Gartentisch selbst bauen – Schritt-für-Schritt DIY-Anleitung

Gartentisch selbst bauen – Schritt-für-Schritt DIY-Anleitung

Gartentisch

Gartentisch selbst bauen – Schritt-für-Schritt DIY-Anleitung

Zunächst war es nur eine kleine Sitzecke für zwei Personen. Dazu hatte ich einen passenden kleinen Tisch gebaut.

Mittlerweile sitzen wir dort jedoch sehr oft, und nicht selten auch mit mehr als zwei Personen. Mit dem Grill im Rücken ergibt es daher durchaus Sinn, einen größeren Tisch zum Essen zu haben. Also habe ich kurzerhand einen neuen gebaut – komplett aus Meranti.

Meranti ist neben Kambala mein Lieblingsholz. Es lässt sich sehr gut bearbeiten und wird nicht ohne Grund auch häufig im Fensterbau eingesetzt.

Also ging es zum Holzhändler, um passendes Meranti zu kaufen.

Gartentisch selber bauen

Konstruktion

Beim Holzhändler wurde ich leider enttäuscht. Nach der Übernahme durch Bauen & Leben wurden einige Holzarten aus dem Sortiment genommen – darunter auch die Meranti-Kanteln, die ich bisher gerne verarbeitet habe. Stattdessen gab es nur noch 5,90 Meter lange Kanteln. Tja, da musste ich mich eben durchbeißen.

Auch die Balkonbretter im Maß 27 × 190 mm waren nicht mehr erhältlich. Stattdessen gab es nur noch 27 × 145 mm, was natürlich mehr Verschnitt bedeutet. Aber gut – es ist schließlich nur ein Hobby.

Einen SketchUp-Plan erstelle ich grundsätzlich immer. Ohne Planung anzufangen ergibt für mich keinen Sinn, und Skizzen auf Papier helfen in diesem Fall auch nur begrenzt weiter.

Gartentisch selber bauen

Zuerst baue ich den Rahmen mit den Tischbeinen. Die Kanteln möchte ich quadratisch haben, deshalb habe ich sie auf 71 × 71 mm gehobelt. Geschliffen werden die Tischbeine allerdings erst vor dem Lackieren, denn gehobeltes Meranti nimmt Lack nur schlecht an. Grundsätzlich sollte jedes Holz vor dem Lackieren geschliffen werden. Engegen der Meining eines bekannten Tischlermeisters, der nicht mehr genannt werden möchte.

Die Tischbeine werden über Tischbeinzargen mit dem Rahmen verbunden. Dazu muss eine Gewindemuffe exakt senkrecht in eine der Kanten eingebohrt werden.

Um mir diese Arbeit zu erleichtern, habe ich mir einen Holzständer aus Fichtenholz gebaut. So kann ich jeweils ein Tischbein in der richtigen Position auf dem Bohrständer fixieren und sauber vorbohren.

Gartentisch selber bauen

Mit Tischbein-Zargen hatte ich zuvor noch nie gearbeitet. Deshalb habe ich zunächst eine Testkonstruktion aus abgeschnittenen Reststücken gebaut. Normalerweise verwende ich Dübel, aber warum sollte man sich das Leben unnötig schwer machen?

Der Zusammenbau mit den Zargen ist erstaunlich einfach – das hätte ich so nicht erwartet. Das Verleimen des Rahmens mit Dübeln entfällt ebenso wie das Anlegen von langen Zwingen.

Das schnell gebaute Gestell erfüllt seinen Zweck sehr gut. Die Gewindemuffen waren schnell gesetzt, und die Zargen sitzen fest in den gefrästen Nuten.

Gartentisch selber bauen
Gartentisch selber bauen
Gartentisch selber bauen

Der Tisch soll höhenverstellbar sein. Dafür habe ich vom Holzhändler vier Tischbeinversteller bekommen, die eigentlich für Vierkantrohre gedacht sind. Diese lassen sich jedoch entsprechend aufbohren, sodass sie auch in den Holzbeinen verwendet werden können.

