Klimaanlage vs. "Klimawahn"
Ja, die vergangenen Tage waren nahezu unerträglich heiß. Da hat wohl jeder die Abkühlung durch eine Klimaanlage zu schätzen gewusst.
Umso mehr stellt sich die Frage: Warum gehören technische Möglichkeiten zur Kühlung in unseren Häusern und Wohnungen nicht längst zur Standardausstattung?
Ein Grund dürfte sein, dass die Diskussion rund um den Klimaschutz häufig dazu führt, dass der Einsatz von Klimaanlagen mit einem schlechten Gewissen verbunden wird. Viele Menschen haben den Eindruck, sie müssten aus Rücksicht auf das Klima auf Komfort verzichten.
Ja, es gibt einen Klimawandel – und das Klima der Erde hat sich seit Millionen von Jahren immer wieder verändert.
warum laufen wir dem Fortschritt hinterher?
Lange Zeit habe ich als Freiberufler in Miami gearbeitet. Das Erste, was mir dort auffiel, waren die großen Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenbereichen. Bei Tagestemperaturen von durchschnittlich rund 30 Grad Celsius und nächtlichen Temperaturen um die 25 Grad war der Aufenthalt im Freien aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit oft sehr unangenehm. Deshalb verfügten dort nahezu alle Gebäude und Wohnungen über Klimaanlagen.
Natürlich war auch jedes Auto mit einer Klimaanlage ausgestattet. Bereits 1939 wurden in den USA die ersten Fahrzeuge mit Klimaanlage angeboten. In Deutschland dauerte es dagegen noch viele Jahrzehnte, bis Klimaanlagen in Autos verbreitet waren. Zunächst waren sie nur gegen einen hohen Aufpreis erhältlich und wurden erst in den 1990er-Jahren zunehmend zur Standardausstattung.
Wärmepumpe
Mit der Einführung des aus meiner Sicht völlig unsinnigen Heizungsgesetzes der damaligen Bundesregierung wurde die Wärmepumpe einer breiten Öffentlichkeit überhaupt erst bekannt. Viele Menschen hatten den Eindruck, dass ihnen diese Technologie aufgezwungen werden sollte, um fossile Brennstoffe zu ersetzen.
Als Begründung wird häufig angeführt, dass Wärmepumpen mit Strom betrieben werden, der zunehmend aus erneuerbaren Energien stammt. Ich halte diese Darstellung jedoch für zu einseitig. Solange ein erheblicher Teil der Stromerzeugung weiterhin auf konventionellen Kraftwerken basiert, erscheint mir die Behauptung einer vollständig klimaneutralen Lösung wenig überzeugend.
Hinzu kommt, dass in der öffentlichen Diskussion nach meiner Ansicht zu selten über den Ressourcenverbrauch bei der Herstellung von Windkraftanlagen, Solarmodulen und Batteriespeichern gesprochen wird. Auch die dafür benötigten Rohstoffe, die energieintensive Produktion und die spätere Entsorgung sollten in eine ausgewogene Gesamtbetrachtung einbezogen werden.
Anbieter von Wärmepumpen
Wie in jeder Branche verfolgen auch Hersteller von Heiztechnik selbstverständlich das Ziel, Gewinne zu erzielen. Daran ist grundsätzlich nichts auszusetzen. Kritisch sehe ich allerdings die Frage, welchen Einfluss die Industrie auf politische Entscheidungen nimmt. Ob und in welchem Umfang Hersteller oder deren Interessenverbände an der Ausgestaltung des Heizungsgesetzes mitgewirkt haben, wird kontrovers diskutiert.
Besonders profitiert hat Viessmann vom Verkauf seiner Klimasparte an den US-Konzern Carrier Global. Der Kaufpreis belief sich auf rund 12 Milliarden Euro, wobei ein Großteil der Summe in bar gezahlt wurde.
Auch andere Hersteller, wie beispielsweise Vaillant, investierten aufgrund der erwarteten hohen Nachfrage in neue Produktionskapazitäten. So entstand in der Slowakei ein neues Werk, das Wärmepumpen in großer Stückzahl produzieren sollte. Die Erwartungen an den deutschen Markt haben sich jedoch offenbar nicht in dem erhofften Umfang von jährlich 300.000 Wärmepumpen erfüllt.
