Dieser Frästisch ist ein Albtraum – Erfahrungen & Warnung!
Dieser Frästisch ist ein Albtraum
Kein ambitionierter Holzwerker kommt an diesem Thema vorbei: Auch ich hatte bereits 2015 den großen Wunsch, einen eigenen Frästisch zu besitzen.
Zunächst war ich überzeugt, dass ein Selbstbau deutlich günstiger wäre als der Kauf eines fertigen Modells. Also besorgte ich mir zwei Ausgaben der Zeitschrift HolzWerken mit den entsprechenden Bauplänen und begann, den Frästisch nachzubauen.
Das benötigte Material ließ ich mir beim Holzhändler grob zuschneiden. Die passgenauen Zuschnitte und sämtliche Feinarbeiten erledigte ich anschließend in meiner eigenen Werkstatt. Auch das in der Zeitschrift empfohlene Zubehör bestellte ich – wie vorgeschlagen – bei den angegebenen Lieferanten. Rückblickend war das eine recht kostspielige Angelegenheit, doch damals kannte ich keine günstigeren Alternativen.
Nachdem schließlich alle Materialien und Bauteile vorhanden waren, begann ich mit dem Zusammenbau und arbeitete den Frästisch Schritt für Schritt nach den Bauplänen nach.
Im Nachhinein war es keine gute Idee
Warum wollte ich überhaupt einen Frästisch? Ganz einfach: Ich kam mit der Handoberfräse nicht richtig zurecht. Also war ich überzeugt, dass mit einem Frästisch alles einfacher werden würde. Rückblickend weiß ich: Das war ein Trugschluss.
Wer eine Handoberfräse nicht sicher beherrscht, wird auch mit einem Frästisch keine besseren Ergebnisse erzielen. Die grundlegenden Schwierigkeiten bleiben bestehen – lediglich die Arbeitsweise verändert sich. Ein Frästisch ersetzt weder Erfahrung noch ein gutes Gefühl für das Werkzeug oder eine saubere Arbeitstechnik.
Rückblickend wäre es deutlich sinnvoller gewesen, zunächst den sicheren Umgang mit der Handoberfräse zu erlernen, anstatt auf eine vermeintliche Abkürzung zu hoffen. Erst wenn man die Oberfräse wirklich beherrscht, spielt ein Frästisch seine Stärken aus und wird zu einer echten Arbeitserleichterung.
Frästisch im Eigenbau – lohnt sich der Aufwand wirklich?
Eine praktische Bewertung von Kosten, Nutzen und Erfahrungen. Dies ist nur meine persönliche Einschätzung.
Als der Frästisch schließlich fertig aufgebaut vor mir stand, stellte sich mir die Frage: Warum habe ich mir nicht gleich einen fertigen Tisch gekauft?
Die Kosten für die vielen Einzelteile – Multiplexholz, Schienen, Schrauben, Griffe, Einlegeplatte, Leitungsschutzschalter, Rollen usw. – standen in keinem sinnvollen Verhältnis zum Ergebnis.
-
Die Anschläge sind nicht tiefenverstellbar.
-
Die Schubladen sind unpraktisch: sehr klein, aber unnötig hoch.
-
Die Höhenverstellung mit dem Wagenheber habe ich später durch eine schraubbare Höhenverstellung von Festool ersetzt.
-
Außerdem benötigt der Tisch sehr viel Platz.
Warum habe ich ausgerechnet diesen Frästisch nachgebaut und keinen anderen?
Weil ich der Fachzeitschrift Holzwerken vertraut habe. Sie sollte eigentlich die Interessen von Holzwerkern vertreten, oder? Nach meinen Erfahrungen ist das nicht der Fall. Vielmehr steht der Kommerz im Vordergrund.
Seit Jahren beobachte ich den Inhalt der Zeitschrift (ohne sie zu kaufen):
-
Ein großer Teil besteht aus Werbung, teils implizit, teils explizit.
-
Viele Themen wiederholen sich nach ein oder zwei Jahren.
-
Die empfohlenen Bücher für Schreiner sind oft veraltet oder wenig spannend.
-
Von praktischem Möbelbau ist kaum etwas zu finden.
Langer Rede kurzer Sinn: Ich habe den Tisch wieder zerlegt und die brauchbaren Teile im Internet verkauft.
Grundsätzlich lohnt sich der Eigenbau eines Frästisches – allerdings aus ganz anderen Gründen, als sie damals in der Fachzeitschrift vermittelt wurden. Und nein: Bereits zu dieser Zeit gab es deutlich durchdachtere und in der Praxis bewährte Konstruktionen.
Erfahrene Holzwerker haben den dort vorgestellten Frästisch vermutlich kaum nachgebaut, weil die Konstruktion in einigen Punkten wenig praxisgerecht war. Wer bereits über entsprechende Erfahrung verfügte, war auf solche Baupläne ohnehin nicht angewiesen.
Heute ist die Situation zum Glück eine andere. Im Internet findet man zahlreiche ausgereifte Baupläne, viele davon sogar als kostenlose SketchUp-Modelle. Sie sind deutlich besser durchdacht und lassen sich problemlos an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Diese Möglichkeiten standen damals noch nicht zur Verfügung.
Auch die deutschen Online-Shops für Holzwerker können eine gute Inspirationsquelle sein. Für den eigentlichen Einkauf lohnt es sich jedoch, die benötigten Komponenten anschließend im Internet zu vergleichen. Nach meiner Erfahrung lassen sich viele Teile bei gleicher Qualität deutlich günstiger beziehen als bei den spezialisierten Holzbearbeitungs-Shops.