Die notwendige Bohrung hat einen Durchmesser von 22 mm. Nach einigem Suchen habe ich tatsächlich noch einen alten Forstnerbohrer mit diesem Maß gefunden. Wirklich kein hochwertiges Werkzeug – aber ich werfe eben ungern etwas weg.

Die Bohrungen in den Tischbeinen waren damit allerdings nicht ganz einfach herzustellen. Zweimal musste ich den Bohrer mit der Diamantkarte nachschärfen.

Jetzt allerdings ist endgültig Schluss – dieser Bohrer fliegt weg.

Gartentisch selber bauen

Die oberen vier Ecken der Kunststoffteile habe ich abgeschnitten, damit der Kopf in die Bohrung passt. Na ja, die Stützen sind ja ursprünglich nicht für einen Tisch, sondern für Vierkantrohre gedacht – improvisieren macht eben Spaß.

Nachdem ich alle Teile geschliffen hatte, wurden die Kanten auf dem Frästisch abgerundet und anschließend feingeschliffen: 120, 150, 180 und 220 Körnung.

Das Lackieren der Teile nimmt dabei die meiste Zeit in Anspruch. Drei Schichten sind das Minimum!

Tischbein
Tischbeine schleifen
Lackieren
Gartentisch

Das Grundgestell war schnell zusammen gebaut. Die Tischbein-Zargen sind Klasse. Wenig Fummelarbeit wegen der Gewindemuffen.

Tischplatte

Tischplatte

Dies ist das Holz für die Tischplatte. 140er Meranti Balkonbreter. Die Tischplatte besteht aus einem Rahmen mit Mittelsteg und 26 Sprossen. Alle Teile habe ich zunächst auf der Bosch GTS 10 XC Tischsäge gesägt mit 2-3mm Hobelzuschlag. Auf dem Holbel habe ich die Teile auf gleiche Stärke gebracht.

Holz im Aussenbereich
Falzfräser
Sprossen
Kopfteile
Abrundfräser
Sprossen
lackieren
fertiger Gartentisch
fertiger Gartentisch
Steckdosensäule für den Garten – selbst gebaut & sicher

Steckdosensäule für den Garten – selbst gebaut & sicher

Steckdosensäule fertig

Mehr Komfort im Garten: Steckdosensäule einfach selbst bauen

Auf unserem Parkplatz befindet sich ein Steckdosenwürfel direkt auf dem Boden. Mit den Jahren sind jedoch die umliegenden Büsche immer weiter gewachsen, sodass der Zugang zunehmend schwieriger wurde. Außerdem werden wir schließlich nicht jünger, und ständiges Bücken macht die Sache nicht angenehmer.

Also habe ich beschlossen, einen Steckdosenständer zu bauen.

Der Träger besteht aus einem 1,60 Meter langen Leimholzbalken, der kesseldruckimprägniert wurde und somit für den Außeneinsatz geeignet ist. Die Abdeckung fertigte ich aus 45 mm starkem Kambala-Holz, das sich durch seine Witterungsbeständigkeit gut für solche Anwendungen eignet.

Bei den Steckdosen habe ich mich für Schutzkontaktsteckdosen mit Klappdeckel und Dichtung in Schutzart IP44 entschieden. Verwendet wurden Einbausteckdosen, da sie sich optisch deutlich harmonischer in die Säule integrieren lassen als aufgesetzte Varianten.

So entstand eine praktische und zugleich ansprechende Lösung, bei der die Steckdosen bequem erreichbar sind und sich gleichzeitig unauffällig in die Umgebung einfügen.

Steckdosensäule

Ablängen des Balkens auf der KAPEX 120

Den Balken habe ich auf der neuen Kappsäge auf Länge zugeschnitten. Das war ohnehin notwendig, da das obere Ende eine Rundung aufwies. Gleichzeitig erhielt ich dadurch eine passende Schablone für das spätere Einpassen des Balkens in den Deckel.

Mit einem Querschnitt von 11 × 11 cm wäre das Ablängen auf meiner Erika 85 Ec deutlich aufwendiger gewesen. Auf der KAPEX war das dagegen problemlos möglich. Es entfielen sämtliche Vorarbeiten wie das Montieren und Ausrichten des MFA, das Einstellen der Sägeblatthöhe oder das mehrfache Drehen des Balkens aufgrund einer zu geringen Schnitttiefe.

