Husqvarna Rasenroboter reinigen – so einfach geht’s!
Husqvarna Rasenroboter reinigen – so einfach geht’s!
Seit 2014 betreiben wir in unserem Garten einen Rasenmähroboter von Husqvarna. Damals war der Husqvarna Automower 305 in seiner Klasse noch einer der besten auf dem Markt. Das spiegelte sich natürlich auch im Preis wider: Er kostete damals rund 1.450 Euro.
Dieser Roboter hat inzwischen beeindruckende 6.379 Betriebsstunden absolviert – und das ohne nennenswerte Probleme.
Leider hatte irgendwann das Ladegerät in der Station einen Defekt.
Eine neue Ladeschale hätte rund 299 Euro gekostet – für im Grunde viel Plastik und ein kleines elektronisches Bauteil. Das war es mir nicht wert, dieses Teil einzeln zu kaufen.
Ein neuer Rasenmähroboter, der Husqvarna Automower 105, kostete dagegen nur knapp 600 Euro. Damit war die Entscheidung schnell gefallen: Ich kaufte gleich ein komplettes neues Gerät. Interessanterweise trug dieser „alte“ Roboter nun nicht mehr die Bezeichnung 305, sondern 105. Der einzige Unterschied war eine zusätzliche Platte am Schneidwerk – die ich allerdings bei meinem Husqvarna Automower 305 ohnehin schon nachgerüstet hatte.
Nach weiteren 2.967 Betriebsstunden geht der Roboter nun ins Winterlager und muss dafür gründlich gereinigt werden.
Ein einfaches Abstauben reicht dabei nicht aus. In jeder Ecke unter dem Mähroboter sammeln sich Grasreste und Schmutz. Ohne eine teilweise Zerlegung des Geräts ist eine gründliche Reinigung daher kaum möglich.
Die Unterseite lässt sich während der Saison relativ einfach reinigen – nicht zuletzt, weil dabei ohnehin regelmäßig die Klingen gewechselt werden müssen. Angeblich sollen die Klingen etwa vier Wochen halten. Aufgrund des sehr niedrigen Preises im Internet habe ich sie jedoch wöchentlich gewechselt. Tatsächlich bin ich der Meinung, dass sich das auch an der Qualität des Rasenschnitts erkennen lässt.
Um den Roboter auch im Inneren reinigen zu können, muss das Oberteil vom Unterteil getrennt werden. Das ist jedoch recht einfach: Das Oberteil liegt lediglich auf vier Gummipuffern auf, die mit dem Rahmen verschraubt sind.
Zum Lösen der Schrauben empfehle ich einen manuellen Schraubendreher mit T25-Bit. Nicht T20! Der T25 passt ebenfalls, sitzt aber etwas strammer. Dadurch lassen sich die Schrauben sicherer heraus- und wieder eindrehen, ohne dass der Schraubenkopf beschädigt wird.
In diesem Zustand lassen sich alle relevanten Teile problemlos ausbauen und gründlich reinigen.
Zunächst entferne ich das komplette Mähwerk – das geht mit wenigen Handgriffen beziehungsweise einigen Schrauben. Anschließend kann auch das Hinterrad ohne Schwierigkeiten abgeschraubt werden.
Die Räder selbst lassen sich ebenfalls leicht demontieren: Jedes Rad ist mit drei Schrauben befestigt und kann so schnell entfernt werden.
Diese Teile könnte man in einer Spülmaschine sehr gut reinigen. Haben wir aber nicht.
So habe ich die Teile mit der Hand und Spülmittel gereinigt. Hartnäckige Ecken lassen sich mit Harzlöser sehr gut säubern.
Ein guter Staubsauger kann bei der Reinigung sehr hilfreich sein. In meinem Fall leistet ein Staubsauger von Festool mit Saugbürste dabei hervorragende Dienste. Anschließend werden alle Teile wieder montiert.
Vorsicht jedoch bei den Rädern!
Die Schrauben sind ab Werk mit einer Schraubensicherung versehen. Werden diese Schrauben später wieder ohne Reinigung eingesetzt, lassen sie sich nur sehr schwer oder manchmal gar nicht mehr eindrehen.
