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Ist dieser Webauftritt wirklich nicht gewerblich?

Natürlich wäre es schön, mit einem Blog seinen Lebensunterhalt verdienen zu können. Doch dazu gehört weit mehr als nur handwerkliches Geschick und die Fähigkeit, gute Projekte umzusetzen.

Als Leser erwarte ich von einem professionellen Blogbetreiber einen Fachmann, dessen Aussagen fachlich fundiert, dessen Entscheidungen nachvollziehbar und dessen Empfehlungen glaubwürdig sind. Schließlich möchte ich mich darauf verlassen können, dass mir jemand nicht nur seine persönliche Meinung präsentiert, sondern auch über das notwendige Fachwissen und die entsprechende Erfahrung verfügt.

Diesen Anspruch kann und will ich als Hobby-Holzwerker nicht erfüllen. Ich bin kein Tischler oder Tischlermeister und erhebe auch nicht den Anspruch, einer zu sein. Ich baue Möbel, probiere Werkzeuge aus und teile meine Erfahrungen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Es gibt schließlich genügend Anbieter, die mit Onlinekursen, Werbung und Produktempfehlungen Geld verdienen. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Allerdings möchte ich mich niemals in eine solche Abhängigkeit begeben. Denn sobald Einnahmen von Herstellern oder Werbepartnern abhängen, besteht zumindest die Gefahr, dass die objektive Beurteilung eines Werkzeugs in den Hintergrund gerät und vermeintliche Vorteile stärker hervorgehoben werden, als sie tatsächlich sind.

Meine Unabhängigkeit ist mir wichtiger als mögliche Einnahmen. Ich möchte schreiben können, was ich tatsächlich denke, auch wenn mir ein Werkzeug nicht gefällt oder ich eine Kaufempfehlung ausdrücklich nicht aussprechen würde.

Deshalb ist und bleibt mein Blog ein rein privates Projekt. Ich finanziere ihn selbst, betreibe ihn aus Freude am Holzwerken und teile meine Erfahrungen, weil ich Lust dazu habe – nicht, weil ich damit Geld verdienen muss.

Ich möchte niemandem etwas verkaufen. Ich möchte einfach zeigen, was ich mache, was funktioniert und was ich beim nächsten Mal vielleicht anders machen würde.

Warum arbeite ich mit Festool-Maschinen?

Anfangs war ich tatsächlich ein richtiger Festool-Freak. Ich kaufte ausschließlich Werkzeuge von Festool und habe die Zeiten der "Festpreispolitik" noch selbst miterlebt.

Natürlich baut Festool ausgezeichnete Maschinen. Daran gibt es für mich nichts zu rütteln. Aber auch die anderen Hersteller schlafen nicht an der Wand. Inzwischen gibt es zahlreiche Alternativen, die sich vor den Produkten aus Wendlingen keineswegs verstecken müssen.

Ein wesentlicher Grund für meine damalige Markentreue war die Tatsache, dass Festool seine Werkzeuge in Deutschland produzierte. Made in Germany war für mich ein wichtiges Kaufargument und rechtfertigte in meinen Augen auch einen höheren Preis.

Heute ist dieses Bild für mich deutlich unschärfer geworden. Die Fertigung ist internationaler geworden, und bei manchen Produkten spielt Asien eine wichtige Rolle. Damit hat sich auch meine ursprüngliche Motivation, ausschließlich Festool zu kaufen, verändert.

Ich kaufe heute nicht mehr blind nach Markenname. Entscheidend ist für mich, was ein Werkzeug tatsächlich leistet, wie gut es verarbeitet ist und ob der Preis in einem vernünftigen Verhältnis zum Nutzen steht.

Festool bleibt für mich ein Hersteller mit hervorragenden Produkten. Aber die Marke allein ist längst kein Grund mehr, automatisch zum teuersten Werkzeug zu greifen.

Warum betreibe ich einen Blog und wer pflegt ihn?

Seit 1996 betreibe ich eine eigene Webseite. Damals war ich als freiberuflicher Informatiker tätig, und eine eigene Internetpräsenz gehörte für mich auch aus beruflichen Gründen dazu. Sie war unter anderem wichtig, um gegenüber den Steuerbehörden meine Selbstständigkeit nachvollziehbar darzustellen und nicht in den Verdacht einer Scheinselbstständigkeit zu geraten.

Erst 2010 begann ich, über den Betrieb eines eigenen Blogs nachzudenken. Daraus entstand Holzwerkerblog.com, das es natürlich bis heute gibt.

Technisch hat sich im Laufe der Jahre einiges verändert. Die Plattform läuft auf einem dedizierten Server mit Ubuntu als Betriebssystem. Als Content-Management-System nutze ich WordPress, als Theme kommt DIVI 5 zum Einsatz.

Einen eigenen Server zu betreiben, war früher eine vergleichsweise teure Angelegenheit. Heute bewegen sich die Kosten in einem für mich vertretbaren Rahmen von ungefähr 100 Euro im Monat.

