Nistkästen im Winter: Schutz und Unterschlupf für Vögel
Nistkästen für die Überwinterung
Seit einigen Jahren habe ich auf meinem Grundstück Nistkästen verteilt aufgehängt. Einige davon sind inzwischen nicht mehr besonders ansehnlich und müssen ersetzt werden.
Gebaut habe ich Nistkästen schon aus den unterschiedlichsten Materialien: Eiche, Lärche, MPX und Meranti. Den Vögeln ist das völlig egal. Entscheidend sind ein guter Schutz vor Fressfeinden und ein möglichst ausgeglichenes Temperaturklima im Sommer.
Da der Winter vor der Tür steht, brauchen die Vögel auch einen Platz zum Überwintern.
Da ich momentan keine größeren Projekte für das Grundstück und auch keinen Möbelbau geplant habe, nutze ich die Zeit und baue einfach ein paar neue Nistkästen.
Und das geht erstaunlich preisgünstig.
Den Plan hänge ich am Ende des Beitrags als SketchUp-Datei an. Wer lieber eine Version auf Papier mit allen Maßangaben möchte, kann sich gerne bei mir melden.

Welches Material ist notwendig?
In diesem Fall werde ich 18 mm starkes Fichtenleimholz verwenden. Die Standard-Plattengröße von 5000 × 1230 mm ist für meine Nistkästen natürlich viel zu groß. Deshalb lasse ich mir die benötigten Teile entsprechend zuschneiden.
Mit meinem Platten-Optimierungsprogramm kann ich den Zuschnitt so planen, dass möglichst wenig Verschnitt entsteht. Das macht den Einkauf von Plattenmaterial deutlich günstiger.
Für insgesamt 1,9 m² Fichtenleimholz habe ich beim Holzhändler gerade einmal 33,40 Euro bezahlt. Das Material reicht für acht Nistkästen.
Beim Zusammenbau verzichte ich komplett auf Schrauben, Lamellos oder Dominos. Stattdessen verwende ich dünne Stahlnägel, die mit meiner Prebena-Druckluftpistole ins Holz geschossen werden.
Verleimt wird natürlich trotzdem – mit Holzleim der Klasse 3.
Einfach, schnell und vor allem: preiswert.
Zuschnitt auf der Kappsäge KS 120
Für den Bau habe ich mir beim Holzhändler vier Streifen mit 280 mm Breite über die gesamte Länge von 1230 mm sowie drei Streifen mit 253 mm Breite zuschneiden lassen. So ließ sich das komplette Material problemlos im Kleinwagen transportieren.
In der Werkstatt habe ich die Streifen anschließend auf die benötigten Einzelteile aufgetrennt. Aufgrund der überschaubaren Abmessungen geht das mit der Kappsäge schnell und unkompliziert.
Die Seitenteile müssen noch mit einer Schräge versehen werden. Der rechnerische Winkel beträgt 10,5°. Dabei sollte man unbedingt darauf achten, die jeweils „schöne“ Seite des Holzes nach außen zu nehmen.
Auch die übrigen Bauteile lassen sich auf diese Weise schnell und präzise auf das benötigte Maß bringen.

Schlicht und einfach
Bei anderen von mir gebauten Nistkästen habe ich die Kanten zusätzlich gefast. Das werde ich bei diesen Kästen nicht machen. Die Kanten werden lediglich mit einem 100er Schleifklotz leicht gebrochen. Das reicht völlig.
Vor dem Anstrich muss das Holz allerdings grundiert werden – aber ausschließlich außen. Innen bleibt das Holz unbehandelt und damit naturbelassen. Die sichtbaren Kanten werden anschließend ebenfalls lackiert.
Das Einflugloch bekommt einen Durchmesser von 30 mm und ist damit hauptsächlich für Meisen geeignet. Wer auch größeren Vögeln den Zugang ermöglichen möchte, kann den Durchmesser entsprechend vergrößern.
Eine gute Übersicht über geeignete Einfluglochgrößen für verschiedene Vogelarten bietet der NABU auf seiner Webseite.
Verleimen und Tackern
Fichtenleimholz ist relativ leicht und die Konstruktion muss später keine großen Kräfte aufnehmen. Eine aufwendige Holzverbindung ist deshalb völlig unnötig. In meinem Fall reichen Holzleim und Drahtstifte vollkommen aus.
Hier kommt eine PREBENA zum Einsatz. Nicht, weil sie besonders gut wäre, sondern weil ich sie mir damals für viel Geld habe aufschwatzen lassen. Der Druckluft-Nagler funktioniert durchaus gut – aber er ist meiner Meinung nach deutlich zu teuer.
Die Bauteile werden zunächst grob miteinander verleimt und anschließend mit jeweils vier Drahtstiften fixiert. Mehr braucht es bei einem Nistkasten wirklich nicht.
Einfach, schnell und stabil genug für den vorgesehenen Zweck.


Bohren des Einflugloches
Fichte ist beim Bohren recht weich und neigt schnell zum Ausbrechen – besonders, wenn der Bohrer nicht mehr wirklich scharf ist.
Ganz am Anfang habe ich meine Forstnerbohrer noch im Baumarkt oder günstig online gekauft. Heute liegen bestimmt noch 20 dieser alten Bohrer irgendwo im Schrank.
Seit ich die Forstnerbohrer von Festool benutze, habe ich davon keinen einzigen mehr angefasst. Die Qualität und vor allem das Bohrergebnis sind einfach spitze.
Ja, der Satz ist nicht gerade billig. Aber wenn ich zusammenrechne, was mich die ganzen alten Forstnerbohrer über die Jahre gekostet haben, komme ich ungefähr auf den Preis dieses Satzes.
Der Unterschied: Diesmal habe ich das Geld auf einmal ausgegeben – und die alten Bohrer liegen trotzdem noch im Schrank.
Hinweise
Die Oberkante der Rückseite habe ich natürlich ebenfalls auf 10,5° abgeschrägt. Das gilt auch für die Vorder- und Rückkante des Daches, das später passgenau mit der Rückwand verbunden wird.
Die Klappe mit dem Einflugloch benötigt zu den Seitenwänden etwas Spiel, da sie zum jährlichen Reinigen des Nistkastens geöffnet werden muss. 1–2 mm reichen dafür völlig aus.
Außerdem muss die Klappe etwa 3 mm kürzer sein als die Oberkante der Seitenwände. Nur so lässt sie sich problemlos öffnen. Ist sie zu lang, verkantet sie beim Öffnen.
Als „Scharniere“ verwende ich einfache 8-mm-Alu-Rundstäbe mit 40 mm Länge. Die entsprechenden Bohrungen habe ich bereits eingebracht.
Wichtig dabei: Die Bohrungen für die Scharniere werden durch die Klappe und den Rahmen in einem Arbeitsgang gebohrt. So ist sichergestellt, dass die kurzen Rundstäbe beim späteren Zusammenbau auch exakt passen.


Außenoberflächen schleifen
Die Arbeitsschritte sind diesmal etwas anders als bei meinen bisherigen Nistkästen. Normalerweise schleife ich sämtliche Teile bereits vor dem Zusammenbau.
Hier mache ich es genau andersherum: Die Nistkästen werden erst im zusammengebauten Zustand geschliffen.
Innen ist Schleifen ohnehin nicht notwendig. Im Gegenteil: Die etwas rauere Oberfläche kommt den Meisen sogar entgegen und erleichtert ihnen das Klettern im Kasten.
Außerdem ist Fichte nun einmal kein besonders hartes Holz. Eine wirklich spiegelglatte Oberfläche ist bei diesem Material ohnehin weder notwendig noch sinnvoll.