Dabei habe ich einmal den fatalen Fehler gemacht, eine Schraube schief anzusetzen und trotzdem weiter eindrehen zu wollen. Das konnte natürlich nicht funktionieren – und das Gewinde war beschädigt. Die erste Überlegung war, den kompletten Antrieb zu ersetzen. Doch allein ein neuer Antriebsmotor kostet bereits rund 160 Euro.
Also musste eine andere Lösung her.
Ich habe das Gewinde einfach nachgeschnitten. Zum Glück besitze ich noch einen Gewindeschneidersatz – auch für M5 – mit Vorschneider, Mittelschneider und Fertigschneider. Wichtig ist dabei, diese Reihenfolge unbedingt einzuhalten, selbst wenn bereits ein Gewinde vorhanden ist.
Nachdem das Gewinde wieder sauber war, habe ich die Schrauben am Bohrständer mit einer Drahtbürste von den Resten der alten Schraubensicherung befreit.
Das Ergebnis: Alles passt wieder einwandfrei.
Etwas kniffliger ist das Verschrauben des Deckels mit dem Rahmen. Auch hier kann ich nur empfehlen, die Schrauben manuell, also ohne Akkuschrauber, anzuziehen. Zum einen ist der Platz für den Akkuschrauber sehr eng, zum anderen könnten sich die Gummidämpfer bei unsachgemäßem Drehen mitdrehen und eventuell abreißen. Sobald jedoch der Kontakt zur Auflagefläche hergestellt ist, drehen die Gummis nicht mehr mit – und dann geht alles problemlos.
Damit ist die Montage erledigt. Ich trage anschließend noch ein Kunststoffpflegemittel von VW mit einem Schwamm auf, um die Oberflächen zu schützen.
Der Akku ist voll geladen, der Mäher ausgeschaltet – nun kann er bis zum nächsten Einsatz im Schuppen überwintern.
Tipp bei Akkuschaden: Ich habe einen NONAME-Ersatzakku im Internet für 47 Euro bestellt, der bis heute problemlos funktioniert.
DIY: Überdachung für den Grillplatz selber bauen
DIY: Überdachung für den Grillplatz selber bauen
Der Napoleon-Gasgrill besteht zwar aus Edelstahl, dennoch sollte er nicht ungeschützt im Garten stehen. Deshalb habe ich mich entschieden, eine Überdachung dafür zu bauen – großzügig genug, um zusätzlich Schränke darunter unterzubringen.
Anforderungen:
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Regenschutz
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Windschutz
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luftige Bauweise
Die offenen Seiten sollen bei Bedarf mit professionellen Planen geschlossen werden.
Konstruktion
Wie nahezu alle anstehenden Projekte konstruiere ich auch dieses mit SketchUp.
Zum Einsatz kommen 100er KVH-Balken; BSH ist hierfür nicht erforderlich.
Das Dach besteht aus Doppelstegplatten eines Lieferanten aus Kevelaer.
Diesen Anbieter für Doppelstegplatten kann ich ausdrücklich empfehlen.
Erdverbindungen
Der hintere Teil unseres Gartens wurde vor einiger Zeit neu gepflastert – mit 8 cm starken Platten. Damit ist eine stabile und tragfähige Basis vorhanden, um die Pfosten am Boden zu verschrauben.
Zum Einsatz kommen Pfostenschuhe, die von oben in die Platten gedübelt werden.
Um die Optik zu verbessern, habe ich die Enden der Pfosten ausgeklinkt. So können sie tiefer eingestellt werden, ohne direkten Kontakt zum Boden zu haben.
Dachträger
Die Träger für das Dach bestehen aus 60x80mm KVH.
Die Dachlast wird so auf 5 Träger verteilt.
Die Abstände der Dachträger basieren auf der Breite der Doppelstegplatten von 1 Meter. So ist ein Anpassen der Plattenbreite unnötig.
Das Gefälle zu beiden Seiten wird über die Konstruktion realisiert.
Stabilisatoren (Bänder)
Um ein Verdrehen der Stangen und somit des ganzen Gebäudes zu verhindern, erhalten alle Verbindungen diese Art von Stabilisatoren.
Einfache 45-Grad Verbindungen, verschraubt mit beiden Stangen.
Dach
Die Dachfläche besteht aus sehr stabilen Doppelstegplatten guter Qualität. Wichtig ist mir die "Hagel-Sicherheit".
