vertraut habe. Sie sollte eigentlich die Interessen von Holzwerkern vertreten, oder? Nach meinen Erfahrungen ist das nicht der Fall. Vielmehr steht der Kommerz im Vordergrund.
Seit Jahren beobachte ich den Inhalt der Zeitschrift (ohne sie zu kaufen):
-
Ein großer Teil besteht aus Werbung, teils implizit, teils explizit.
-
Viele Themen wiederholen sich nach ein oder zwei Jahren.
-
Die empfohlenen Bücher für Schreiner sind oft veraltet oder wenig spannend.
-
Von praktischem Möbelbau ist kaum etwas zu finden.
Langer Rede kurzer Sinn: Ich habe den Tisch wieder zerlegt und die brauchbaren Teile im Internet verkauft.
Grundsätzlich lohnt sich der Eigenbau eines Frästisches – allerdings aus ganz anderen Gründen, als sie damals in der Fachzeitschrift vermittelt wurden. Und nein: Bereits zu dieser Zeit gab es deutlich durchdachtere und in der Praxis bewährte Konstruktionen.
Erfahrene Holzwerker haben den dort vorgestellten Frästisch vermutlich kaum nachgebaut, weil die Konstruktion in einigen Punkten wenig praxisgerecht war. Wer bereits über entsprechende Erfahrung verfügte, war auf solche Baupläne ohnehin nicht angewiesen.
Heute ist die Situation zum Glück eine andere. Im Internet findet man zahlreiche ausgereifte Baupläne, viele davon sogar als kostenlose SketchUp-Modelle. Sie sind deutlich besser durchdacht und lassen sich problemlos an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Diese Möglichkeiten standen damals noch nicht zur Verfügung.
Auch die deutschen Online-Shops für Holzwerker können eine gute Inspirationsquelle sein. Für den eigentlichen Einkauf lohnt es sich jedoch, die benötigten Komponenten anschließend im Internet zu vergleichen. Nach meiner Erfahrung lassen sich viele Teile bei gleicher Qualität deutlich günstiger beziehen als bei den spezialisierten Holzbearbeitungs-Shops.
Wie ein wirklich praxisgerechter Frästisch aufgebaut sein sollte, habe ich in einem anderen Beitrag ausführlich beschrieben. Dort findet sich auch eine kleine Kostenkalkulation, die zeigt, mit welchem Budget sich ein hochwertiger Frästisch selbst bauen lässt.
Alles nur Greenwashing? Nachhaltigkeit hinterfragt
Alles nur Greenwashing? Nachhaltigkeit hinterfragt
Holzarten nur noch aus Deutschland
Heute wird man als Holzwerker teilweise kritisch betrachtet, wenn man Tropenhölzer verarbeitet. Stattdessen werden FSC- oder PEFC-zertifizierte Hölzer aus heimischem Anbau in der Werbung und auch von Umweltorganisationen besonders hervorgehoben. Dass diese Holzarten für bestimmte Außenanwendungen technisch nicht immer geeignet sind, wird dabei selten differenziert betrachtet. Und ohne Sinn der "Nachhaltigkeit".
Hier kann man auch noch erkennen, dass diese "Zertifizierung" nicht dem Naturschutz sondern vielmehr dem Kommerz dient.
Das Forest Stewardship Council (FSC) verfolgt ursprünglich das Ziel, eine verantwortungsvolle Waldwirtschaft zu fördern und insbesondere die Zerstörung wertvoller Waldflächen einzudämmen. In der öffentlichen Diskussion wird jedoch häufig übersehen, dass Entwaldung weltweit vielfältige Ursachen hat – darunter auch die Umwandlung von Waldflächen in landwirtschaftliche Nutzflächen, etwa für den Anbau von Soja als Futtermittel für den Export. In Deutschland hingegen für riesige PV-Anlagen und Windkrafträder.
Heute war ich bei einem Holzhändler, um Lärche zu kaufen.
Überraschenderweise hatte er auch „sibirische Lärche“ frisch am Lager.