Viele Hausbesitzer stellten fest, dass der Austausch einer Öl- oder Gasheizung gegen eine Wärmepumpe häufig weit mehr bedeutet als den bloßen Austausch des Heizgeräts. Je nach Gebäude können zusätzliche Maßnahmen erforderlich werden, etwa an der Dämmung, den Heizkörpern oder der elektrischen Installation. Die damit verbundenen Kosten führten dazu, dass manche Interessenten ihre Kaufentscheidung überdachten oder ganz von einer Umrüstung Abstand nahmen.
Tägliche Heizkosten im Winter-Vergleich
So sehen die tatsächlichen Kosten an einem typischen Wintertag bei -5 °C für ein Einfamilienhaus aus:
Der Clou: Die CO₂-Abgabe verteuert "fossile" Heizungen kontinuierlich. Ab 2025 kommen auf Gas und Öl zusätzlich 50-80 Cent pro Tag, Tendenz steigend. Mit einem günstigen Wärmepumpen Stromtarif vergrößert sich Dein Kostenvorteil zwar, doch die Preisschraube für Strom wird immer weiter hoch gedreht.
Die Erdölversorgung ist auf Jahrzehnte hinaus gesichert. Das belegen aktuelle Daten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Deren Auskünften zufolge liegen die sicheren Erdölreserven weltweit bei gut 244 Milliarden Tonnen und sind damit so hoch wie nie zuvor.
Sicher macht es Sinn sich nach neuen Energieträgern und günstiger Energieerzeugeung umzusehen. Dabei ist die Lösung so einfach: absolut CO₂-freie Energie erhalten wir über Kernkraftwerke!!
Genau die Kernkraftwerke, die die rotgrün-woke Regierung unter der CDU und Merkel in Deutschland stillgelgt haben. Kein normal denkender Mensch wird das nachvollziehen können. Natürlich wurde den Bürgern mit der Begründung, dass Wind- und Sonnenenergie die KKW ersetzen können, Sand in die Augen gestreut. Heute wissen wir, dass das alles die Unwahrheit war und ist. Unsere "CO₂-Abgabe" wird für die weitere Erzeugung von CO₂ in den Kriegsgebieten der Ukraine benutzt oder für "Radwege in Peru" oder auch für die "LED-Beleuchtung von Moscheen in Marokko".
Wäre die Gas- und Erdölversorgung mit Russland weiterhin gegeben, hätten wir Heizpreise, die für jedermann bezahlbar wären. Aber es kommen weitere Faktoren zur Preissteigerung hinzu. Netzentgelte, EEG-Umlage, Solar- und Windkraftsubventionen etc.
Als Grundeigentümer können Sie für ein Windrad mit jährlichen Pachteinnahmen zwischen 20.000 Euro und 100.000 Euro (gelegentlich sogar mehr) rechnen. Die genaue Summe hängt stark von der Anlagengröße, der Laufzeit und dem Standort ab. Für eine unverbindliche Ersteinschätzung Ihres Grundstücks können Sie Plattformen wie den Caeli Pachtrechner nutzen, um die Einnahmen besser einzugrenzen. Zudem werben Energieversorger mit Konzepten, bei denen Projektentwicklung und Rückbau komplett übernommen werden, sodass für den Eigentümer keine finanziellen Risiken entstehen.
Was glauben eigentlich die Stromkunden, wer all diese Kosten tragen wird? Natürlich der Kunde selbst und auch der Steuerzahler, der eine konventionell Ölheizung betreibt auch!
Die "Nutznießer" dieser absolut unnötigen "Klimaschutz-Regeln" verdienen sich dabei eine goldenen Nase.
Klimaanlage zu Hause
Seit vielen Jahren haben wir eine Klimaanlage von Mitsubishi mit integrierter Heizfunktion im Einsatz. Sie hat uns in dieser Zeit stets zuverlässig gute Dienste geleistet.
Unsere erste Klimaanlage hatten wir in einem Baumarkt gekauft und von einem Fachbetrieb montieren lassen. Allerdings stellte sich bereits beim Einbau heraus, dass die Anlage einen Defekt hatte. Wir gaben sie deshalb zurück und entschieden uns stattdessen für eine Markenanlage. Der Preisunterschied zwischen dem Baumarktmodell und der Mitsubishi-Anlage betrug damals lediglich rund 300 Euro – eine Investition, die sich rückblickend mehr als gelohnt hat.
Warum also mit einer Klimaanlage heizen? Ganz einfach: Unsere Wohnung wird ohnehin vollständig elektrisch über Wandkonvektoren beheizt. Da wir inklusive aller Nebenkosten rund 30 Cent pro Kilowattstunde Strom bezahlen, bietet die Klimaanlage mit ihrer Wärmepumpenfunktion eine deutlich effizientere Möglichkeit zu heizen als herkömmliche elektrische Heizkörper.