Bei einem Nistkasten muss eben nicht alles aussehen wie ein Möbelstück.
Grundieren und Lackieren
Neuerdings verwende ich auch die Grundierung von SIKKENS. Sie ist alles andere als günstig, aber ich wollte sie einfach einmal ausprobieren.
Einen Unterschied konnte ich bereits beim ersten Anstrich feststellen: Die erste Lackschicht mit SIKKENS deckt deutlich besser und erreicht bereits beim ersten Anstrich einen schönen Seidenglanz.
Einmal grundieren reicht völlig aus. Zwei Deckschichten sind Pflicht.
Ich hätte ehrlich gesagt nie gedacht, dass die Unterschiede zwischen verschiedenen Lacken tatsächlich so deutlich ausfallen können.

Scharniere einbringen
Der Lack ist trocken, die Bohrungen sind gesetzt.
Den 8-mm-Rundstab habe ich in 4-cm-Stücke geschnitten. Das geht mit der FLEX auf niedriger Stufe schnell und unkompliziert. Die Schnittkanten müssen anschließend allerdings mit einer Feile geglättet werden.
Da die Bohrungen exakt übereinanderpassen, werden die Rundstifte einfach mit einem Hammer eingeschlagen.
Das war’s. Keine komplizierten Scharniere, keine Schrauben – einfach und funktionell.
Klappensperre
Eine Schraube?
Ja. Meine zuletzt gebauten Nistkästen habe ich hinter unserem Haus in etwa 3 Metern Höhe angebracht.
Diese Kästen hatten lediglich einen kleinen 4-mm-Alu-Rundstab als Klappensperre. Bei der letzten Kontrolle waren sämtliche Sperren entfernt – und einer der Nistkästen stand sogar offen.
Welcher Idiot macht so etwas?
Deshalb habe ich bei diesen Nistkästen ebenfalls 4-mm-Bohrungen vorgesehen, die Klappe wird diesmal aber zusätzlich mit einer Schraube gesichert. Sie lässt sich zum Reinigen problemlos öffnen, dürfte aber zumindest neugierige oder mutwillige Hände davon abhalten, den Kasten einfach aufzureißen.
Hier setze ich eine 50-mm-Holzschraube ein. Simpel, aber wirkungsvoll.

Dach montieren
Das Dach muss jetzt nur noch ausgerichtet und „getackert“ werden.
Nach hinten bündig mit der Rückwand abschließen, rechts und links den gleichen Überstand einhalten – fertig!
Der Nistkasten ist damit komplett montiert und grundsätzlich einsatzbereit.
Ich werde die Kästen allerdings noch zwei Tage in der Werkstatt lassen, damit der Lack vollständig aushärten kann. So vermeide ich, dass bei Regen Feuchtigkeit in den noch nicht vollständig ausgehärteten Anstrich eindringt und unschöne Wasserflecken entstehen.
Wie lange habe ich daran gearbeitet?
Nun, es läppert sich.
Material besorgen, Teile zuschneiden, verleimen und tackern, schleifen, grundieren, lackieren und bohren – da kommt einiges zusammen.
Insgesamt sind für die acht Nistkästen rund 8 Stunden Arbeitszeit zusammengekommen.
Billig sind die Kästen damit natürlich nicht. Rechne ich nur 30 Euro pro Arbeitsstunde und etwa 40 Euro Materialkosten, lande ich bei rund 35 Euro pro Nistkasten.
Aber eines darf man bei der ganzen Rechnerei nicht vergessen:
Es ist Hobby. Und Hobby muss nicht wirtschaftlich sein – es muss Spaß machen.
Gratulation an die AfD für den großen Erfolg!
Gratulation an die AfD !
Diesmal war ich tatsächlich etwas nervös, so vor der Wahl in Sachsen-Anhalt. Soll sich mein Wunsch nach einem Sieg der AfD bewahrheiten? Wir ein Sieg tatsächlich Bedeutung für einen Umschwung der "deutschen" Politik haben? Oder werden wir weiter von einem "ukrainischen" Bundeskanzler belogen und betrogen? Fragen über Fragen.
Jetzt aber ist es sicher: die AfD wird die Regierung in Sachsen-Anhalt stellen. Offenbar hat sich das BSW so stark gebogen, dass es mit der AfD wirklich Koalitionsgespräche aufnehmen wird. Auch ist der Wechsel von CDU-Mandatsträgern zur AfD denkbar. Dies wird offen ausgesprochen.
Wie auch immer. Diese Wahl wird extreme Auswirkungen auf alle anstehenden Wahlen haben. Ganz besonders auf die Ergebnisse der anstehenden Wahl in Mecklenburg-Vorpommern.


Unglaubliche Ergebnisse
Mit fast 44% hat die AfD die Verantwortung für die Regierungsbildung. Völlig abgeschlagen, mit einem Verlust von über der Hälfte der Wähler, liegt die CDU. Völlig blamabel.
Alle anderen Parteien dümpeln so vor sich hin. Als neues Mitglied im Landtag können wir nun das BSW begrüßen. Ob gut oder schlecht wird sich noch herausstellen.
Allerdings gibt das BSW schon Zeichen gegenüber der AfD zur Zusammenarbeit.
mögliche Koalition(en)
Eine Koalition mit dem BSW wäre zwar rechnerisch möglich, dürfte aber auf Dauer kaum stabil sein. Bei jeder wichtigen Abstimmung stünde die Mehrheit auf der Kippe.
Ich halte deshalb einen anderen Weg für wahrscheinlicher: Der eigentliche Druck wird auf die CDU wachsen. Je deutlicher sich zeigt, dass die AfD dauerhaft die stärkste politische Kraft ist, desto schwieriger wird es für CDU-Abgeordnete, den bisherigen Kurs ihrer Partei mitzutragen. Es würde mich nicht überraschen, wenn einzelne Mandatsträger künftig zur AfD wechseln oder sich ihr zumindest politisch annähern.
Für mich ist diese Wahl weit mehr als ein Regierungswechsel. Sie ist eine klare Absage an die Politik der vergangenen Jahre. Die Wähler haben deutlich gemacht, dass sie einen anderen Kurs wollen.
Sollte die AfD Regierungsverantwortung übernehmen, erwarte ich einen konsequenten Abbau ideologisch geprägter Förderprogramme. Steuergeld gehört in Schulen, Straßen, Polizei, Justiz und die wirtschaftliche Entwicklung – nicht in Projekte, deren politischer Nutzen für die Allgemeinheit umstritten ist.
Sachsen-Anhalt könnte damit zum Ausgangspunkt eines politischen Richtungswechsels werden. Gelingt dieser Kurswechsel, werden andere Bundesländer sehr genau beobachten, welche Auswirkungen er hat – und ihre eigenen politischen Entscheidungen daran messen.

Hat er das wirklich gesagt? Merz will den Bundeszwang einsetzen
Wie groß müssen Angst und Verunsicherung über das Ergebnis einer demokratischen Wahl sein, dass plötzlich über den Einsatz eines seit Gründung der Bundesrepublik noch nie angewandten Instruments wie dem Bundeszwang diskutiert wird? Art. 37 des Grundgesetzes existiert zwar als verfassungsrechtliches Mittel, gilt jedoch als äußerstes Ausnahmeinstrument und setzt voraus, dass ein Bundesland konkrete bundesrechtliche Pflichten verletzt – nicht lediglich eine andere politische Richtung einschlägt.