Das wirft für mich eine naheliegende Frage auf: Wie ist das möglich, wenn Russland weitreichenden Sanktionen unterliegt? Handelt es sich tatsächlich um Ware aus sibirischer Herkunft, um ältere Lagerbestände, oder wird der Begriff „sibirische Lärche“ inzwischen eher als Handelsbezeichnung verwendet – unabhängig von der tatsächlichen Herkunft?
Als Verbraucher fühle ich mich daher betrogen.
Kurz zusammengefasst:
-
Tropische Hölzer wie Teak, Iroko, Kambala oder Meranti haben höhere Dauerhaftigkeitsklassen, sind also deutlich widerstandsfähiger gegen Feuchtigkeit, Pilzbefall und Insekten. Sie lassen sich oft leichter bearbeiten, quellen weniger und halten über Jahre auch unter extremen Witterungsbedingungen.
-
Europäische Hölzer wie Eiche, Lärche oder Fichte sind für den Außenbereich nur bedingt geeignet. Sie müssen besonders geschützt werden (Lasur, Öl, regelmäßige Pflege) und sind anfälliger für Risse, Verzug oder Fäulnis.
-
In Deutschland sind tropische Hölzer wesentlich teurer, nicht zuletzt durch Importkosten, aber auch durch eine willkürliche Preisgestaltung im Handel.
-
Manche „Fachleute“ propagieren ausschließlich europäische Hölzer. Gründe können sein: regionale Verfügbarkeit, Marketing für Nachhaltigkeit oder persönliche Präferenzen. Manchmal spielt auch ein linksgrüner politischer oder ökologischer Kontext eine Rolle, der weniger die technische Haltbarkeit als die Umweltwirkung priorisiert.
Webseite mit Ökostrom?
Seit über 26 Jahren betreibe ich eine Webseite – früher ausschließlich beruflich. Ob mein Hoster seinen Strom aus Wind, Sonne oder Kernkraft bezieht, ist für meine Entscheidung unerheblich. Für mich zählen Performance, Stabilität, Sicherheit und ein fairer Preis.
Das Schlagwort „grüner Strom“ im Hosting-Bereich halte ich für in erster Linie ein Marketinginstrument. Als Kunde habe ich faktisch keine Möglichkeit zu überprüfen, welcher physische Strom tatsächlich im Rechenzentrum ankommt. Strom fließt in einem europäischen Verbundnetz – nicht farblich getrennt nach Tarif.
Zudem importiert Deutschland, nach dem irren Aus der Kernenergie, regelmäßig erhebliche Strommengen aus dem Ausland, darunter auch aus Ländern mit hohem Kernenergieanteil. Wer glaubt, beim Surfen oder Hosten ließe sich der reale Energiemix durch die Wahl eines Labels vollständig steuern, verkennt die technischen und wirtschaftlichen Zusammenhänge des Strommarktes.
Die Bundesregierung ist in keiner Weise daran interessiert den Strompreis für den Verbaucher niedrig zu halten.Mehr als 32% des Preises sind ausschliesslich Steuern und mit jedem Cent Mehrkosten wird auch das Ergebnis der Steuererträge höher.
Hier wird nicht für irgendeine Leistung bezahlt sondern nur für eine völlig verirrte linksgüne Ideologie-Politik, die offenbar die komplette deutsche Industrie an die Wand fährt.
Für mich ist daher entscheidend, was messbar ist: Leistung, Verfügbarkeit und Kosten – nicht Werbeaussagen.
Nur noch E-Fahrzeuge?
Fast 30 Jahre war ich freiberuflich unterwegs – zunächst meist im Ausland, später in ganz Deutschland: Hamburg, München, Nürnberg … da kommen einige Kilometer zusammen. Diese Strecken hätte ich damals niemals mit einem E-Auto bewältigen können.
Öffentliche Verkehrsmittel schieden eh schon wegen der Unzuverlässigkeit und der Gefahr körperlichen Schaden zu nehmen aus.