Wie ein wirklich praxisgerechter Frästisch aufgebaut sein sollte, habe ich in einem anderen Beitrag ausführlich beschrieben. Dort findet sich auch eine kleine Kostenkalkulation, die zeigt, mit welchem Budget sich ein hochwertiger Frästisch selbst bauen lässt.
Alles nur Greenwashing? Nachhaltigkeit hinterfragt
Alles nur Greenwashing? Nachhaltigkeit hinterfragt
Holzarten nur noch aus Deutschland
Heute wird man als Holzwerker teilweise kritisch betrachtet, wenn man Tropenhölzer verarbeitet. Stattdessen werden FSC- oder PEFC-zertifizierte Hölzer aus heimischem Anbau in der Werbung und auch von Umweltorganisationen besonders hervorgehoben. Dass diese Holzarten für bestimmte Außenanwendungen technisch nicht immer geeignet sind, wird dabei selten differenziert betrachtet. Und ohne Sinn der "Nachhaltigkeit".
Hier kann man auch noch erkennen, dass diese "Zertifizierung" nicht dem Naturschutz sondern vielmehr dem Kommerz dient.
Das Forest Stewardship Council (FSC) verfolgt ursprünglich das Ziel, eine verantwortungsvolle Waldwirtschaft zu fördern und insbesondere die Zerstörung wertvoller Waldflächen einzudämmen. In der öffentlichen Diskussion wird jedoch häufig übersehen, dass Entwaldung weltweit vielfältige Ursachen hat – darunter auch die Umwandlung von Waldflächen in landwirtschaftliche Nutzflächen, etwa für den Anbau von Soja als Futtermittel für den Export. In Deutschland hingegen für riesige PV-Anlagen und Windkrafträder.
Heute war ich bei einem Holzhändler, um Lärche zu kaufen.
Überraschenderweise hatte er auch „sibirische Lärche“ frisch am Lager.
Das wirft für mich eine naheliegende Frage auf: Wie ist das möglich, wenn Russland weitreichenden Sanktionen unterliegt? Handelt es sich tatsächlich um Ware aus sibirischer Herkunft, um ältere Lagerbestände, oder wird der Begriff „sibirische Lärche“ inzwischen eher als Handelsbezeichnung verwendet – unabhängig von der tatsächlichen Herkunft?
Als Verbraucher fühle ich mich daher betrogen.
Kurz zusammengefasst:
-
Tropische Hölzer wie Teak, Iroko, Kambala oder Meranti haben höhere Dauerhaftigkeitsklassen, sind also deutlich widerstandsfähiger gegen Feuchtigkeit, Pilzbefall und Insekten. Sie lassen sich oft leichter bearbeiten, quellen weniger und halten über Jahre auch unter extremen Witterungsbedingungen.
-
Europäische Hölzer wie Eiche, Lärche oder Fichte sind für den Außenbereich nur bedingt geeignet. Sie müssen besonders geschützt werden (Lasur, Öl, regelmäßige Pflege) und sind anfälliger für Risse, Verzug oder Fäulnis.
-
In Deutschland sind tropische Hölzer wesentlich teurer, nicht zuletzt durch Importkosten, aber auch durch eine willkürliche Preisgestaltung im Handel.
-
Manche „Fachleute“ propagieren ausschließlich europäische Hölzer. Gründe können sein: regionale Verfügbarkeit, Marketing für Nachhaltigkeit oder persönliche Präferenzen. Manchmal spielt auch ein linksgrüner politischer oder ökologischer Kontext eine Rolle, der weniger die technische Haltbarkeit als die Umweltwirkung priorisiert.
Webseite mit Ökostrom?
Seit über 26 Jahren betreibe ich eine Webseite – früher ausschließlich beruflich. Ob mein Hoster seinen Strom aus Wind, Sonne oder Kernkraft bezieht, ist für meine Entscheidung unerheblich. Für mich zählen Performance, Stabilität, Sicherheit und ein fairer Preis.
Das Schlagwort „grüner Strom“ im Hosting-Bereich halte ich für in erster Linie ein Marketinginstrument. Als Kunde habe ich faktisch keine Möglichkeit zu überprüfen, welcher physische Strom tatsächlich im Rechenzentrum ankommt. Strom fließt in einem europäischen Verbundnetz – nicht farblich getrennt nach Tarif.
Zudem importiert Deutschland, nach dem irren Aus der Kernenergie, regelmäßig erhebliche Strommengen aus dem Ausland, darunter auch aus Ländern mit hohem Kernenergieanteil. Wer glaubt, beim Surfen oder Hosten ließe sich der reale Energiemix durch die Wahl eines Labels vollständig steuern, verkennt die technischen und wirtschaftlichen Zusammenhänge des Strommarktes.
Die Bundesregierung ist in keiner Weise daran interessiert den Strompreis für den Verbaucher niedrig zu halten.Mehr als 32% des Preises sind ausschliesslich Steuern und mit jedem Cent Mehrkosten wird auch das Ergebnis der Steuererträge höher.
Hier wird nicht für irgendeine Leistung bezahlt sondern nur für eine völlig verirrte linksgüne Ideologie-Politik, die offenbar die komplette deutsche Industrie an die Wand fährt.
Für mich ist daher entscheidend, was messbar ist: Leistung, Verfügbarkeit und Kosten – nicht Werbeaussagen.
Nur noch E-Fahrzeuge?