Auch die Schnittqualität konnte überzeugen. Die Schnittflächen waren sauber und präzise. Sicherlich trägt dazu auch das neue Sägeblatt seinen Teil bei.

Praktisch sind die beidseitigen Werkstückauflagen der KAPEX, die längere Werkstücke besser unterstützen sollen. In der Praxis helfen sie bei schweren oder sehr langen Werkstücken allerdings nur bedingt. Hier sind zusätzliche Auflagen oder eine geeignete Arbeitsfläche oft die bessere Lösung.

Trotzdem hat sich die Kappsäge bei diesem Arbeitsschritt bewährt und das Zuschneiden des massiven Balkens deutlich erleichtert.

Steckdosensäule

Fräsen des Deckels

Der Deckel soll das Stirnholz des Trägerbalkens dauerhaft vor Witterungseinflüssen schützen. Das funktioniert jedoch nur dann zuverlässig, wenn der Deckel über dem Balken liegt und das Stirnholz vollständig abdeckt. Deshalb habe ich den Balken entsprechend eingefräst, sodass der Deckel passgenau aufliegt.

Da nur wenig Material entfernt werden musste, kam hierfür die DeWalt-Oberfräse zum Einsatz. Mit der Festool OF 1010 wäre die Arbeit ebenfalls problemlos möglich gewesen. Allerdings stößt bei dieser Maschine der Absaugschlauch in bestimmten Situationen an die Spannzangen, was besonders beim Fräsen enger Schablonen recht störend sein kann.

Für solche rechteckigen Ausfräsungen verwende ich grundsätzlich die Frässchablone von Festool. Sie lässt sich schnell und präzise einstellen und ermöglicht ein komfortables Arbeiten. Gerade bei wiederkehrenden oder maßhaltigen Fräsungen spart man damit viel Zeit und erhält saubere, exakt passende Ergebnisse.

Die Ausfräsung war damit schnell erledigt und der Deckel konnte anschließend sauber in den Balken eingepasst werden.

Steckdosensäule

Verbindung Deckel mit Träger

Die Ausfräsung ist lediglich 10 mm tief. Für den konstruktiven Schutz des Hirnholzes ist das vollkommen ausreichend, da der Deckel das empfindliche Stirnholz zuverlässig vor direkter Bewitterung schützt.

Der Deckel wird dabei weder genagelt noch verschraubt oder verleimt. Stattdessen liegt er schwimmend auf einer dünnen Silikonschicht auf und wird darauf fixiert. Diese Lösung hat mehrere Vorteile: Es entstehen keine sichtbaren Befestigungspunkte, die Optik bleibt sauber und es gibt keine Beschädigungen durch Schrauben- oder Nagelköpfe.

Holzleim kam für mich nicht infrage, da die Verbindung im Außenbereich dauerhaft belastet wird. Montagekleber verwende ich ebenfalls ungern, da er beim Verarbeiten häufig aufquillt und unschöne Rückstände hinterlässt. Silikon dagegen gleicht kleine Unebenheiten aus, härtet elastisch aus und hält die Bauteile sicher zusammen, ohne Spannungen in das Holz einzubringen.

Nach demselben Prinzip habe ich auch die Hohlwanddosen in ihren Bohrungen fixiert.

Die Ausfräsung selbst erfolgte mit einem 10-mm-Spiralnutfräser. Mit einem solchen Fräser sollte man jedoch vorsichtig arbeiten. Gerade bei tieferen oder großflächigen Fräsungen sind mehrere flache Arbeitsgänge sinnvoll, um Fräser, Maschine und Werkstück nicht unnötig zu belasten und saubere Ergebnisse zu erzielen.

Steckdosensäule

Kanten abrunden

Die Kanten des Deckels lassen sich auf dem Frästisch schnell und sauber abrunden. Dabei bearbeite ich grundsätzlich zuerst die Hirnholzseiten. So lassen sich mögliche Ausrisse an den Längsseiten später sauber wegfräsen und die Kanten werden deutlich sauberer.