Heute gibt es Kaufprämien von bis zu 6.000 Euro für Elektrofahrzeuge. Muss ein wirklich gutes Produkt subventioniert werden? Vor allem, wenn ich als Gegner von E-Autos und ohne jegliche Absicht ein solches Fahrzeug zu kaufen diese Förderung über meine Steuern aktuell mitfinanzieren soll?
Elektrischen Fahrzeugen stehe ich dabei keineswegs grundsätzlich ablehnend gegenüber: Seit über zehn Jahren besitze ich einen straßenzugelassenen Golfwagen mit Elektroantrieb, und auch ein E-Bike gehört selbstverständlich zu meinem Alltag. Warum? Weil diese Fahrzeuge sinnvoll sind und mir tatsächlich helfen.
Selbst wenn wir eine Lade-Infrastruktur in Deutschland hätten, wäre ein Aufladen von E-Fahrzeugen zur gleichen Tageszeit überhaupt nicht möglich. Wer sich mal mit Grundlasten hier in Deutschland befasst hat, versteht es sofort.
Für meine Anforderungen bleibt jedoch der Diesel der umweltfreundlichste und praktikabelste Motor – insbesondere bei langen Strecken und hoher Nutzung.
Nachhaltigkeit im Alltag – eine kleine Beobachtung
Unser Nachbar ist ein wahrer „Nachhaltigkeitsfan“: Wärmepumpe fürs Haus, große Solaranlage auf dem Dach, Bezieher von Ökostrom – und als einziges Fortbewegungsmittel ein Lastenfahrrad.
Am Montag herrschten minus 11 Grad Celsius. Es klingelte an meiner Tür, und mein Nachbar fragte, ob ich ihn zum Einkaufen mitnehmen könnte – mit dem Lastenfahrrad war die Fahrt bei der Schneelage schlicht unmöglich.
Während der Fahrt fiel mir seine blasse Gesichtsfarbe auf. Er berichtete, dass die Wärmepumpe die gewünschte Innentemperatur nicht halten konnte und es auch Probleme mit warmem Wasser gab. Die Stromversorgung über die Solaranlage war durch die Schneedecke blockiert. Irgendwie tat er mir leid – ich selbst musste mein Fahrzeug nur 30 Minuten über die Diesel-Standheizung laufen lassen, um es enteisen zu können. Er hingegen schien froh, dass es wenigstens etwas warm im Haus war.
An der Kasse im Edeka fiel mir seine Einkaufstasche auf: Von „Nachhaltigkeit“ oder Preisbewusstsein war kaum etwas zu erkennen. Fast alles Gemüse und Obst war in Kunststoff verpackt, dazu ausschließlich die teuersten Bio-Produkte.
Hier muss ich kurz einwerfen: Ich selbst bin skeptisch gegenüber vielen Bio-Labeln, zumal viele Produkte aus dem Ausland stammen. Als Jäger habe ich einmal nachts auf Wildschweine gewartet, während ein Trecker das angeblich „BIO“-Feld direkt vor mir heimlich mit Pflanzenschutzmitteln einsprühte. Seitdem weiß ich, wie kritisch man manche Bio-Angaben hinterfragen sollte.
Mein Nachbar hatte für seine Einkäufe fast 90 Euro bezahlt. Im Auto sprach ich ihn auf die Herkunft einiger Produkte an – er war überrascht; darauf hatte er offenbar nie geachtet.
Und genau hier beginnt für mich echte Nachhaltigkeit: Ich versuche bewusst, Produkte zu kaufen, die in Deutschland hergestellt werden – deutsche Kartoffeln, deutsches Gemüse und Obst, deutsche Butter. Qualität, Regionalität und kurze Transportwege sind für mich wichtiger als Labels oder Marketingversprechen.
Holzwerker unter Druck – wohin führt das alles?
Holzwerker unter Druck – wohin führt das alles?
Es ist wirklich immer wieder erschütternd, was im Holzwerker-Bereich inzwischen als „normal“ gilt.