Über Jahre wurde der politischen Argumentation der AfD vor allem mit Ausgrenzung, öffentlicher Stigmatisierung und dem Hinweis auf Sicherheitsbehörden begegnet. Ob diese Strategie die Zustimmung zur Partei verringert hat, darf nach den jüngsten Wahlergebnissen zumindest bezweifelt werden.
Nun wird sogar über Maßnahmen nachgedacht, die noch nie zur Anwendung gekommen sind. Dabei ist bereits heute klar, dass ein solcher Schritt mit hoher Wahrscheinlichkeit sofort vor den Gerichten – gegebenenfalls auch vor dem Bundesverfassungsgericht – überprüft würde und keineswegs unmittelbar vollzogen werden könnte.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur, was verfassungsrechtlich möglich ist. Entscheidend ist auch, welches Signal an die Bürger gesendet wird, wenn der Eindruck entsteht, demokratische Wahlergebnisse würden erst dann akzeptiert, solange sie den politischen Erwartungen der bisherigen Mehrheiten entsprechen.
Was wird sofort umgesetzt werden?
Was vielen Bürgern aus meiner Sicht am meisten Sorgen bereitet, ist die seit Jahren anhaltende irreguläre Migration. Der Eindruck ist entstanden, dass Deutschland für Menschen ohne Bleiberecht deutlich attraktivere Bedingungen bietet als viele andere europäische Staaten.
Nach der Einreise folgen Unterkunft, Versorgung, medizinische Leistungen und weitere staatliche Hilfen. Gleichzeitig steht ein umfangreiches Netz aus Behörden, Beratungsstellen und rechtlicher Unterstützung zur Verfügung. Die Kosten hierfür werden letztlich von den Steuerzahlern getragen.
Damit muss aus meiner Sicht Schluss sein. Wer Schutz vor Verfolgung benötigt, soll ein faires Verfahren erhalten. Wer jedoch keinen Schutzanspruch hat, darf sich nicht dauerhaft in Deutschland aufhalten.
Ich erwarte deshalb einen grundlegenden Kurswechsel: Gemeinschaftsunterkünfte statt dauerhafter Unterbringung in Wohnungen, Sachleistungen statt Bargeld, eine medizinische Versorgung im gesetzlich vorgesehenen Umfang und vor allem eine zügige Rückführung nach rechtskräftig abgelehntem Asylantrag.
Ein Rechtsstaat verliert seine Glaubwürdigkeit, wenn er seine eigenen Entscheidungen nicht durchsetzt. Wer kein Aufenthaltsrecht besitzt, muss Deutschland verlassen. Alles andere untergräbt das Vertrauen der Bürger in Staat und Politik.
Aufhebung der Schulpflicht in Sachen-Anhalt?
Die AfD in Sachsen-Anhalt fordert in ihrem Wahlprogramm, die klassische Schulpflicht durch eine Bildungspflicht zu ersetzen und Homeschooling zu ermöglichen.
Warum? Für mich ist der Gedanke durchaus nachvollziehbar. Schon während meiner eigenen Schulzeit war klar: Schule ist nicht gleich Schule. Zwar wurde und wird ein Kind grundsätzlich der nächstgelegenen Schule zugeordnet, doch zwischen Schulen gab es schon damals erhebliche Unterschiede – bei Lehrern, Unterrichtsqualität und vor allem beim sozialen Umfeld. Einen Wechsel auf eine andere Schule durchzusetzen, war dagegen oft kaum möglich.
Genau hier setzt die Idee einer Bildungspflicht an. Der Staat würde weiterhin verbindliche Bildungsziele und Leistungsanforderungen vorgeben. Der entscheidende Unterschied wäre jedoch: Nicht mehr der Besuch einer bestimmten Schule wäre zwingend, sondern der nachweisbare Bildungserfolg.
Warum sollte es entscheidend sein, wo ein Kind seine Kenntnisse und Fähigkeiten erwirbt? Ob im Homeschooling mit den Eltern, mit Privatlehrern, an einer Privatschule oder in einer anderen anerkannten Bildungseinrichtung – entscheidend sollte sein, was das Kind am Ende tatsächlich kann. Neutrale Prüfungen könnten sicherstellen, dass die vorgeschriebenen Bildungsstandards erreicht werden.
Auch die Entwicklung mancher Schulen sollte dabei offen diskutiert werden. Wenn sich an einzelnen Schulen das soziale und kulturelle Umfeld so stark verändert, dass Eltern erhebliche Bedenken hinsichtlich der Lernbedingungen haben, sollte man ihnen nicht einfach sagen: „Ihr Kind muss trotzdem genau dort bleiben.“
Eltern sollten vielmehr die Möglichkeit bekommen, für ihre Kinder einen anderen Bildungsweg zu wählen – solange am Ende überprüfbar ist, dass die vorgeschriebenen Bildungsziele erreicht werden.
Für mich ist deshalb die entscheidende Frage nicht, ob ein Kind jeden Morgen in einem bestimmten Schulgebäude sitzt. Entscheidend ist, ob es dort oder auf einem anderen Bildungsweg tatsächlich etwas lernt.
Es gibt mittlerweile Schulen mit Klassen, die nur aus Ausländern bestehen. Wer will sein Kind als einziges Deutsches in eine solche Schule schicken? Vielleicht linksgrün versiffte Gehirne?

Austausch aller Führungskräfte in der Landesregierung
Hier möchte ich gar nicht alle vorteilhaften Programmpunkte der AfD aufführen. Dafür gibt es genügend andere Möglichkeiten.
Ich freue mich wirklich über diesen Wahlsieg in Sachsen-Anhalt. Er zeigt für mich deutlich, dass immer mehr Bürger einen politischen Kurswechsel wollen.
Und als Nebenprodukt der Reaktionen dieses „Bundeskanzlers“ auf den Wahlsieg der AfD dürfte auch die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am 26.09. interessant werden. Seine Rede zum Wahlergebnis dürfte bei vielen Wählern eher das Gegenteil von dem bewirken, was er vermutlich erreichen wollte.
Ich gehe deshalb davon aus, dass die AfD in Mecklenburg-Vorpommern von dieser Reaktion zusätzlich profitieren könnte – sowohl bei der Wahlentscheidung als auch bei der Wahlbeteiligung.
Nicht umsonst ist dieser „Bundeskanzler“ schließlich Kanzler zweiter Wahl.
Welchen Werkstattsauger brauche ich? Tipps für jede Werkstatt
Werkstattsauger
Am 30. Januar 2011 kaufte ich meinen ersten Werkstattsauger – einen Festool CTL MIDI. Für die damalige Zeit war dieser kompakte Sauger aus meiner Sicht das Maß der Dinge. Er arbeitet heute, viele Jahre später, immer noch zuverlässig und hat kaum an Saugleistung verloren. Das spricht eindeutig für seine Qualität.
Der zweite von mittlerweile drei Werkstattsaugern war ein Festool CTL 26 E. Der CTL MIDI eignet sich hervorragend für handgeführte Maschinen, stößt bei größeren stationären Maschinen wie einer Tischkreissäge oder Kappsäge jedoch an seine Grenzen. Dafür bietet der CTL 26 mit seinem größeren Behälter und der höheren Luftleistung deutliche Vorteile.
Damals gab es für mich keine bessere Alternative als Festool. Die Sauger waren hervorragend verarbeitet, leistungsstark und perfekt auf die eigenen Maschinen abgestimmt. Entsprechend überzeugt war ich von der Marke und ihrem durchdachten System.

Welchen Werkstattsauger brauche ich?
Solche Nass- Trockensauger gibt es wie Sand am Meer und in jeglicher Ausführung. Viele Anfänger lassen sich durch den Preis und der "Wattzahl" täuschen und kaufen solche noname-Werkstattsauger.