Fast 30 Jahre war ich freiberuflich unterwegs – zunächst meist im Ausland, später in ganz Deutschland: Hamburg, München, Nürnberg … da kommen einige Kilometer zusammen. Diese Strecken hätte ich damals niemals mit einem E-Auto bewältigen können.
Öffentliche Verkehrsmittel schieden eh schon wegen der Unzuverlässigkeit und der Gefahr körperlichen Schaden zu nehmen aus.
Heute gibt es Kaufprämien von bis zu 6.000 Euro für Elektrofahrzeuge. Muss ein wirklich gutes Produkt subventioniert werden? Vor allem, wenn ich als Gegner von E-Autos und ohne jegliche Absicht ein solches Fahrzeug zu kaufen diese Förderung über meine Steuern aktuell mitfinanzieren soll?
Elektrischen Fahrzeugen stehe ich dabei keineswegs grundsätzlich ablehnend gegenüber: Seit über zehn Jahren besitze ich einen straßenzugelassenen Golfwagen mit Elektroantrieb, und auch ein E-Bike gehört selbstverständlich zu meinem Alltag. Warum? Weil diese Fahrzeuge sinnvoll sind und mir tatsächlich helfen.
Selbst wenn wir eine Lade-Infrastruktur in Deutschland hätten, wäre ein Aufladen von E-Fahrzeugen zur gleichen Tageszeit überhaupt nicht möglich. Wer sich mal mit Grundlasten hier in Deutschland befasst hat, versteht es sofort.
Für meine Anforderungen bleibt jedoch der Diesel der umweltfreundlichste und praktikabelste Motor – insbesondere bei langen Strecken und hoher Nutzung.
Nachhaltigkeit im Alltag – eine kleine Beobachtung
Unser Nachbar ist ein wahrer „Nachhaltigkeitsfan“: Wärmepumpe fürs Haus, große Solaranlage auf dem Dach, Bezieher von Ökostrom – und als einziges Fortbewegungsmittel ein Lastenfahrrad.
Am Montag herrschten minus 11 Grad Celsius. Es klingelte an meiner Tür, und mein Nachbar fragte, ob ich ihn zum Einkaufen mitnehmen könnte – mit dem Lastenfahrrad war die Fahrt bei der Schneelage schlicht unmöglich.
Während der Fahrt fiel mir seine blasse Gesichtsfarbe auf. Er berichtete, dass die Wärmepumpe die gewünschte Innentemperatur nicht halten konnte und es auch Probleme mit warmem Wasser gab. Die Stromversorgung über die Solaranlage war durch die Schneedecke blockiert. Irgendwie tat er mir leid – ich selbst musste mein Fahrzeug nur 30 Minuten über die Diesel-Standheizung laufen lassen, um es enteisen zu können. Er hingegen schien froh, dass es wenigstens etwas warm im Haus war.
An der Kasse im Edeka fiel mir seine Einkaufstasche auf: Von „Nachhaltigkeit“ oder Preisbewusstsein war kaum etwas zu erkennen. Fast alles Gemüse und Obst war in Kunststoff verpackt, dazu ausschließlich die teuersten Bio-Produkte.
Hier muss ich kurz einwerfen: Ich selbst bin skeptisch gegenüber vielen Bio-Labeln, zumal viele Produkte aus dem Ausland stammen. Als Jäger habe ich einmal nachts auf Wildschweine gewartet, während ein Trecker das angeblich „BIO“-Feld direkt vor mir heimlich mit Pflanzenschutzmitteln einsprühte. Seitdem weiß ich, wie kritisch man manche Bio-Angaben hinterfragen sollte.
Mein Nachbar hatte für seine Einkäufe fast 90 Euro bezahlt. Im Auto sprach ich ihn auf die Herkunft einiger Produkte an – er war überrascht; darauf hatte er offenbar nie geachtet.
Und genau hier beginnt für mich echte Nachhaltigkeit: Ich versuche bewusst, Produkte zu kaufen, die in Deutschland hergestellt werden – deutsche Kartoffeln, deutsches Gemüse und Obst, deutsche Butter. Qualität, Regionalität und kurze Transportwege sind für mich wichtiger als Labels oder Marketingversprechen.
Holzwerker unter Druck – wohin führt das alles?
Holzwerker unter Druck – wohin führt das alles?
Es ist wirklich immer wieder erschütternd, was im Holzwerker-Bereich inzwischen als „normal“ gilt.
Heute wollte ich mir ein paar zusätzliche Hebelzwingen zulegen, damit ich auf meinem MFT/3 und meiner selbstgebauten Werkbank vernünftig arbeiten kann. Also ganz logisch: erstmal direkt beim Hersteller geschaut.
Und dann kommt der Moment, an dem man nur noch den Kopf schütteln kann.
Für eine einzige dieser Zwingen verlangt Festool fast 82 Euro – pro Stück.
Irgendwann fragt man sich wirklich, ob hier noch Werkzeug verkauft wird – oder längst ein Premium-Image zum Preis von Praxisnähe.
unglaubliche Preisunterschiede
In einem Angebot bei Temu habe ich zwei Hebelzwingen für 21 Euro gesehen – also rund 10 Euro pro Stück.
Zum Vergleich: Festool ruft dafür fast 82 Euro pro Zwinge auf.
Das ist mehr als der achtfache Preis.
Und genau solche Beispiele bringen mich dazu, diesen Post zu schreiben. Denn irgendwann stellt man sich schon die Frage, wie weit die Preisgestaltung im Holzwerker-Bereich eigentlich noch weg von der Realität ist.