Den Deckel selbst konnte ich noch auf der Kappsäge zuschneiden. Zwar steht inzwischen bereits die neue Bosch GTS 10 XC in der Werkstatt, der passende Sägetisch befand sich zu diesem Zeitpunkt jedoch noch im Bau. Deshalb kam für diesen Arbeitsschritt noch die Kappsäge zum Einsatz.

Für die Abrundungen habe ich im Frästisch einen 1/4-Zoll-Abrundfräser mit 1/2-Zoll-Schaft eingespannt. Solche Fräser verwende ich besonders gern, da der größere Schaftdurchmesser für einen ruhigen Lauf sorgt und Vibrationen reduziert.

Die verwendeten Fräser stammen aus den USA. Mit deren Qualität habe ich durchweg gute Erfahrungen gemacht. Sie liefern saubere Ergebnisse, bleiben lange scharf und sind häufig sogar günstiger als vergleichbare Produkte, die hierzulande angeboten werden. Für mich gehören sie daher zu den interessantesten Werkzeugen im Bereich der Oberfräser.

Lochbohrer

Hohlraumdosen

Der nächste Arbeitsschritt war das Bohren der Aussparungen für die Hohlwanddosen. Dafür habe ich einen geeigneten Forstnerbohrer verwendet, der sich für solche Durchmesser gut eignet.

Allerdings war ein Arbeiten in zwei Durchgängen notwendig, da sich der Holzkern nach dem ersten Bohrgang nur noch mit dem Stechbeitel entfernen ließ. Erst danach konnte ich die volle Tiefe erreichen. Eine Fräsung hätte an dieser Stelle keinen Vorteil gebracht, da der Aufwand für eine passende Schablone und einen Tiefenfräser deutlich höher gewesen wäre als der tatsächliche Nutzen.

Ein absolut planebener Bohrungsboden war dabei nicht erforderlich, da die Hohlwanddosen später ohnehin formschlüssig sitzen.

Die Kabeldurchführungen habe ich anschließend separat mit einem 12-mm-Holzbohrer an den vorgesehenen Positionen hergestellt, um die Leitungsführung sauber und unkompliziert zu ermöglichen.

Kabel-Nuten

Kabelanschlüsse

Die Kabel für die Steckdosen werden in Nuten auf der Rückseite der Säule geführt. Ich verwende dafür ein dreiadriges Kabel mit 3 × 1,5 mm², um eine ausreichende Reserve und Sicherheit bei der Installation zu gewährleisten.

Die Nuten habe ich mit der Festool OF 1010 und einem Spiralnutfräser hergestellt. In diesem Fall war die Verwendung der Festool-Fräse sinnvoll, da der Längsanschlag der DeWalt für präzise, lange Nuten nicht die gewünschte Genauigkeit und Stabilität bietet.

Unmittelbar nach dem Bohren der Löcher, dem Einbringen der Nuten und dem kompletten Schleifen des Balkens habe ich mit der Lackierung begonnen. Insgesamt habe ich vier Schichten aufgetragen, jeweils mit Zwischenschliff mit dem Schleifklotz.

Der Lack übernimmt dabei eine zentrale Funktion im Holzschutz. Neben dem konstruktiven und chemischen Schutz ist er vor allem der physikalische Schutz: Er bildet eine geschlossene Oberfläche, die das Eindringen von Wasser verhindert. Je sorgfältiger und gleichmäßiger der Anstrich ausgeführt wird, desto besser ist das Holz dauerhaft gegen Witterungseinflüsse geschützt.

Durchlass

Verkleben

Die Hohlwanddosen sitzen nun passgenau in den vorbereiteten Aussparungen und sind sauber winklig ausgerichtet. Anschließend habe ich sie mit Silikon fixiert, sodass sie sicher im Bauteil sitzen und sich später nicht mehr bewegen können. Parallel dazu wurden die Kabel bereits konfektioniert und entsprechend verlegt.

Zur zusätzlichen Fixierung in den Nuten habe ich die Leitungen mit einem Aktivator-Sekundenkleber-System (Unika MBNEW-AZ / MitreBond) befestigt. Diese Methode hat sich in der Praxis als sehr zuverlässig erwiesen, da sie schnell aushärtet und die Kabel sicher in Position hält, ohne mechanische Belastung auf die Leitungen auszuüben.