Selbst ALDI und LIDL bieten Werkstattsauger an.
Doch was macht einen guten Werkstattsauger aus?
Im gewerblichen Bereich gibt es nicht viele Möglichkeiten auf preisgünstige Werkstattsauger auszuweichen. Die Verodnung der Staubklassen schränken die Auswahl ein.
In einer Holwerker-Werkstatt wird ein Sauger sicher nicht täglich 8 Stunden in Betrieb sein. Und die teilweise sinnfreie Verordnungen brauchen wir nicht.
Die wichtigsten Kriterien sind:
- Automatische Gerätesteckdose – Der Sauger startet automatisch, sobald die angeschlossene Maschine eingeschaltet wird.
- Hoher Luftstrom und Unterdruck – Entscheidend für Schleifmaschinen, Oberfräsen und Sägen.
- Staubklasse – Für Holzarbeiten genügt oft Klasse L, wer regelmäßig Holz- oder mineralische Stäube absaugt, ist mit M besser aufgestellt.
- Leiser Betrieb – Wer stundenlang arbeitet, merkt schnell den Unterschied zwischen einem lauten und einem leisen Sauger.
- Lange Ersatzteilversorgung – Ein guter Sauger hält oft 15 bis 20 Jahre.
- Preisgünstige Verbrauchsmaterialien - wie Staubbeutel und Filter
Meine Einschätzung der Hersteller
Festool
- Hervorragende Saugleistung.
- Sehr leise.
- Perfektes Zusammenspiel mit den eigenen Maschinen.
- Hohe Ersatzteilverfügbarkeit.
- Nachteil: sehr hoher Kaufpreis und unverschämt hohe Preise für die Staubbeutel (wenn man nicht die von TEMU nimmt)
Starmix
- Sehr leistungsstark.
- Hervorragende Filterabreinigung.
- Besonders im professionellen Bereich eine echte Alternative.
- Meist günstiger als Festool.
Nilfisk
- Robuste Geräte mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.
- Für viele Hobbywerkstätten vollkommen ausreichend.
Kärcher Professional (NT-Serie)
- Deutlich besser als die gelben Heimwerkergeräte.
- Für Werkstatt und Baustelle gut geeignet.
Verbrauchsmaterialien
Sicher kann man einen Werkstattsauger auch ohne Filtersack betreiben. In der Praxis ist das jedoch wenig sinnvoll. Der Feinstaub setzt den Hauptfilter schnell zu, das Geräteinnere verschmutzt erheblich und auch die Entleerung des Behälters ist deutlich unangenehmer. Ein Filtersack verlängert deshalb nicht nur die Standzeit des Filters, sondern erleichtert auch die Entsorgung des Staubs.
Weniger Verständnis habe ich allerdings für die Preisgestaltung der Originalbeutel. Festool verlangt für fünf Filtersäcke des CTL MIDI über 42 Euro – also rund 8,40 Euro pro Beutel.
Ich kaufe diese Beutel inzwischen bei Temu. Dort kosten zehn kompatible Staubbeutel etwa 9,50 Euro – also weniger als ein Zehntel des Preises pro Beutel. Einen qualitativen Unterschied konnte ich bei meiner Nutzung bislang nicht feststellen. Verarbeitung, Passform und Saugleistung entsprechen aus meiner Sicht den Originalbeuteln.
Das gilt für andere Marken auch.
Nicht immer ist das Originalzubehör die wirtschaftlich sinnvollste Wahl. Gerade bei Verbrauchsmaterial lohnt sich ein genauer Preisvergleich.

Welchen Werkstattsauger brauche ich?
Welcher Werkstattsauger der richtige ist, hängt in erster Linie davon ab, welche Maschinen angeschlossen werden sollen und wie häufig der Sauger zum Einsatz kommt.
Für Einsteiger und Hobbyholzwerker
Ein kompakter Sauger mit 20 bis 25 Litern Behältervolumen reicht meist völlig aus. Er eignet sich hervorragend für:
- Exzenterschleifer
- Oberfräse
- Stichsäge
- Handkreissäge
- Domino- oder Lamello-Fräse
Hier sind Modelle wie der Festool CTL MIDI, Starmix ISP iPulse oder Nilfisk Aero eine gute Wahl.
Welcher Werkstattsauger der richtige ist, hängt in erster Linie davon ab, welche Maschinen angeschlossen werden sollen und wie häufig der Sauger zum Einsatz kommt.
Für Einsteiger und Hobbyholzwerker
Ein kompakter Sauger mit 20 bis 25 Litern Behältervolumen reicht meist völlig aus. Er eignet sich hervorragend für:
- Exzenterschleifer
- Oberfräse
- Stichsäge
- Handkreissäge
- Domino-Fräse
- Kappsäge
Hier sind Modelle wie der Festool CTL MIDI, Starmix ISP iPulse oder Nilfisk Aero eine gute Wahl.
Für die Hobbywerkstatt mit stationären Maschinen
Wer zusätzlich mit einer Tischkreissäge, Abricht- und Dickenhobel oder Bandsäge arbeitet, sollte mindestens einen Sauger der 26- bis 36-Liter-Klasse wählen.
Geeignet sind beispielsweise:
- Festool CTL 26
- Festool CTM 26
- Starmix iPulse M
- Nilfisk Attix
Mehr Behältervolumen bedeutet längere Arbeitsintervalle ohne Entleerung.
Für professionelle Anwender
Wer täglich arbeitet oder mehrere Maschinen gleichzeitig absaugt, sollte auf folgende Punkte achten:
- automatische Filterabreinigung
- Staubklasse M
- hohe Luftleistung
- robuste Schlauchanschlüsse
- gute Ersatzteilversorgung
Meine Empfehlung
Aus eigener Erfahrung würde ich heute folgendermaßen entscheiden:
- Gelegentliche Holzarbeiten: Festool CTL MIDI oder ein vergleichbarer Sauger.
- Regelmäßiger Möbelbau: Festool CTL 26 oder ein gleichwertiges Modell von Starmix.
- Stationäre Maschinen: Werkstattsauger plus eine leistungsfähige stationäre Absauganlage.
Ein häufiger Fehler ist übrigens, den Sauger zu klein zu kaufen. Viele Holzwerker beginnen mit einem kleinen Modell und steigen nach einigen Jahren ohnehin auf eine größere Ausführung um.
Ein guter Werkstattsauger ist keine Luxusanschaffung, sondern eine Investition in sauberes Arbeiten, den Schutz der Gesundheit und eine längere Lebensdauer der Maschinen.
Ist FESTOOL sein Geld wert? Ein ehrlicher Erfahrungsbericht
Ist FESTOOL sein Geld wert?
Mit dem Holzwerken habe ich erst relativ spät begonnen. Davor gab es viele andere Hobbys und Interessen.
Der eigentliche Auslöser für den Kauf meiner ersten Festool-Maschine war ein defekter Bosch-Akkuschrauber. Aus Neugier zerlegte ich das Gerät, um es vielleicht noch reparieren zu können. Was ich im Inneren vorfand, war ernüchternd: Überall Kunststoffteile, die stark belastet wurden. Mir war sofort klar, dass eine solche Konstruktion auf Dauer nicht besonders langlebig sein konnte.
Der Preis von Festool war damals für mich nicht das entscheidende Kriterium. Ausschlaggebend war vielmehr der Wunsch, Werkzeuge zu kaufen, die auf Langlebigkeit, Präzision und den täglichen Einsatz ausgelegt sind. Lieber einmal mehr investieren als ständig neues Werkzeug kaufen.