Heute wollte ich mir ein paar zusätzliche Hebelzwingen zulegen, damit ich auf meinem MFT/3 und meiner selbstgebauten Werkbank vernünftig arbeiten kann. Also ganz logisch: erstmal direkt beim Hersteller geschaut.
Und dann kommt der Moment, an dem man nur noch den Kopf schütteln kann.
Für eine einzige dieser Zwingen verlangt Festool fast 82 Euro – pro Stück.
Irgendwann fragt man sich wirklich, ob hier noch Werkzeug verkauft wird – oder längst ein Premium-Image zum Preis von Praxisnähe.
unglaubliche Preisunterschiede
In einem Angebot bei Temu habe ich zwei Hebelzwingen für 21 Euro gesehen – also rund 10 Euro pro Stück.
Zum Vergleich: Festool ruft dafür fast 82 Euro pro Zwinge auf.
Das ist mehr als der achtfache Preis.
Und genau solche Beispiele bringen mich dazu, diesen Post zu schreiben. Denn irgendwann stellt man sich schon die Frage, wie weit die Preisgestaltung im Holzwerker-Bereich eigentlich noch weg von der Realität ist.
Gerade Hobby-Holzwerker werden hier meiner Meinung nach immer öfter zur Kasse gebeten – für Preise, die mit dem tatsächlichen Nutzwert kaum noch etwas zu tun haben.
Holzhandel erhöht wieder die Preise
Auch der Holzhandel erhöht weiter seine Preise.
Die entscheidende Frage ist: Warum nehmen wir das eigentlich so widerspruchslos hin?
Von einem echten Holzmangel kann keine Rede sein, ebenso wenig von stark steigenden Rohholzpreisen. Diese Daten sind öffentlich zugänglich und leicht nachprüfbar.
Stattdessen werden immer neue Begründungen geliefert – zuletzt die angeblich gestiegenen Transportkosten. Doch diese Erklärung wirkt zunehmend wie ein Standardargument, das unabhängig von der tatsächlichen Marktlage genutzt wird.
Auch bei den Kraftstoffpreisen zeigt sich ein ähnliches Bild: Deutschland gehört seit Jahren zu den Ländern mit den höchsten Spritpreisen in Europa – ohne dass es zu spürbarem Widerstand in der Breite kommt.
Die kurzfristig angekündigte Senkung der Energiesteuer um 17 Cent für zwei Monate wirkt dabei eher symbolisch als wirksam. Am Ende bleibt der Eindruck, dass solche Entlastungen schnell verpuffen oder durch andere Preisbewegungen wieder aufgefangen werden.
Vielleicht liegt das eigentliche Problem nicht nur in den Preisen selbst – sondern darin, dass wir als Verbraucher kaum noch konsequent hinterfragen, warum sie steigen.
warum ist der Holzwerker betroffen?
Vielleicht kein allgemeiner Vergleich, aber er trifft viele Bereiche im Holzwerker-Segment.
Dieser Kantenanleimer hat damals im Komplettset 2.400 Euro gekostet. Heute liegt der Preis für das gleiche Set bei 4.530 Euro – also nahezu eine Verdopplung.
Diese Preiserhöhungen betreffen nicht nur einzelne Marken wie Festool, sondern lassen sich bei nahezu allen Herstellern beobachten. Welcher Holzwerker kann sich solche teueren Geräte und Maschinen dann noch leisten?
Wenn man genauer hinschaut, sieht man, dass über 90 % dieser Maschinen in Asien produziert werden. Interessanterweise wird das bei Marken wie Makita kaum thematisiert, während es bei chinesischen No-Name-Anbietern oft kritisch hervorgehoben wird.
wo sind die Holzwerkerblogs geblieben?
Als ich 2011 mit meinem Blog angefangen habe, gab es noch viele weitere Holzwerker-Blogs und die Foren waren voll von aktiven und interessierten Nutzern.