Der "normale" Preis für Strom wäre ohne die völlig unsinnige Co2-Steuer 15 Cent pro Kilowattstunde.
Hitzewarnungen und Ängste
Die Nachrichten im ÖRR sind beängstigend. "Höchste Temperaturen seit Menschengedenken", Temperaturen des Todes, tausende Hitzetote befürchtet...
Der Bürger, der nur auf die Inhalte dieser Nachrichten im ÖRR und den parteigesteuerten Printmedien hört und an die Wahrheit der Aussagen glaubt, wird sicher vor Angst zittern.
Verständlicherweise, denn vor vielen Jahren konnte man den Nachrichten tatsächlich noch trauen.
Im Internet-Zeitalter könnten zwar alle Menschen diese Informationen direkt überprüfen, doch leider kann der Großteil dieser Menschen mit den Möglichkeiten im Netz nicht umgehen oder schon so beeinflusst, dass sie andere Meinungen und Fakten gar nicht mehr interessieren.
Wer nur einige gezielte Suchanfragen im Internet stellt, findet schnell zahlreiche interessante Informationen und unterschiedliche Sichtweisen zur tatsächlichen Entwicklung des Klimas. Es lohnt sich, verschiedene Quellen miteinander zu vergleichen und sich ein eigenes Bild zu machen.
Als Beispiel möchte ich auf die folgende Seite verweisen. Dort werden die Klimaveränderungen der vergangenen 500.000 Jahre anschaulich dargestellt und erläutert. Für den einen oder anderen bietet sie möglicherweise eine interessante Ergänzung zur aktuellen Diskussion.
Warum werden Klimaanlagen nicht subventioniert um Bürger vor dem "Hitzetod" zu schützen?
Das scheint eine berechtigte Frage zu sein. Allerdings wird sie meiner Ansicht nach in der politischen Diskussion kaum gestellt. Zudem würde eine staatliche Förderung von Klimaanlagen den Steuerzahler vermutlich weitere Milliarden kosten.
Hinzu kämen wahrscheinlich umfangreiche Vorschriften und Förderbedingungen, wie sie auch aus anderen Bereichen bekannt sind. Und es ist durchaus denkbar, dass neue Abgaben oder gesetzliche Auflagen hinzukämen.
Ein weiteres Problem wäre die praktische Umsetzung. Wer soll Millionen zusätzlicher Klimaanlagen installieren? Bereits heute sind viele Fachbetriebe mit der Installation und Wartung bestehender Anlagen stark ausgelastet.
Hinzu kommt die Frage der Stromversorgung. Klimaanlagen werden vor allem an heißen Sommertagen und oft auch in den Abend- und Nachtstunden benötigt. Gleichzeitig steigt der Strombedarf durch Elektromobilität und andere elektrische Verbraucher. Aus meiner Sicht stellt sich daher die Frage, wie dieser zusätzliche Energiebedarf dauerhaft und zuverlässig gedeckt werden soll. Ich halte eine Kombination aus einem leistungsfähigen Stromnetz, grundlastfähigen Kraftwerken – einschließlich der Kernenergie – sowie weiteren Energiequellen für sinnvoll.
Meiner Meinung nach erschweren die politischen Entscheidungen der vergangenen Jahre eine bezahlbare und sichere Energieversorgung. Dadurch werden technische Lösungen, die den Alltag vieler Menschen erleichtern könnten, aus meiner Sicht unnötig erschwert.
Aus meiner Sicht sollte Deutschland zu einer Energiepolitik zurückkehren, die auf einer sicheren, bezahlbaren und zuverlässigen Versorgung basiert. Dazu gehören für mich auch die Wiederaufnahme von Erdgas- und Erdölimporten aus Russland – sofern die geopolitischen Rahmenbedingungen dies künftig zulassen – sowie eine Prüfung, ob noch stillgelegte Kernkraftwerke technisch und wirtschaftlich wieder in Betrieb genommen werden könnten.
Ich bin überzeugt, dass ein solcher Kurswechsel mit der derzeitigen Bundesregierung nicht zu erreichen ist. Deshalb halte ich einen Regierungswechsel für notwendig. Nach meiner persönlichen Einschätzung vertritt derzeit nur die AfD diese energiepolitischen Positionen konsequent. Deshalb würde ich mir eine von der AfD geführte Bundesregierung wünschen.