Diese Entscheidung habe ich bis heute nicht bereut. Die Maschinen von Festool überzeugen durch ihre Verarbeitung, ihre Genauigkeit und das durchdachte System aus Maschinen, Zubehör und Absaugung. Gerade für anspruchsvolle Holzarbeiten ist das ein echter Vorteil.
Allerdings hat sich der Markt verändert. Hersteller wie Makita, Bosch Professional, DeWalt oder Metabo haben in den vergangenen Jahren deutlich aufgeholt. Der Qualitätsvorsprung von Festool ist längst nicht mehr so groß wie früher – der Preisunterschied dagegen schon.
Was also macht Festool heute noch so besonders? Genau dieser Frage möchte ich im weiteren Verlauf auf den Grund gehen.
Festool unterscheidet sich weniger durch einzelne technische Sensationen als durch das Gesamtkonzept. Gerade dieses Zusammenspiel macht die Marke bis heute besonders.
- Präzision: Maschinen sind auf exaktes Arbeiten ausgelegt. Führungsschienen, Anschläge und Einstellmöglichkeiten funktionieren sehr genau und wiederholbar.
- Systemgedanke: Fast alle Maschinen, Absaugungen, Führungsschienen, Systainer und Zubehörteile sind miteinander kompatibel. Das spart Zeit und erhöht die Effizienz.
- Verarbeitung: Hochwertige Materialien, enge Fertigungstoleranzen und eine insgesamt sehr robuste Konstruktion sorgen für eine lange Lebensdauer.
- Staubabsaugung: Festool gehört seit Jahren zu den führenden Herstellern bei der Staubabsaugung. Das ist nicht nur sauberer, sondern verbessert auch die Arbeitsqualität und schont die Gesundheit.
- Ersatzteilversorgung: Für viele Maschinen sind Ersatzteile noch nach vielen Jahren erhältlich. Das macht Reparaturen wirtschaftlich und verlängert die Nutzungsdauer.
- Ergonomie: Gewicht, Balance und Bedienung sind meist sehr durchdacht. Gerade bei längerem Arbeiten macht sich das bemerkbar.
- Wiederverkaufswert: Gebrauchte Festool-Maschinen erzielen oft erstaunlich hohe Preise. Der Wertverlust ist deutlich geringer als bei vielen anderen Marken.
Trotzdem ist Festool heute nicht mehr konkurrenzlos. Bosch Professional, Makita, DeWalt, Mafell oder Metabo haben in den letzten Jahren erheblich aufgeholt. In manchen Bereichen sind diese Hersteller sogar gleichwertig oder überlegen. Wer beispielsweise eine Kappsäge, einen Akkuschrauber oder eine Tischkreissäge sucht, findet heute auch außerhalb von Festool hervorragende Alternativen.
Der eigentliche Vorteil von Festool liegt deshalb nicht darin, dass jede einzelne Maschine die beste am Markt ist. Besonders ist das perfekt aufeinander abgestimmte System. Wer mehrere Festool-Maschinen besitzt, profitiert von diesem Zusammenspiel jeden Tag. Wer dagegen nur eine einzelne Maschine kaufen möchte, sollte durchaus auch andere Hersteller in den Vergleich einbeziehen.

Service von FESTOOL - mangelhaft
Vor etwa zehn Jahren hatte ich noch häufiger Kontakt zum Festool-Service. Damals besaß ich erst wenige Maschinen und war hin und wieder auf Unterstützung angewiesen.
Was mich damals beeindruckte, war die persönliche Betreuung. Nach einer Reklamation wurde ich sogar mehrfach direkt aus Wendlingen angerufen – nicht von einem anonymen Callcenter, sondern von Mitarbeitern, die sich mit den Produkten auskannten und sich tatsächlich um das Problem kümmerten.
Auch die Garantieleistungen funktionierten stets reibungslos. Reklamationen wurden unkompliziert abgewickelt und ich hatte jederzeit das Gefühl, als Kunde ernst genommen zu werden. Genau dieser Service war für mich ein wichtiger Bestandteil der Marke Festool.
Heute hat sich mein Eindruck allerdings deutlich verändert. Der persönliche Kontakt ist weitgehend verschwunden und bei einer Reparaturanfrage hatte ich das Gefühl, als Kunde eher abgefertigt als beraten zu werden. Die angebotene Lösung empfand ich als völlig überzogen und wirtschaftlich nicht nachvollziehbar.
Für eine Premiummarke gehören nicht nur hochwertige Maschinen, sondern auch ein erstklassiger Kundendienst. Genau hier sehe ich bei Festool heute erheblichen Nachholbedarf.
Welche Alternativen gibt es zu Festool?
Hier ist eine detaillierte Übersicht der besten Alternativen zu Festool, unterteilt nach verschiedenen Kategorien und Anwendungsbereichen.
Festool ist bekannt für sein System (Kompatibilität von Maschinen, Absaugung und Systainern), hohe Präzision, Ergonomie und einen exzellenten (aber teuren) Service. Wenn man Alternativen sucht, hängt es davon ab, welchen Aspekt man priorisieren möchte: den Preis, die reine Robustheit oder ein ähnliches System.
1. Die direkten System-Konkurrenten (Premium-Bereich)
Diese Marken bieten ein ähnliches Ökosystem aus Maschinen, Führungsschienen, Akku-Plattformen und Aufbewahrungssystemen und richten sich ebenfalls an Profis.
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Mafell:
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Warum Alternative: Mafell ist in vielen Bereichen (insb. Sägen, Zimmerei) noch kompromissloser auf Präzision und Langlebigkeit ausgelegt als Festool. Sie sind oft "Made in Germany" und gelten als die Referenz für Schreiner und Zimmerer.
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Vor- und Nachteile: Extrem robust und präzise, aber oft noch teurer als Festool. Das Zubehörsortiment ist fokussierter, nicht ganz so breit wie das "Baukasten"-System von Festool.
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Highlight: Die Tauchsägen (MT 55 cc) und die Erika-Zugsäge gelten oft als die besten auf dem Markt.
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Bosch Professional (mit ProCORE und L-Boxx):
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Warum Alternative: Bosch hat massiv in sein 18V-Akku-System und das L-Boxx-System (das dem Systainer ähnelt) investiert. Sie bieten eine riesige Bandbreite an Werkzeugen, die sehr robust und zuverlässig sind.
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Vor- und Nachteile: Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu Festool. Die Akku-Plattform (AMPShare) ist offen für andere Hersteller (wie Fein, Rothenberger). Nicht ganz die gleiche Feinabstimmung in der Ergonomie wie Festool, aber sehr nah dran.
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Highlight: Die BITURBO-Serie ist extrem leistungsstark und kabellosen Geräten ebenbürtig.
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Metabo (mit CAS und MetaBOX):
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Warum Alternative: Metabo ist bekannt für extrem langlebige Motoren und Metallgetriebe. Sie haben mit CAS (Cordless Alliance System) eine der größten herstellerübergreifenden Akku-Allianzen geschaffen. Die MetaBOX ist stapelbar und kompatibel.
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Vor- und Nachteile: Sehr robust und langlebig, besonders bei Bohrmaschinen und Winkelschleifern. Das Holzbearbeitungs-Sortiment ist kleiner als bei Festool, aber solide.
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Highlight: Führend bei Akku-Technologie und Metallbearbeitung.
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2. Die Spezialisten (Fokus auf bestimmte Gewerke)
Wenn Sie nicht das gesamte System benötigen, sondern nur eine sehr gute Maschine für einen bestimmten Zweck.