Das ist natürlich immer noch Geld. Dafür habe ich aber die volle Kontrolle über meine Plattform, meine Inhalte und die technische Umgebung. Ich bin nicht von einem kostenlosen Bloganbieter abhängig und muss mich auch nicht nach dessen Vorgaben richten.

Holzwerkerblog.com ist mein eigenes Projekt – technisch wie inhaltlich. Ich entscheide selbst, was ich veröffentliche, wie ich die Seite betreibe und wohin sich das Ganze entwickelt. Genau diese Unabhängigkeit ist mir wichtig.

Warum lese ich in diesem Blog auch politisch motivierte Beiträge?

 

Ich habe nicht nur den wirtschaftlichen Aufschwung Deutschlands selbst miterlebt, sondern auch Politiker kennengelernt, die ich für außergewöhnlich hielt. Dazu gehören Helmut Schmidt, Hans-Dietrich Genscher und Herbert Wehner.

Politik hat mich schon immer interessiert, mal mehr, mal weniger. Doch die heutige politische Situation und die Entwicklung unseres Landes lassen mich nicht kalt. Viele Entscheidungen der Regierungen der vergangenen Jahrzehnte halte ich für schwerwiegende Fehler. Die Folgen betreffen uns alle – deshalb sollte dieses Thema auch niemandem gleichgültig sein.

Was mich besonders irritiert, ist, wie unterschiedlich die Menschen die aktuelle Lage beurteilen. Manche halten den politischen Kurs weiterhin für richtig. Ich kann diese Einschätzung angesichts der Probleme, die ich sehe, nur schwer nachvollziehen. Aus meiner Sicht wird in der öffentlichen Debatte zu oft nach politischen Erzählungen statt nach den tatsächlichen Ergebnissen geurteilt.

Auch die Migrationspolitik sehe ich äußerst kritisch. In meinem Berufsleben war ich in vielen Ländern tätig und habe dort mit Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen zusammengearbeitet. Das waren überwiegend positive Erfahrungen. Es gibt selbstverständlich motivierte, gut ausgebildete und engagierte Menschen aus anderen Ländern. Das habe ich selbst erlebt.

Mein Kritikpunkt ist daher nicht die Herkunft eines Menschen, sondern der Umgang mit Zuwanderung. Aus meiner Sicht hat der Staat bei der Steuerung und Kontrolle der Migration über lange Zeit erhebliche Versäumnisse zugelassen. Gleichzeitig werden viele Menschen, die zu uns kommen, dauerhaft staatlich unterstützt. Ich halte es für notwendig, genauer hinzusehen, wie gut Integration gelingt, wie die Sozialsysteme belastet werden und wer die daraus entstehenden Kosten trägt.

Auch unser Gesundheits- und Sozialsystem steht unter Druck. Welche Ursachen dabei welchen Anteil haben, muss sachlich untersucht werden. Für mich ist jedoch klar, dass die Belastung der Beitragszahler und die langfristige Finanzierbarkeit dieser Systeme stärker in den Mittelpunkt der politischen Diskussion gehören.

Ebenso kritisch sehe ich die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands. Bürokratie, überbordende Regulierung und komplizierte Vorschriften belasten aus meiner Sicht Unternehmen und Bürger erheblich. Ein Teil der Regelungen kommt aus der Europäischen Union, andere entstehen auf nationaler Ebene. Statt immer neue Vorgaben zu schaffen, müsste die Politik konsequent prüfen, welche Regeln tatsächlich notwendig sind und welche vor allem Aufwand und Kosten verursachen.

Ich wünsche mir eine Politik, die Probleme offen benennt, Verantwortung übernimmt und ihre Entscheidungen an den tatsächlichen Ergebnissen messen lässt. Dazu gehören eine kontrollierte Migration, tragfähige Sozialsysteme, weniger Bürokratie und bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen.

Deshalb setze ich die Hoffnung darauf, dass die AfD künftig dazu beitragen kann, einen politischen Kurswechsel anzustoßen. Ob sie die Erwartungen erfüllen kann, muss sie allerdings durch konkrete Entscheidungen und Ergebnisse beweisen. Entscheidend ist für mich nicht, wer die richtigen Versprechen macht, sondern wer die Probleme unseres Landes tatsächlich löst.

Welche Konstruktionsweise bevorzuge ich?

Ich bin noch mit dem klassischen Zeichenbrett groß geworden. Als technischer Maschinenbauzeichner gehörten Bleistift, Lineal, Winkelmesser und Tusche zu meinem Alltag. IT-Unterstützung, wie wir sie heute kennen, gab es damals schlicht noch nicht.

Während meines Studiums habe ich 1988 erstmals mit AutoCAD gearbeitet. Natürlich war das mit den heutigen Konstruktionsprogrammen kaum vergleichbar. Aber damals war es eben der Stand der Technik, und der Umstieg vom Zeichenbrett auf den Rechner war bereits eine große Veränderung.

Heute gibt es CAD- und 3D-Konstruktionsprogramme wie Sand am Meer. Ich habe im Laufe der Zeit natürlich einiges ausprobiert, bin für meine Holzwerkerprojekte aber bei SketchUp geblieben.