Gerade Hobby-Holzwerker werden hier meiner Meinung nach immer öfter zur Kasse gebeten – für Preise, die mit dem tatsächlichen Nutzwert kaum noch etwas zu tun haben.
Holzhandel erhöht wieder die Preise
Auch der Holzhandel erhöht weiter seine Preise.
Die entscheidende Frage ist: Warum nehmen wir das eigentlich so widerspruchslos hin?
Von einem echten Holzmangel kann keine Rede sein, ebenso wenig von stark steigenden Rohholzpreisen. Diese Daten sind öffentlich zugänglich und leicht nachprüfbar.
Stattdessen werden immer neue Begründungen geliefert – zuletzt die angeblich gestiegenen Transportkosten. Doch diese Erklärung wirkt zunehmend wie ein Standardargument, das unabhängig von der tatsächlichen Marktlage genutzt wird.
Auch bei den Kraftstoffpreisen zeigt sich ein ähnliches Bild: Deutschland gehört seit Jahren zu den Ländern mit den höchsten Spritpreisen in Europa – ohne dass es zu spürbarem Widerstand in der Breite kommt.
Die kurzfristig angekündigte Senkung der Energiesteuer um 17 Cent für zwei Monate wirkt dabei eher symbolisch als wirksam. Am Ende bleibt der Eindruck, dass solche Entlastungen schnell verpuffen oder durch andere Preisbewegungen wieder aufgefangen werden.
Vielleicht liegt das eigentliche Problem nicht nur in den Preisen selbst – sondern darin, dass wir als Verbraucher kaum noch konsequent hinterfragen, warum sie steigen.
warum ist der Holzwerker betroffen?
Vielleicht kein allgemeiner Vergleich, aber er trifft viele Bereiche im Holzwerker-Segment.
Dieser Kantenanleimer hat damals im Komplettset 2.400 Euro gekostet. Heute liegt der Preis für das gleiche Set bei 4.530 Euro – also nahezu eine Verdopplung.
Diese Preiserhöhungen betreffen nicht nur einzelne Marken wie Festool, sondern lassen sich bei nahezu allen Herstellern beobachten. Welcher Holzwerker kann sich solche teueren Geräte und Maschinen dann noch leisten?
Wenn man genauer hinschaut, sieht man, dass über 90 % dieser Maschinen in Asien produziert werden. Interessanterweise wird das bei Marken wie Makita kaum thematisiert, während es bei chinesischen No-Name-Anbietern oft kritisch hervorgehoben wird.
wo sind die Holzwerkerblogs geblieben?
Als ich 2011 mit meinem Blog angefangen habe, gab es noch viele weitere Holzwerker-Blogs und die Foren waren voll von aktiven und interessierten Nutzern.
Heute habe ich eine Analyse über Google durchgeführt und bin nur noch auf insgesamt etwa drei Blogs gestoßen, die noch aktiv betrieben werden – realistisch betrachtet eher zwei.
Die Frage ist, warum es so weit gekommen ist. Ich glaube nicht, dass die damaligen Blogbetreiber das Interesse am Holzwerken verloren haben. Vielmehr spielen veränderte Rahmenbedingungen eine Rolle: die wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre, steigende Lebenshaltungskosten und die generelle finanzielle Belastung vieler Haushalte.
Das führt dazu, dass sich ein vergleichsweise kostenintensives Hobby für viele Menschen heute deutlich schwerer realisieren lässt als noch vor einigen Jahren.
Mal eben ein paar Bretter, Multiplex oder gar Meranti oder andere tropische Hölzer beim Holzhändler zu kaufen, ist auf Dauer für viele schlicht nicht mehr bezahlbar. Früher blieb am Monatsende bei vielen Familien noch etwas Spielraum übrig, den man für Werkzeuge, Maschinen und Hilfsmittel verwenden konnte. Heute ist das bei vielen Haushalten nicht mehr der Fall.
Hinzu kommt, dass auch ein Blog laufende Kosten verursacht. Zwar sind diese im Einzelnen nicht sehr hoch, aber sie summieren sich: Domain, Hosting, SSL-Zertifikate, WordPress-Plugins, Bildbearbeitung und verschiedene Softwarepakete.
Einige Holzwerkerblogs sind deshalb in den kommerziellen Bereich übergegangen und haben versucht, damit Geld zu verdienen. In der damaligen Zeit hat sich das vermutlich noch eher gerechnet, heute dürfte das deutlich schwieriger sein. Das ist zumindest mein persönlicher Eindruck.
wie konnte es soweit kommen?
Vor der Corona-Krise war zwar bei weitem nicht alles im Lot, aber vieles wirkte dennoch stabiler als heute.
Nach der Krise schien die Gesellschaft wie paralysiert und hat viele Entwicklungen einfach hingenommen. Unabhängig davon, ob neue Vorschriften, Gesetze oder Verordnungen sinnvoll waren oder nicht, wurden sie meist ohne größeren Widerstand akzeptiert.
Bei vielen Menschen reicht das Einkommen inzwischen nicht mehr bis zum Monatsende, um alle laufenden Kosten zu decken.
Ich möchte dabei ehrlich sagen, dass ich selbst nicht zu dieser Gruppe gehöre. Gerade deshalb habe ich jedoch den Eindruck, die Entwicklungen aus einer gewissen Distanz heraus klarer wahrnehmen und besser einordnen zu können.
wird alles wieder normal werden?
Ohne einen Politikwechsel zur AfD sehe ich keine Zukunft mehr als Industriestandort in Deutschland.