Heute habe ich eine Analyse über Google durchgeführt und bin nur noch auf insgesamt etwa drei Blogs gestoßen, die noch aktiv betrieben werden – realistisch betrachtet eher zwei.
Die Frage ist, warum es so weit gekommen ist. Ich glaube nicht, dass die damaligen Blogbetreiber das Interesse am Holzwerken verloren haben. Vielmehr spielen veränderte Rahmenbedingungen eine Rolle: die wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre, steigende Lebenshaltungskosten und die generelle finanzielle Belastung vieler Haushalte.
Das führt dazu, dass sich ein vergleichsweise kostenintensives Hobby für viele Menschen heute deutlich schwerer realisieren lässt als noch vor einigen Jahren.
Mal eben ein paar Bretter, Multiplex oder gar Meranti oder andere tropische Hölzer beim Holzhändler zu kaufen, ist auf Dauer für viele schlicht nicht mehr bezahlbar. Früher blieb am Monatsende bei vielen Familien noch etwas Spielraum übrig, den man für Werkzeuge, Maschinen und Hilfsmittel verwenden konnte. Heute ist das bei vielen Haushalten nicht mehr der Fall.
Hinzu kommt, dass auch ein Blog laufende Kosten verursacht. Zwar sind diese im Einzelnen nicht sehr hoch, aber sie summieren sich: Domain, Hosting, SSL-Zertifikate, WordPress-Plugins, Bildbearbeitung und verschiedene Softwarepakete.
Einige Holzwerkerblogs sind deshalb in den kommerziellen Bereich übergegangen und haben versucht, damit Geld zu verdienen. In der damaligen Zeit hat sich das vermutlich noch eher gerechnet, heute dürfte das deutlich schwieriger sein. Das ist zumindest mein persönlicher Eindruck.
wie konnte es soweit kommen?
Vor der Corona-Krise war zwar bei weitem nicht alles im Lot, aber vieles wirkte dennoch stabiler als heute.
Nach der Krise schien die Gesellschaft wie paralysiert und hat viele Entwicklungen einfach hingenommen. Unabhängig davon, ob neue Vorschriften, Gesetze oder Verordnungen sinnvoll waren oder nicht, wurden sie meist ohne größeren Widerstand akzeptiert.
Bei vielen Menschen reicht das Einkommen inzwischen nicht mehr bis zum Monatsende, um alle laufenden Kosten zu decken.
Ich möchte dabei ehrlich sagen, dass ich selbst nicht zu dieser Gruppe gehöre. Gerade deshalb habe ich jedoch den Eindruck, die Entwicklungen aus einer gewissen Distanz heraus klarer wahrnehmen und besser einordnen zu können.
wird alles wieder normal werden?
Ohne einen Politikwechsel zur AfD sehe ich keine Zukunft mehr als Industriestandort in Deutschland.
Ich bin da eh raus und hoffe die wenigen verbleibenden Jahre noch gut leben zu können. Doch für die aktuell in Beschäftigung stehenden Menschen wird es noch schwerer.
Dieses Bild habe ich mit KI erstellt unter dem Titel „Verrückte Politik“.
Es interpretiert meine Eingabe sehr konsequent und übersetzt sie in eine überzeichnete, symbolische Darstellung.
Das Ergebnis zeigt eine zugespitzte, bewusst überspitzte Sicht auf politische Strukturen und gesellschaftliche Entwicklungen, wie sie in meiner Anfrage angelegt waren. Die Darstellung wirkt chaotisch, überladen und spiegelt ein Gefühl von Einflussnahme und Komplexität im politischen Alltag wider.
Das Bild versteht sich dabei nicht als realistische Abbildung, sondern als künstlerische Interpretation und Ausdruck einer persönlichen Wahrnehmung.
Allerdings haben wir tatsächlich noch einen kleinen Spalt in der von linksgrüner Politik fast geschlossenen Tür: die AfD.




