Dabei nutze ich bewusst eine lokal installierte Version und arbeite nicht in der Cloud. Die laufenden Kosten cloudbasierter Angebote sind mir für mein Hobby schlicht zu hoch. Im Internet werden lokal lauffähige SketchUp-Versionen angeboten um die 20 Euro.

Aus Neugier habe ich auch andere Programme getestet, darunter FreeCAD. Meine persönliche Erfahrung als technischer Zeichner fällt dabei allerdings recht eindeutig aus: Für meine Anforderungen im Hobby-Holzwerken kann ich FreeCAD nicht empfehlen.

Natürlich sehen das manche Fachleute anders. Das ist auch völlig in Ordnung. Ein Programm kann technisch ausgesprochen leistungsfähig sein und trotzdem für einen bestimmten Anwendungsbereich oder eine bestimmte Arbeitsweise weniger geeignet sein.

Für mich zählt nicht, welches CAD-System theoretisch am meisten kann, sondern mit welchem ich meine Möbelprojekte möglichst einfach und effizient planen kann. Und dafür ist SketchUp für mich nach wie vor die passende Lösung.

Warum preferiere und verwende ich Tropenholz?

Dieses ständige Gerede über Nachhaltigkeit und Umweltschutz kann ich inzwischen kaum noch hören. Rund um Zertifikate, Siegel und vermeintlich nachhaltige Produkte ist längst ein eigener Geschäftszweig mit Milliardenumsätzen entstanden. Es wird zertifiziert, dokumentiert und vermarktet, was das Zeug hält.

Doch was hat sich dadurch tatsächlich verändert? Mein Eindruck ist: An den grundlegenden Problemen hat sich erstaunlich wenig geändert. Statt konsequent etwas an den Ursachen zu verbessern, wird häufig vor allem ein System aus Siegeln, Nachweisen und wohlklingenden Versprechen gepflegt.

Nachhaltigkeit darf kein Geschäftsmodell sein, bei dem vor allem diejenigen verdienen, die sie bescheinigen. Entscheidend ist nicht, was auf einem Zertifikat steht, sondern was sich in der Praxis tatsächlich verbessert.

Deshalb verarbeite ich Holzarten die mir selbst gefallen und die die technischen Vorraussetzungen bieten.

Und ja, die Ware hole ich mit meinem Diesel-SUV ab und nicht mit einem Lastenfahrrad.

Warum kaufe ich nicht gleich Profimaschinen?

Weil es schlicht nicht möglich ist! Mir fehlt dafür einfach der Platz.

Natürlich hätte ich gern eine technisch ausgereifte Formatkreissäge oder eine Tischfräse mit allem Drum und Dran. Ebenso eine moderne Abrichte, einen Dickenhobel, einen Flächenschleifer oder eine Plattensäge. Wer gerne mit Holz arbeitet, kennt diese Wunschliste vermutlich nur zu gut.

Doch neben dem Platz fehlt mir auch der entsprechende Bedarf. Für einen umfangreichen Maschinenpark müsste ich regelmäßig Projekte umsetzen, bei denen sich solche Maschinen tatsächlich lohnen. Das ist bei meinem Hobby-Holzwerken einfach nicht der Fall.

Die Kosten spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle. Selbst wenn das Geld keine große Hürde wäre, müsste ich zuerst den Platz haben und die Maschinen ausreichend nutzen können.

Deshalb muss ich mich auf das konzentrieren, was in meine Werkstatt passt und was ich für meine Projekte wirklich brauche. So verlockend manche Maschine auch sein mag: Eine Anschaffung ergibt für mich nur dann Sinn, wenn sie einen echten Mehrwert bietet.

Warum gibt es hier keine Videos wie bei anderen?

Für mich ist dieser Blog eine Art persönliches Tagebuch, das ich gerne mit anderen teile. Nicht mehr und nicht weniger.

Ich suche weder Anerkennung noch Lob von außen. Ich weiß, was ich kann, und ebenso, wo meine Grenzen liegen. Das muss mir niemand bestätigen.

Während der Arbeit zwischendurch ein paar Fotos mit meinem Pixel-Smartphone zu machen, ist kein großer Aufwand. Ich fotografiere einfach das, was gerade entsteht oder was ich zeigen möchte. Eine besondere Kulisse oder aufwendig arrangierte Hintergründe, die meine Werkstücke gezielt in Szene setzen, gibt es bei mir nicht. Meine Werkstatt ist eine Werkstatt und kein Fotostudio.

Auch Videos sind für mich kein Thema. Mir fehlt dafür nicht nur die passende Ausrüstung, sondern vor allem das Interesse. Ein Video sollte schließlich einen echten Mehrwert bieten. Dazu gehören eine sinnvolle Gestaltung und in der Regel auch der Schnitt. Das kostet Zeit und Aufwand, die ich lieber in meine Holzprojekte investiere.

Ich möchte einfach mein Hobby ausüben, meine Erfahrungen festhalten und sie mit anderen teilen – ohne daraus eine aufwendige Medienproduktion zu machen. Genau so, wie es für mich passt.

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