Ich bin da eh raus und hoffe die wenigen verbleibenden Jahre noch gut leben zu können. Doch für die aktuell in Beschäftigung stehenden Menschen wird es noch schwerer.
Dieses Bild habe ich mit KI erstellt unter dem Titel „Verrückte Politik“.
Es interpretiert meine Eingabe sehr konsequent und übersetzt sie in eine überzeichnete, symbolische Darstellung.
Das Ergebnis zeigt eine zugespitzte, bewusst überspitzte Sicht auf politische Strukturen und gesellschaftliche Entwicklungen, wie sie in meiner Anfrage angelegt waren. Die Darstellung wirkt chaotisch, überladen und spiegelt ein Gefühl von Einflussnahme und Komplexität im politischen Alltag wider.
Das Bild versteht sich dabei nicht als realistische Abbildung, sondern als künstlerische Interpretation und Ausdruck einer persönlichen Wahrnehmung.
Allerdings haben wir tatsächlich noch einen kleinen Spalt in der von linksgrüner Politik fast geschlossenen Tür: die AfD.
Klimaanlage im heutigen „Klimawahn“ – Meine Sicht auf die Debatte
Klimaanlage vs. "Klimawahn"
Ja, die vergangenen Tage waren nahezu unerträglich heiß. Da hat wohl jeder die Abkühlung durch eine Klimaanlage zu schätzen gewusst.
Umso mehr stellt sich die Frage: Warum gehören technische Möglichkeiten zur Kühlung in unseren Häusern und Wohnungen nicht längst zur Standardausstattung?
Ein Grund dürfte sein, dass die Diskussion rund um den Klimaschutz häufig dazu führt, dass der Einsatz von Klimaanlagen mit einem schlechten Gewissen verbunden wird. Viele Menschen haben den Eindruck, sie müssten aus Rücksicht auf das Klima auf Komfort verzichten.
Ja, es gibt einen Klimawandel – und das Klima der Erde hat sich seit Millionen von Jahren immer wieder verändert.
warum laufen wir dem Fortschritt hinterher?
Lange Zeit habe ich als Freiberufler in Miami gearbeitet. Das Erste, was mir dort auffiel, waren die großen Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenbereichen. Bei Tagestemperaturen von durchschnittlich rund 30 Grad Celsius und nächtlichen Temperaturen um die 25 Grad war der Aufenthalt im Freien aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit oft sehr unangenehm. Deshalb verfügten dort nahezu alle Gebäude und Wohnungen über Klimaanlagen.
Natürlich war auch jedes Auto mit einer Klimaanlage ausgestattet. Bereits 1939 wurden in den USA die ersten Fahrzeuge mit Klimaanlage angeboten. In Deutschland dauerte es dagegen noch viele Jahrzehnte, bis Klimaanlagen in Autos verbreitet waren. Zunächst waren sie nur gegen einen hohen Aufpreis erhältlich und wurden erst in den 1990er-Jahren zunehmend zur Standardausstattung.
Wärmepumpe
Mit der Einführung des aus meiner Sicht völlig unsinnigen Heizungsgesetzes der damaligen Bundesregierung wurde die Wärmepumpe einer breiten Öffentlichkeit überhaupt erst bekannt. Viele Menschen hatten den Eindruck, dass ihnen diese Technologie aufgezwungen werden sollte, um fossile Brennstoffe zu ersetzen.
Als Begründung wird häufig angeführt, dass Wärmepumpen mit Strom betrieben werden, der zunehmend aus erneuerbaren Energien stammt. Ich halte diese Darstellung jedoch für zu einseitig. Solange ein erheblicher Teil der Stromerzeugung weiterhin auf konventionellen Kraftwerken basiert, erscheint mir die Behauptung einer vollständig klimaneutralen Lösung wenig überzeugend.
Hinzu kommt, dass in der öffentlichen Diskussion nach meiner Ansicht zu selten über den Ressourcenverbrauch bei der Herstellung von Windkraftanlagen, Solarmodulen und Batteriespeichern gesprochen wird. Auch die dafür benötigten Rohstoffe, die energieintensive Produktion und die spätere Entsorgung sollten in eine ausgewogene Gesamtbetrachtung einbezogen werden.
Anbieter von Wärmepumpen
Wie in jeder Branche verfolgen auch Hersteller von Heiztechnik selbstverständlich das Ziel, Gewinne zu erzielen. Daran ist grundsätzlich nichts auszusetzen. Kritisch sehe ich allerdings die Frage, welchen Einfluss die Industrie auf politische Entscheidungen nimmt. Ob und in welchem Umfang Hersteller oder deren Interessenverbände an der Ausgestaltung des Heizungsgesetzes mitgewirkt haben, wird kontrovers diskutiert.
Besonders profitiert hat Viessmann vom Verkauf seiner Klimasparte an den US-Konzern Carrier Global. Der Kaufpreis belief sich auf rund 12 Milliarden Euro, wobei ein Großteil der Summe in bar gezahlt wurde.
Auch andere Hersteller, wie beispielsweise Vaillant, investierten aufgrund der erwarteten hohen Nachfrage in neue Produktionskapazitäten. So entstand in der Slowakei ein neues Werk, das Wärmepumpen in großer Stückzahl produzieren sollte. Die Erwartungen an den deutschen Markt haben sich jedoch offenbar nicht in dem erhofften Umfang von jährlich 300.000 Wärmepumpen erfüllt.