Auf eine Lackierung der Kabel oder der Verteilerdosen habe ich bewusst verzichtet. Diese Bauteile verschwinden nach der Montage vollständig im Inneren der Konstruktion und sind später nicht mehr sichtbar, sodass eine Oberflächenbehandlung in diesem Bereich keinen Mehrwert bringt.

Die Kabelenden fertige ich selbst an. Das entsprechende Werkzeug ist vorhanden, sodass die Installation sauber und fachgerecht abgeschlossen werden kann.

Verkabelung

Anschlussdosen

Zwei Steckdosen pro Einheit haben sich hier als praktische Lösung erwiesen, da sich die Verkabelung dadurch deutlich einfacher und übersichtlicher gestalten lässt. In der oberen Dose verbinde ich jeweils die beiden Zuleitungen der Steckdosen sowie ein kurzes Weiterführungskabel zur nächsten Einheit.

Zum Einsatz kommen dabei Wago 221-413 Verbindungsklemmen. Im Vergleich zu den früher üblichen Schraubklemmen ist die Verarbeitung damit wesentlich komfortabler. Gerade das schnelle, werkzeuglose Einlegen und sichere Fixieren der Leiter spart im Alltag viel Zeit und reduziert die Fehleranfälligkeit.

Auch wenn diese Klemmen in der Anschaffung etwas teurer sind, rechtfertigt die deutliche Arbeitserleichterung diesen Aufwand aus meiner Sicht problemlos. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, die Verbindung jederzeit durch einfaches Umlegen des Hebels wieder zu lösen, ohne die Leiter zu beschädigen.

Nach der Verdrahtung richte ich die Klemmen so aus, dass sie nach oben zeigen. Dadurch wird zusätzlich verhindert, dass eventuell eindringendes Wasser direkt in die Anschlussbereiche gelangen kann.

Wagos nach oben

In der unteren Dose kommen 2 Kabel an. Eine Zuleitung und eine Ableitung zu einer Wegeleuchte vorne. Diese Verteilerdosen sehen „billig“ aus, sind aber von Kopp. Allerdings traue ich der Dichtigkeit der Kabeldurchführungen nicht, wenn diese von oben in die Dose kommen. Deshalb habe ich am Rand noch etwas Silikon zur Abdichtung aufgetragen.

Rückseite
Gira IP44

Qualitätsanspruch

Im Außenbereich verwende ich grundsätzlich keine einfachen oder günstigen Komponenten, insbesondere nicht bei der Elektroinstallation. Aus diesem Grund habe ich mich bewusst für Steckdosen von GIRA entschieden. Diese sind für den Außenbereich geeignet und werden zusätzlich mit einem passenden Dichtungsset geliefert, das die Schutzart zuverlässig unterstützt.

Die Montage war an dieser Stelle etwas anspruchsvoll, da ich die Kabel bewusst relativ knapp bemessen hatte. Dadurch war der Platz in den Dosen eingeschränkt und das Einführen der Leiter entsprechend fummelig. Mit etwas Geduld ließ sich die Installation jedoch sauber ausführen.

Positiv hervorzuheben ist die Konstruktion der Steckdosen selbst. Der Klappdeckel ist so ausgeführt, dass er sich öffnen lässt und in geöffneter Position stehen bleibt, ohne durch eine Federkraft sofort wieder zurückzuklappen. Das erleichtert die Handhabung im Alltag deutlich, insbesondere beim häufigen Ein- und Ausstecken von Verbrauchern im Außenbereich.

Steckdose

Früher wurden die Leiter in Steckdosen klassisch verschraubt. Das empfand ich in manchen Situationen als praktischer, da sich die Verbindungen im Reparaturfall leichter lösen ließen. Bei heutigen Steckdosen mit Steckklemmen sitzt die Verdrahtung hingegen sehr fest, was zwar die Montage beschleunigt, spätere Demontagen aber etwas umständlicher machen kann.

Gleichzeitig hat sich die Installation insgesamt deutlich vereinfacht und beschleunigt, was im praktischen Alltag durchaus ein Vorteil ist.