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Tauchsägen (Die Festool-Paradedisziplin):
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Mafell MT 55 cc: Die wohl beste Tauchsäge überhaupt (schnellerer Blattwechsel, extrem präzise).
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Makita (SP6000J): Eine sehr solide und günstigere Alternative, die von vielen Profis genutzt wird. Sie hat einen guten Parallelanschlag und passt auf viele Führungsschienen (teilweise kompatibel).
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Bosch (GKT 18V-52 GC): Eine sehr gute, kompakte Akku-Tauchsäge im Bosch-System.
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Exzenterschleifer (Fokus auf Absaugung und Finish):
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Mirka (DEROS): Ist der Hauptkonkurrent zum Festool Rotex/ETS. Der Mirka DEROS ist extrem leicht, flach und hat eine hervorragende Absaugung (Multi-Loch-Teller). Er ist der Favorit vieler Maler und Lackierer.
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Festool hat allerdings den ROTEX (Getriebe-Exzenter), der schwer zu ersetzen ist. Am ehesten noch durch den Bosch GET oder Metabo SXE (Duo-Modus).
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Oberfräsen:
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DeWalt (z.B. DWE625): Sehr leistungsstarke und beliebte Oberfräsen, besonders im amerikanischen Raum, aber auch hier sehr geschätzt.
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Makita (RT0700C): Eine extrem vielseitige und günstige kleine Einhandfräse, die in keiner Werkstatt fehlen sollte.
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3. Preis-Leistungs-Alternativen (Der clevere Heimwerker/Profi)
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Makita:
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Warum Alternative: Makita bietet ein riesiges Sortiment, eine der größten 18V-Akku-Plattformen und ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Maschinen sind robust und zuverlässig, auch wenn sie nicht dieselbe "Premium-Haptik" wie Festool haben.
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Nachteil: Das Aufbewahrungssystem (MakPac) ist weniger raffiniert als der Systainer. Das Führungsschienensystem ist gut, aber weniger modular.
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DeWalt:
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Warum Alternative: Ähnlich wie Makita, sehr stark im Akku-Bereich (20V Max / FlexVolt). Die Maschinen sind oft sehr leistungsstark und robust gebaut.
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Was hat sich bei meinen Kaufentscheidungen geändert?
Vor einigen Jahren brachte Festool eine eigene elektronische Wasserwaage auf den Markt. Als bekennender „Festool-Junkie“ stand für mich zunächst fest: Die muss ich haben.
Also fuhr ich zu meinem Fachhändler. Während der Vorführung erklärte er mir, dass die Technik der Festool-Wasserwaage von Stabila stamme. Direkt daneben hingen die nahezu baugleichen Modelle von Stabila.
Der Unterschied? Rund 100 Euro.
Technisch konnte ich keinen nennenswerten Unterschied erkennen. Funktion, Verarbeitung und Ausstattung waren praktisch identisch. Lediglich Farbe, Logo und der Markenname unterschieden sich.
Da stellte ich mir die Frage: Soll ich tatsächlich 100 Euro mehr bezahlen, nur weil auf dem Gehäuse „Festool“ steht? Meine Antwort war eindeutig: Nein. Ich kaufte die Wasserwaage von Stabila.
Genau dieses Erlebnis hat meine Kaufentscheidungen nachhaltig verändert. Seitdem schaue ich bei jeder Festool-Neuheit deutlich kritischer hin. Nicht alles, was in den typischen Festool-Farben erscheint, ist automatisch eine Eigenentwicklung oder rechtfertigt den deutlichen Aufpreis.
Der Markenname allein ist für mich heute kein Kaufargument mehr. Entscheidend sind Technik, Qualität und Preis – und nicht die Farbe des Kunststoffgehäuses.
Der nächste Kandidat, bei dem ich mir dieselbe Frage gestellt habe, war das Multifunktionswerkzeug von Festool.(Oszillierer)
Damals gab es ausschließlich die kabelgebundene Version – zu einem Preis von rund 600 Euro. Das empfand ich schon damals als ausgesprochen hoch.
Direkt daneben lag beim Fachhändler der FEIN MultiMaster. Auf meine Frage nach den technischen Unterschieden erklärte mir der Händler, dass beide Maschinen im Wesentlichen auf derselben Technik basieren. Festool habe das bewährte Antriebskonzept von FEIN übernommen, ein eigenes Gehäuse entwickelt und die Maschine unter eigenem Namen zu einem deutlich höheren Preis angeboten.
Für mich war die Entscheidung damit gefallen. Ich kaufte den FEIN MultiMaster für damals etwa 230 Euro – also für weniger als die Hälfte des Preises der Festool-Version.
Mit dieser Maschine habe ich über viele Jahre gearbeitet und sie hat mich nie enttäuscht. Für mich war das der Beweis, dass man nicht automatisch zur teuersten Maschine greifen muss. Manchmal erhält man die gleiche Technik unter einem anderen Namen zu einem wesentlich günstigeren Preis.
Von da an begann mein Misstrauen gegenüber Festool. Hierfür gibt es noch viele Beispiele.
Würde ich heute noch FESTOOL-Maschinen kaufen?
Eindeutig ja – allerdings nur dann, wenn eine Festool-Maschine gegenüber der Konkurrenz tatsächlich einen technischen oder qualitativen Vorteil bietet. Einen hohen Aufpreis allein für den Markennamen zu bezahlen, kommt für mich heute nicht mehr infrage.
Zurzeit sind 39 meiner Maschinen und Geräte bei Festool registriert. Ich habe die Marke also über viele Jahre intensiv genutzt und kann ihre Entwicklung recht gut beurteilen.
Gerade zu Beginn meines Hobbys haben hochwertige Werkzeuge viele handwerkliche Schwächen ausgeglichen. Präzise Maschinen erleichtern den Einstieg und führen oft schneller zu guten Ergebnissen. Mit zunehmender Erfahrung verliert dieser Vorteil jedoch an Bedeutung. Heute weiß ich, dass sich hochwertige Holzarbeiten auch mit Maschinen anderer Hersteller problemlos realisieren lassen.
Vor allem die Preisentwicklung sehe ich inzwischen sehr kritisch. Festool verlangt heute Preise, die aus meiner Sicht häufig nicht mehr im Verhältnis zum tatsächlichen Mehrwert stehen. Hinzu kommt, dass viele Maschinen längst nicht mehr ausschließlich in Deutschland gefertigt werden. Das früher selbstverständliche Qualitätsmerkmal „Made in Germany“ findet sich bei zahlreichen Produkten nicht mehr.
Festool baut nach wie vor hervorragende Maschinen. Der Preis allein ist für mich heute jedoch kein Qualitätsmerkmal mehr. Jede Maschine muss ihren Aufpreis gegenüber der Konkurrenz erst verdienen.
Wahlbetrug bei der Briefwahl – Wie groß ist das Risiko?
Wahlbetrug oder Einzelfälle? Wie sicher ist die Briefwahl?
Die Briefwahl ist bequem und wird von vielen Bürgern genutzt. Sie hat jedoch eine entscheidende Schwachstelle: Die Stimmabgabe erfolgt außerhalb des kontrollierten Umfelds eines Wahllokals.
Fälle aus Wülfershausen, Stendal, Dresden und zeigen, dass Wahlfälschung kein theoretisches Problem, sondern bereits mehrfach Realität gewesen ist. Jede Manipulation untergräbt das Vertrauen in demokratische Wahlen – deshalb müssen mögliche Schwachstellen offen benannt und wirksam verhindert werden.