Viele Hausbesitzer stellten fest, dass der Austausch einer Öl- oder Gasheizung gegen eine Wärmepumpe häufig weit mehr bedeutet als den bloßen Austausch des Heizgeräts. Je nach Gebäude können zusätzliche Maßnahmen erforderlich werden, etwa an der Dämmung, den Heizkörpern oder der elektrischen Installation. Die damit verbundenen Kosten führten dazu, dass manche Interessenten ihre Kaufentscheidung überdachten oder ganz von einer Umrüstung Abstand nahmen.
Tägliche Heizkosten im Winter-Vergleich
So sehen die tatsächlichen Kosten an einem typischen Wintertag bei -5 °C für ein Einfamilienhaus aus:
Der Clou: Die CO₂-Abgabe verteuert "fossile" Heizungen kontinuierlich. Ab 2025 kommen auf Gas und Öl zusätzlich 50-80 Cent pro Tag, Tendenz steigend. Mit einem günstigen Wärmepumpen Stromtarif vergrößert sich Dein Kostenvorteil zwar, doch die Preisschraube für Strom wird immer weiter hoch gedreht.
Die Erdölversorgung ist auf Jahrzehnte hinaus gesichert. Das belegen aktuelle Daten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Deren Auskünften zufolge liegen die sicheren Erdölreserven weltweit bei gut 244 Milliarden Tonnen und sind damit so hoch wie nie zuvor.
Sicher macht es Sinn sich nach neuen Energieträgern und günstiger Energieerzeugeung umzusehen. Dabei ist die Lösung so einfach: absolut CO₂-freie Energie erhalten wir über Kernkraftwerke!!
Genau die Kernkraftwerke, die die rotgrün-woke Regierung unter der CDU und Merkel in Deutschland stillgelgt haben. Kein normal denkender Mensch wird das nachvollziehen können. Natürlich wurde den Bürgern mit der Begründung, dass Wind- und Sonnenenergie die KKW ersetzen können, Sand in die Augen gestreut. Heute wissen wir, dass das alles die Unwahrheit war und ist. Unsere "CO₂-Abgabe" wird für die weitere Erzeugung von CO₂ in den Kriegsgebieten der Ukraine benutzt oder für "Radwege in Peru" oder auch für die "LED-Beleuchtung von Moscheen in Marokko".
Wäre die Gas- und Erdölversorgung mit Russland weiterhin gegeben, hätten wir Heizpreise, die für jedermann bezahlbar wären. Aber es kommen weitere Faktoren zur Preissteigerung hinzu. Netzentgelte, EEG-Umlage, Solar- und Windkraftsubventionen etc.
Als Grundeigentümer können Sie für ein Windrad mit jährlichen Pachteinnahmen zwischen 20.000 Euro und 100.000 Euro (gelegentlich sogar mehr) rechnen. Die genaue Summe hängt stark von der Anlagengröße, der Laufzeit und dem Standort ab. Für eine unverbindliche Ersteinschätzung Ihres Grundstücks können Sie Plattformen wie den Caeli Pachtrechner nutzen, um die Einnahmen besser einzugrenzen. Zudem werben Energieversorger mit Konzepten, bei denen Projektentwicklung und Rückbau komplett übernommen werden, sodass für den Eigentümer keine finanziellen Risiken entstehen.
Was glauben eigentlich die Stromkunden, wer all diese Kosten tragen wird? Natürlich der Kunde selbst und auch der Steuerzahler, der eine konventionell Ölheizung betreibt auch!
Die "Nutznießer" dieser absolut unnötigen "Klimaschutz-Regeln" verdienen sich dabei eine goldenen Nase.
Klimaanlage zu Hause
Seit vielen Jahren haben wir eine Klimaanlage von Mitsubishi mit integrierter Heizfunktion im Einsatz. Sie hat uns in dieser Zeit stets zuverlässig gute Dienste geleistet.
Unsere erste Klimaanlage hatten wir in einem Baumarkt gekauft und von einem Fachbetrieb montieren lassen. Allerdings stellte sich bereits beim Einbau heraus, dass die Anlage einen Defekt hatte. Wir gaben sie deshalb zurück und entschieden uns stattdessen für eine Markenanlage. Der Preisunterschied zwischen dem Baumarktmodell und der Mitsubishi-Anlage betrug damals lediglich rund 300 Euro – eine Investition, die sich rückblickend mehr als gelohnt hat.
Warum also mit einer Klimaanlage heizen? Ganz einfach: Unsere Wohnung wird ohnehin vollständig elektrisch über Wandkonvektoren beheizt. Da wir inklusive aller Nebenkosten rund 30 Cent pro Kilowattstunde Strom bezahlen, bietet die Klimaanlage mit ihrer Wärmepumpenfunktion eine deutlich effizientere Möglichkeit zu heizen als herkömmliche elektrische Heizkörper.
Der "normale" Preis für Strom wäre ohne die völlig unsinnige Co2-Steuer 15 Cent pro Kilowattstunde.
Hitzewarnungen und Ängste
Die Nachrichten im ÖRR sind beängstigend. "Höchste Temperaturen seit Menschengedenken", Temperaturen des Todes, tausende Hitzetote befürchtet...
Der Bürger, der nur auf die Inhalte dieser Nachrichten im ÖRR und den parteigesteuerten Printmedien hört und an die Wahrheit der Aussagen glaubt, wird sicher vor Angst zittern.
Verständlicherweise, denn vor vielen Jahren konnte man den Nachrichten tatsächlich noch trauen.