Vor einigen Jahren waren Markenprodukte im Elektrobereich noch deutlich teurer als heute. Daher habe ich damals häufiger zu günstigen No-Name-Produkten gegriffen. Diese Entscheidung hat sich jedoch nicht immer als sinnvoll erwiesen, da Qualität und Haltbarkeit teilweise stark schwankten.

Inzwischen haben sich die Online-Angebote deutlich verbessert. Hochwertige Markenprodukte sind heute oft zu vernünftigen Preisen erhältlich, sodass ich persönlich wieder eher auf bewährte Hersteller setze. Aus Erfahrung heraus gilt für mich: Man kauft günstige Qualität im Zweifel zweimal.

Steckdosensäule hinten

Fertigstellung

Die Steckdosensäule ist nun fertiggestellt. Eigentlich hätte ich sie direkt anstelle des bisherigen Steckdosenwürfels montiert, aber das Wetter hat an diesem Tag nicht mitgespielt – Dauerregen machte die Arbeiten im Außenbereich unmöglich.

Stattdessen habe ich bereits mit dem nächsten Projekt begonnen: dem Unterschrank für die Bosch-Tischsäge.

Die fertige Steckdosensäule werde ich später in Schnellzement setzen. Eine Einbindetiefe von etwa 50 cm sollte dafür ausreichen, um einen stabilen Stand zu gewährleisten. Natürlich stellt sich dabei auch die Frage der Haltbarkeit im Erdreich. Holz kann dort über lange Zeit hinweg beschädigt werden oder verrotten.

Allerdings handelt es sich hier um einen massiven 11 × 11 cm Balken. Bis hier tatsächlich relevante Schäden auftreten, dürfte in der Praxis sehr viel Zeit vergehen – vermutlich deutlich mehr, als ich diesen Standort überhaupt in dieser Form nutzen werde.

Steckdosensäule fertig
Schnapshaus / Zwitscherkasten – Schritt-für-Schritt

Schnapshaus / Zwitscherkasten – Schritt-für-Schritt

Zwitscherkasten

Schnapshaus / Zwitscherkasten – Schritt-für-Schritt-Anleitung für Heimwerker

Es war eines meiner ersten Projekte – klein, aber fein. Schon eine Weile her, aber da dieses Häuschen auch heute noch viele Besucher begeistert, stelle ich es erneut online. Natürlich gibt es wieder einen Bauplan zum Download. Die Maße bitte direkt der Datei entnehmen.

Inzwischen habe ich mehrere dieser Häuschen gebaut, meist für Freunde und Bekannte mit Garten. Hängend dort sorgt es immer wieder für positive Überraschungen.

Dieses Häuschen habe ich aus Eiche-Leimholz gebaut, es geht aber auch mit jedem anderen Holz. Mit einem passenden Anstrich hält es problemlos mehrere Jahre im Freien.

Zwitscherkasten

Zuschnitt

Nach dem Zuschneiden der Rahmenteile und dem Fräsen der Verbindungen ist eine Probemontage sehr wichtig. Schnell wird eine Fräsung vergessen oder falsch gesetzt.

Am Dach hatte ich Brandspuren vom Sägen – vermutlich zu wenig Vorschub oder ein stumpfes Sägeblatt. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, aber wohl an das langwierige Entfernen der Flecken. Besonders ärgerlich war es an der Stirnseite!

Auf vielen Bildern anderer sehe ich denselben Fehler – immer öfter. Vielleicht liegt es an meiner inzwischen geschärften Wahrnehmung. Trotzdem verstehe ich diese Nachlässigkeit nicht: Es ist doch so einfach, das zu vermeiden.

Wenn ich dann auch noch lese, dass genau diese Personen der Holzwerkergemeinschaft Ratschläge geben wollen, kann ich nur den Kopf schütteln.

Zwitscherkasten
Zwitscherkasten
Zwitscherkasten
Zwitscherkasten
Zwitscherkasten
Zwitscherkasten

HINWEIS

Der Bauplan ist unter dem Menüpunkt Sketchup-Downloads herunter zu laden.

Zwitscherkasten Maße