In Deutschland wurde die Briefwahl zur Bundestagswahl 1957 eingeführt, um die „Allgemeinheit der Wahl“ sicherzustellen. Dies ist einer der fünf Wahlrechtsgrundsätze in der deutschen Demokratie und bedeutet, dass jeder Wahlberechtigte die Gelegenheit haben soll, möglichst einfach zu wählen. Insbesondere alten, kranken und behinderten Menschen wollte man eine Teilnahme an der Wahl erleichtern.
Heute ist daraus für viele eine reine Bequemlichkeitslösung geworden. Wer zu Hause wählen kann, muss sich nicht mehr auf den Weg ins Wahllokal machen – und genau diese Entwicklung sollte meiner Meinung nach kritisch hinterfragt werden.
Denn eine Wahl ist kein Online-Einkauf, den man möglichst bequem vom Sofa aus erledigt. Die persönliche Stimmabgabe im Wahllokal findet unter klar geregelten und kontrollierten Bedingungen statt. Bei der Briefwahl entfällt ein Teil dieser unmittelbaren Kontrolle.

Wie fälschungssicher ist die Briefwahl?
In Deutschland werden Briefwahlunterlagen nicht im Wahllokal ausgezählt, sondern in besonderen Briefwahlvorständen.
Der Ablauf ist vereinfacht:
- Die Wahlbriefe gehen bei der zuständigen Gemeinde oder Stadtverwaltung ein.
- Am Wahltag werden sie von einem Briefwahlvorstand geöffnet.
- Zunächst wird geprüft, ob der Wahlschein gültig ist.
- Erst danach wird der verschlossene Stimmzettelumschlag von den persönlichen Daten getrennt und in die Wahlurne gelegt.
- Anschließend werden die Stimmzettel – genau wie im Wahllokal – ausgezählt.
Die Auszählung findet in der Regel in öffentlichen Räumen der Kommune statt, beispielsweise im Rathaus, Verwaltungsgebäuden oder anderen dafür bestimmten Räumen. Wie bei der Auszählung im Wahllokal ist auch die Auszählung der Briefwahl öffentlich, sodass interessierte Bürger als Beobachter anwesend sein dürfen, solange sie den Ablauf nicht stören.
Der wesentliche Unterschied zur Urnenwahl liegt nicht in der Auszählung, sondern in der Stimmabgabe: Diese erfolgt bei der Briefwahl außerhalb eines kontrollierten Wahllokals. Genau darüber wird häufig diskutiert, wenn es um die Sicherheit der Briefwahl geht.
Genau hier liegt eine Schwachstelle im Verfahren. Bei der Auszählung der Briefwahlstimmen besteht grundsätzlich die Möglichkeit, dass Stimmzettel falsch zugeordnet, übersehen oder bewusst unterschlagen werden. Deshalb müssen gerade bei der Briefwahl besonders hohe Anforderungen an Transparenz und Kontrolle gestellt werden.
Sollte jemand Unregelmäßigkeiten oder den Verdacht einer Wahlfälschung feststellen, sollte dies unverzüglich den zuständigen Behörden gemeldet und gegebenenfalls strafrechtlich angezeigt werden. Jeder einzelne Fall muss konsequent aufgeklärt werden, denn Wahlmanipulationen untergraben das Vertrauen in die Demokratie – unabhängig davon, in welchem Umfang sie stattfinden.
Nachgewiesene Wahlfälschungen in Deutschland
In Wietze 2006: Der Fall zeigt, welche Risiken entstehen können, wenn die Briefwahl in Alten- und Pflegeeinrichtungen nicht unter Bedingungen stattfindet, die eine freie und unbeobachtete Stimmabgabe gewährleisten. Eine Altenheimbetreiberin wurde wegen Wahlfälschung verurteilt; das OLG Celle bestätigte die rechtliche Bewertung.
Der Fall sollte deshalb als Warnsignal verstanden werden. Wo andere Personen die Organisation oder Abwicklung der Stimmabgabe übernehmen, müssen klare Regeln und wirksame Kontrollen sicherstellen, dass jeder Wahlberechtigte tatsächlich selbst und frei abstimmen kann. Denn schon einzelne nachgewiesene Manipulationen zeigen, dass Kontrolle bei der Briefwahl keine Nebensache ist.
Aktuell wurde ein Fall angezeigt, in dem ein Wahlschein einer dementen Dame in einer Pflegeeinrichtung gefälscht wurde!
In Dachau 2002: Der damalige Dachauer Stadtrat Wolfgang Aechtner wurde wegen Wahlfälschung in 466 Fällen zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren auf Bewährung sowie einer Geldauflage von 125.000 Euro verurteilt. Nach den Feststellungen des Gerichts hatte er bei Hausbesuchen Briefwahlunterlagen eingesammelt und Stimmzettel zugunsten von Kandidaten seiner Wählergemeinschaft ausgefüllt. Ein wichtiges Indiz waren unter anderem zahlreiche Wahlunterlagen, die mit demselben Kugelschreiber ausgefüllt worden waren.
In Stendal 2014: Der frühere Stadtrat Holger Gebhardt fälschte Briefwahlvollmachten und füllte fremde Wahlunterlagen selbst aus. Dafür wurde er zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt; das Urteil ist rechtskräftig. Die Wahl musste wiederholt werden.
Der Fall zeigt eindrücklich, welches Manipulationspotenzial entsteht, wenn Vollmachten und fremde Briefwahlunterlagen nicht ausreichend kontrolliert werden.
In Dresden 2024: Ein Mann entwendete Briefwahlunterlagen aus öffentlichen Briefkästen und manipulierte insgesamt 281 Stimmzettel aus Kommunal- und Landtagswahlen zugunsten einer Partei. Er wurde 2025 unter anderem wegen Wahlfälschung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von vier Jahren und drei Monaten verurteilt; weitere Straftaten flossen in das Urteil ein.
Der Fall zeigt deutlich: Briefwahlunterlagen können zum Ziel gezielter Manipulation werden, wenn sie in die falschen Hände geraten. Umso wichtiger sind sichere Verfahren bei Ausgabe, Rücklauf und Auszählung.
In Wülfershausen 2026: Besonders brisant ist der Fall eines ehemaligen Bürgermeisters, dem die Staatsanwaltschaft vorwirft, bereits im Rathaus eingegangene Briefwahlunterlagen manipuliert zu haben. Insgesamt soll er 30 Briefwahlumschläge geöffnet und Stimmzettel zugunsten seiner Frau sowie seiner eigenen Kandidatur verändert haben. Beschädigte Umschläge soll er anschließend durch Blanko-Umschläge ersetzt haben.
Die Staatsanwaltschaft hat ihn in 35 Fällen wegen Wahlfälschung angeklagt. Nach ihren Angaben räumte er die Vorwürfe vollständig ein. Ein rechtskräftiges Urteil steht allerdings noch aus; der Prozess soll am 3. November 2026 beginnen.
Der Fall wirft damit eine grundsätzliche Frage auf: Wie sicher sind Briefwahlunterlagen eigentlich, wenn sie bereits abgegeben wurden, aber noch nicht ausgezählt sind?
Wahlfälschung vs. Wahlpannen
Magdeburg, 26.8. 2026 - 440 Briefwahlunterlagen doppelt verschickt
Neue Fragen zur Briefwahl wirft nun der Fall Magdeburg auf: Dort wurden versehentlich 440 Briefwahlunterlagen doppelt verschickt. Die Stadt erklärte die ursprünglichen Wahlscheine für ungültig und stellte den Betroffenen neue Unterlagen mit neuen Nummern aus. Eine absichtliche Manipulation ist bislang nicht bekannt.