Im Internet-Zeitalter könnten zwar alle Menschen diese Informationen direkt überprüfen, doch leider kann der Großteil dieser Menschen mit den Möglichkeiten im Netz nicht umgehen oder schon so beeinflusst, dass sie andere Meinungen und Fakten gar nicht mehr interessieren.
Wer nur einige gezielte Suchanfragen im Internet stellt, findet schnell zahlreiche interessante Informationen und unterschiedliche Sichtweisen zur tatsächlichen Entwicklung des Klimas. Es lohnt sich, verschiedene Quellen miteinander zu vergleichen und sich ein eigenes Bild zu machen.
Als Beispiel möchte ich auf die folgende Seite verweisen. Dort werden die Klimaveränderungen der vergangenen 500.000 Jahre anschaulich dargestellt und erläutert. Für den einen oder anderen bietet sie möglicherweise eine interessante Ergänzung zur aktuellen Diskussion.
Warum werden Klimaanlagen nicht subventioniert um Bürger vor dem "Hitzetod" zu schützen?
Das scheint eine berechtigte Frage zu sein. Allerdings wird sie meiner Ansicht nach in der politischen Diskussion kaum gestellt. Zudem würde eine staatliche Förderung von Klimaanlagen den Steuerzahler vermutlich weitere Milliarden kosten.
Hinzu kämen wahrscheinlich umfangreiche Vorschriften und Förderbedingungen, wie sie auch aus anderen Bereichen bekannt sind. Und es ist durchaus denkbar, dass neue Abgaben oder gesetzliche Auflagen hinzukämen.
Ein weiteres Problem wäre die praktische Umsetzung. Wer soll Millionen zusätzlicher Klimaanlagen installieren? Bereits heute sind viele Fachbetriebe mit der Installation und Wartung bestehender Anlagen stark ausgelastet.
Hinzu kommt die Frage der Stromversorgung. Klimaanlagen werden vor allem an heißen Sommertagen und oft auch in den Abend- und Nachtstunden benötigt. Gleichzeitig steigt der Strombedarf durch Elektromobilität und andere elektrische Verbraucher. Aus meiner Sicht stellt sich daher die Frage, wie dieser zusätzliche Energiebedarf dauerhaft und zuverlässig gedeckt werden soll. Ich halte eine Kombination aus einem leistungsfähigen Stromnetz, grundlastfähigen Kraftwerken – einschließlich der Kernenergie – sowie weiteren Energiequellen für sinnvoll.
Meiner Meinung nach erschweren die politischen Entscheidungen der vergangenen Jahre eine bezahlbare und sichere Energieversorgung. Dadurch werden technische Lösungen, die den Alltag vieler Menschen erleichtern könnten, aus meiner Sicht unnötig erschwert.
Aus meiner Sicht sollte Deutschland zu einer Energiepolitik zurückkehren, die auf einer sicheren, bezahlbaren und zuverlässigen Versorgung basiert. Dazu gehören für mich auch die Wiederaufnahme von Erdgas- und Erdölimporten aus Russland – sofern die geopolitischen Rahmenbedingungen dies künftig zulassen – sowie eine Prüfung, ob noch stillgelegte Kernkraftwerke technisch und wirtschaftlich wieder in Betrieb genommen werden könnten.
Ich bin überzeugt, dass ein solcher Kurswechsel mit der derzeitigen Bundesregierung nicht zu erreichen ist. Deshalb halte ich einen Regierungswechsel für notwendig. Nach meiner persönlichen Einschätzung vertritt derzeit nur die AfD diese energiepolitischen Positionen konsequent. Deshalb würde ich mir eine von der AfD geführte Bundesregierung wünschen.
Automatische Gartenbewässerung selber installieren: Tipps und Ideen
Gartenbewässerung
Nach dem Kauf unseres Ferienhauses lag viel Arbeit vor mir – unter anderem auch die Einrichtung einer automatisierten Gartenbewässerung.
Vor fünfzehn Jahren kannte ich kaum Alternativen zu Gardena-Produkten und plante deshalb die komplette Gartenbewässerung mit deren System. Im Nachhinein war das ein großer Fehler.
Um alle Bereiche des Gartens zu bewässern, reichte eine einzige Leitung nicht aus. Deshalb musste ich die Anlage mit einer Verteilung auf sechs Kanäle planen.
Ventilkästen von Gardena
Es waren zwei Ventilkästen nötig, um die sechs anzusteuernden Ventile unterzubringen. Die Ventile lassen sich mit 24 Volt ansteuern und arbeiten recht zuverlässig. Für ihre Steuerung benötigt man natürlich auch einen sogenannten „Bewässerungscomputer“. Das Standardmodell von Gardena verfügt allerdings nur über vier Anschlüsse und musste deshalb mit zwei Zusatzmodulen erweitert werden – billigstes Plastik und eine äußerst primitive Elektronik.
Wie auch immer: Ein bekannter Installateur hat uns diese Anlage eingebaut, ebenso die 1-Zoll-Wasserleitung für die großen Versenkregner. Die 1/2-Zoll-Leitung für die Tropfbewässerung konnte ich dagegen selbst verlegen.
Versenkregner
Zum Einsatz kommen verschiedene Arten von Versenkregnern. Im Vorgarten habe ich aufgrund der schmalen Rasenfläche zwei Viereckregner von Gardena eingebaut.
Grundsätzlich sind diese Viereckregner für diesen Bereich ideal – solange sie funktionieren. Regelmäßig fällt im Frühjahr mindestens einer der beiden aus, weil das Innengetriebe defekt ist. Reparieren lassen sich die Viereckregner nicht, sodass jedes Mal ein Neukauf nötig wird. Das ist einfach nur schrecklich – die Qualität ist schlichtweg miserabel.
Inzwischen bewahre ich die Rechnung sorgfältig auf, um im Frühjahr gegebenenfalls Garantieansprüche geltend machen zu können.
weitere Versenkregner
Neben den Viereckregnern haben wir noch einige Gardena S80, T200, T100 und MD300 im Einsatz.
Alle diese Versenkregner bestehen zu 99 Prozent aus Kunststoff. Selbst die Verstellschrauben beim T200 und T100 sind aus Plastik. Solange alles neu ist und funktioniert, ist das kein Problem. Aber wehe, es muss etwas eingestellt oder gar ausgetauscht werden.
Anpassung der Gardena-Bewässerungsanlage
Hunter HC WLAN
Die Gardena-Steuerung war nur Müll. Entweder war die lokale Batterie leer und das Gerät musste von grundauf neu programmiert werden, oder die Kontakte waren im Inneren korrodiert.
Deshalb habe ich zunächst dieses Steuergerät von Hunter gegen die von Gardena getauscht.
Nicht nur, dass diese Steuerung auch im Außenbereich angebracht werden kann, nein, auch lässt sich diese kleine 6-Kanal-Anlage auch über PC und Smartphone steuern.
Vorteile für einen angemessenen Preis
- Zeit sparen: Ortsunabhängige Verwaltung über Smartphone, Tablet oder Computer
- Wasser sparen: Die Predictive Watering™-Technologie passt die Bewässerung auf Grundlage lokaler Wetterdaten an
- Benutzerfreundlich: Die Dashboard-Steuerung und die Touchscreen-Oberfläche vereinfachen die Programmierung
Wir haben die Anlage an die Wetterdaten des Flughafens Weeze gekoppelt und erreichen dadurch stets die passende Bewässerungsmenge. Bei angekündigtem oder bereits eingetretenem Regen schaltet sich die Anlage gar nicht erst ein.
kompatible Versenkregner
Nach und nach tausche ich die Gardena-Versenkregner gegen kompatible Modelle von Rain Bird aus.
Diese sind qualitativ deutlich besser und lassen sich wesentlich einfacher einstellen.
Leider habe ich bislang noch keinen alternativen Regner für den Viereckregner von Gardena gefunden. Wäre die Zuleitung näher am Fahrbahnrand verlegt worden, könnte ich dort auch Getrieberegner einsetzen. Das war damals aber keine Option.
mein Fazit
Gardena wurde bereits 2007 von Husqvarna übernommen – allerdings ohne großes Aufsehen.
Seitdem habe ich in diesem Bereich keine wesentlichen Innovationen mehr erkennen können. Andere Anbieter, die ursprünglich vor allem Golfplätze als Kunden hatten, sind inzwischen auch im privaten Segment aktiv. Leider erzielen sie dort offenbar nicht den gewünschten Umsatz. Vermutlich schrecken viele potenzielle Kunden davor zurück, weil sie annehmen, Produkte aus dem Golfplatzbereich seien besonders teuer. Das stimmt jedoch überhaupt nicht: Das Preisniveau ist vergleichbar, die Qualität aber deutlich besser.
Heute würde ich meine Gartenbewässerung komplett anders planen und keine Gardena-Produkte mehr einsetzen.
exklusive Ausnahme!!
Im Jahr 2013 kauften wir die weltweit erste motorisierte Schlauchbox, die den Gartenschlauch per Knopfdruck und ganz ohne Kurbeln vollständig einzog – natürlich von Gardena.
Erst letzte Woche haben wir die bis heute noch funktionierende Schlauchbox gegen ein neues Modell von Gardena ausgetauscht. Nach 13 Jahren war der Schlauch einfach nicht mehr so flexibel und sah auch optisch nicht mehr schön aus. Das war jedoch der einzige Grund für den Austausch. Die alte Schlauchbox wird künftig ihren Platz an den Parkplätzen unserer Pkw finden.
Unsere ersten Erfahrungen mit dieser Schlauchbox sind hervorragend. Selbst der komplett ausgezogene 40-Meter-Schlauch lässt sich per Knopfdruck automatisch wieder einziehen. Die neue Schlauchbox arbeitet dabei leiser als das alte Modell und wirkt gleichzeitig kraftvoller. Der mitgelieferte 2,5-Ah-Akku reicht laut Hersteller für rund 50 vollständige Einzüge. Kompatible Akkus mit 8 Ah sind zudem sehr günstig im Internet erhältlich.
Diese Schlauchbox haben wir für 263 Euro inkl. Akku und Ladegerät im Netz gekauft.
Diese Schlauchbox kann ich daher ohne Bedenken empfehlen.

NACHTRAG:
Die Schlauchtrommel wird mit einem 2,5-Ah-Akku geliefert. Damit sind etwa 50 Aufrollvorgänge problemlos möglich. Ärgerlich wird es nur, wenn der Akku ausgerechnet beim letzten Aufrollen leer ist und der Schlauch nicht mehr vollständig eingezogen werden kann.
Wer das vermeiden möchte, kann sich einen zweiten Akku zulegen. Der originale 18V POWER FOR ALL-Akku mit 2,5 Ah kostet rund 26 Euro. Ich habe stattdessen einen kompatiblen 3,5-Ah-Akku bei Temu für 15 Euro inklusive Versand gekauft. Er funktioniert einwandfrei.




