Für Irritationen sorgt jedoch der Umgang mit den überzähligen Unterlagen. Medienberichten zufolge wurden die Bürger aufgefordert, die zusätzlichen Stimmzettel „einfach selbst zu vernichten“. Damit stellt sich zwangsläufig die Frage: Wie lässt sich kontrollieren, ob diese Unterlagen tatsächlich vernichtet wurden?
Genau hier liegt ein Problem der Nachvollziehbarkeit. Wenn ungültige Wahlunterlagen außerhalb des unmittelbaren Zugriffs der Wahlbehörden verbleiben, bleibt letztlich Vertrauen statt Kontrolle. Für eine Wahl sollte jedoch gelten: Jede ausgegebene Stimme muss eindeutig nachvollziehbar sein – auch dann, wenn ein Wahlschein nachträglich für ungültig erklärt wird.
Der Fall Magdeburg ist damit zwar kein nachgewiesener Fall von Wahlmanipulation, zeigt aber eine Schwachstelle, die bei der Diskussion über die Sicherheit der Briefwahl nicht ausgeblendet werden sollte.
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Nach Magdeburg folgt die nächste Panne: Auch in Halle wurden Briefwahlunterlagen doppelt verschickt. Betroffen sind dort 1.184 Sendungen. Ursache soll ein technischer Fehler bei einem externen Dienstleister gewesen sein. Zusammen mit den 440 Fällen in Magdeburg sind damit 1.624 Doppelversendungen offiziell bestätigt.
Eine Manipulation ist bislang nicht bekannt. Die betroffenen Wahlscheine wurden für ungültig erklärt und durch neue ersetzt.
Trotzdem ist die Häufung bemerkenswert: Innerhalb kürzester Zeit treten in den beiden größten Städten Sachsen-Anhalts nahezu identische Fehler bei der Briefwahl auf. Auch wenn daraus kein Wahlbetrug folgt, stellt sich die Frage, wie zuverlässig die Abläufe tatsächlich kontrolliert werden – insbesondere dann, wenn bereits ausgestellte Unterlagen mehrfach im Umlauf sind.
Bei einer Wahl darf nicht nur das Ergebnis stimmen. Auch der Weg jeder einzelnen Stimme muss nachvollziehbar und sicher sein.
Fehlerhafte Stimmzettel, doppelt versendete Wahlscheine, fehlende Briefwahlunterlagen, falsche Wahlbenachrichtigungen sowie Pannen bei Druck, Verpackung, Software und Zustellung: Zwischen 2023 und August 2026 wurden in Deutschland mindestens 159 öffentlich dokumentierte Vorfallkomplexe im Zusammenhang mit Wahlen bekannt.
Die Fälle reichen von einzelnen fehlerhaft ausgegebenen Stimmzetteln bis hin zu umfangreichen Serienfehlern mit Hunderttausenden oder sogar Millionen betroffenen Exemplaren. In den meisten Fällen wurden die Fehler noch rechtzeitig erkannt und durch Neudruck, Ersatzlieferungen oder die Sperrung betroffener Wahlscheinnummern korrigiert.
Das bedeutet nicht automatisch Wahlfälschung. Es zeigt jedoch, wie viele technische und organisatorische Fehlerquellen bei der Durchführung von Wahlen existieren – und warum eine lückenlose Kontrolle der Wahlunterlagen unverzichtbar ist.

Grundsätzlich keine Briefwahl machen
Wer behauptet, Wahlfälschung bei der Briefwahl habe es in Deutschland nie gegeben, liegt schlicht falsch. Es gibt mehrere belegte Fälle, von einzelnen Manipulationen bis hin zu Fällen mit zahlreichen betroffenen Stimmzetteln im großen Stil.
Die eigentliche Schwachstelle liegt vielfach bereits vor der Auszählung. Im privaten oder betreuten Umfeld kann die freie Stimmabgabe beeinflusst werden – etwa innerhalb von Familien, in Pflegeeinrichtungen oder bei persönlichen Abhängigkeitsverhältnissen.
Wahlhilfe ist grundsätzlich erlaubt, darf aber nur eine vom Wahlberechtigten selbst getroffene und geäußerte Entscheidung umsetzen. Wer dagegen ohne eine solche Entscheidung oder gegen den Willen des Wahlberechtigten abstimmt, handelt unbefugt. Wahlfälschung kann mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe bestraft werden; auch der Versuch ist strafbar.
Eine weitere Schwachstelle sind die Wahlunterlagen selbst. Wer fremde Vollmachten oder Briefwahlunterlagen in die Hände bekommt, kann versuchen, Einfluss auf die Stimmabgabe zu nehmen. Sobald ausgefüllte Wahlbriefe bei der Kommune eingegangen sind, muss deshalb nachvollziehbar sein, wer Zugriff auf die Unterlagen hatte und wie sie bis zur Auszählung geschützt wurden.
Besonders kritisch wird es, wenn Personen mit direktem Zugang zu Wahlbriefen oder Ersatzmaterial selbst in das Verfahren eingreifen können. Der Fall Wülfershausen zeigt, dass ein solcher Zugriff nicht nur eine theoretische Schwachstelle sein muss.
Kontrolle ist wichtig
Auch ich war bei einer Kommunalwahl offiziell als Wahlhelfer eingesetzt. Wer zum ersten Mal an einer solchen Wahl teilnimmt, dürfte überrascht sein, wie gut sich viele Mitglieder des Wahlvorstands bereits untereinander kennen. Auffällig war zudem, dass zahlreiche Beamte und Angestellte des öffentlichen Dienstes eingeteilt waren – wohl kaum wegen der vergleichsweise geringen Aufwandsentschädigung von rund 50 Euro.
Bei der Auszählung musste ich deshalb besonders aufmerksam sein. Ich konnte deutlich erkennen, wie routiniert einige der Beteiligten mit den Abläufen umgingen. Wer nicht genau hinschaut, sich ablenken lässt oder die Vorgänge einfach laufen lässt, gibt einen Teil der Kontrolle aus der Hand.
Passt man nicht auf oder lässt sich ablenken, kann man sehr wohl die Wahl manipulieren.
Häufige Fragen zur Briefwahl und Wahlfälschung
Ist Wahlfälschung bei der Briefwahl überhaupt möglich?
Ja. Dafür gibt es in Deutschland konkrete und rechtskräftig abgeschlossene Fälle. Sie zeigen, dass Briefwahlunterlagen manipuliert oder fremde Stimmen beeinflusst werden können. Von einer flächendeckenden oder systematischen Fälschung kann daraus jedoch nicht gesprochen werden.
Wo liegen die größten Schwachstellen der Briefwahl?
Ein wesentlicher Unterschied zur Wahl im Wahllokal ist, dass die Stimmabgabe zu Hause erfolgt. Dort fehlt die unmittelbare Kontrolle durch den Wahlvorstand. Niemand kann zuverlässig feststellen, ob der Wahlberechtigte seine Entscheidung tatsächlich unbeeinflusst und selbstständig getroffen hat. Hinzu kommt der Umgang mit den Wahlunterlagen auf ihrem Weg von der Ausgabe bis zur Auszählung.
Was passiert bei nachgewiesener Wahlfälschung?
Wahlfälschung ist nach § 107a StGB eine Straftat. Darauf stehen bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe oder eine Geldstrafe. Auch der Versuch ist strafbar.
Entscheidend ist daher nicht die Frage, ob jede Briefwahl unsicher ist, sondern ob die bestehenden Kontrollmechanismen ausreichen, um Manipulationen zuverlässig zu verhindern und aufzudecken.


