Verbindungen
Alle Stangen habe ich auf diese Weise miteinander verbunden.
Das Ausklinken konnte ich mit der Festool KS 120 Kappsäge schnell und einfach erledigen.
Diese Verbindungen sind verschraubt.
Stabilisatoren (Bänder) vorbereiten
Die Eckverbinder waren auch sehr einfach herzustellen. Die Kappsäge hat eine gute Schnitttiefe, Die Bohrungen für die Schraubverbindungen konnte ich auf meinem Bosch-Bohrständer auch mit einem Sackloch für die Tellerschrauben herstellen.
Sparren bauen
Die Dachträger bestehen aus 40x80mm KVH.
Die Teile sind über Meranti-Dominos und in diesem Fall mit PUR-Leim miteinander verbunden. Hierbei möchte ich drauf hinweisen, dass PUR-Leim nicht nötig ist, 4er Leim reicht völlig aus, da das Holz keinen direkten Kontakt zu Wasser haben wird.
Zusammenbau
Nachdem alle Füße für die Stangen am Boden eingeschraubt waren, konnte der Aufbau beginnen. Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Überdachung komplett von mir allein gebaut und auch aufgestellt wurde.
Arbeitsvorbereitung ist alles...
Doppelstegplatten aufbauen
Das ging einfach.
Die Breite ist mit einem Meter vorgegeben und die Zubehörteile passten genau. Die Platten hatte ich mit einer entsprechenden Länge bestellt und abgeholt. Das Anbauen ist recht einfach, da die Platten geklemmt werden.
Stirnseite Dach
Die kurze Stirnseite des Daches habe ich aus Fasebrettern gebaut. Unbehandelt. Darauf kam dann die Schicht mit Bitumen-Dachschindeln.
So ist gewährleistet, dass die Fasebretter keinen Kontakt zu Wasser haben werden.
Rechts kann man schon die Edelstahl-Bleche für die Abdichtung nach oben sehen.
Dachabschluss und Ortgang
Die Edelstahlteile habe ich auf Maß zuschneiden und kanten lassen.
Hie kommen auch Edelstahl-Spenglerschrauben zum Einsatz. Der Anbau war sehr einfach.
Zum Schluss kamen noch die Stabilisatoren an die Ständer.
Spiegel und Fertigstellung
Als optische Aufwertung habe ich noch einen Spiegel in die schmale Öffnung eingebaut.
So kann ein Blumenkasten dort stehen.
Natürlich ist die gesamte Konstruktion grundiert und 2x lackiert.
DIY Igelhaus – Gartenbewohner glücklich machen
DIY Igelhaus – Gartenbewohner glücklich machen
Vor einigen Jahren hatte ich schon ein solches Igelhaus für die Überwinterung dieser stacheligen Nützlinge gebaut. Damals aus MPX. Das Haus wurde von einem Arbeitsfahrzeug angefahren und muss ersetzt werden.
Diesmal baue ich das Igelhaus aus Fichtenleimholz. Diese hält auch mindestens 3 Jahre oder mehr im Außenbereich. Nur der Bodenkontakt ist das Problem.
Hier zeige ich den Bau dieses Igelhauses auf die einfachste Art und Weise. Ohne Lamellos, Dübel oder andere Verbinder. Rein verschraubt. Also für jeden möglich, dieses Haus sehr preiswert und schnell für die Tiere nachzubauen.
Sketchup-Konstruktion
Einige Jahre schon konstruiere ich meine Arbeiten mit Sketchup.
Gern würde ich weiter auf Linux arbeiten, doch die aktuelle Version von Sketchup läuft nur unter Windows, da es lokal installiert ist. Die neue Version von Sketchup, die betriebssystemunabhängig ist, kostet richtig viel Geld.
Eine Alternative dazu ist FreeCAD. Mächtig, kostenfrei und für alle Betriebssysteme.
Aber ehrlich, für die Zwecke, für die ich ein Konstruktionsprogramm benötige, ist Sketchup wesentlich besser. Warum? Es ist sehr einfach zu bedienen, es gibt hunderte Lehrvideos in Youtube und fast alle Komponenten kann man importieren. Von Beschlägen über Schrauben und anderem Zubehör.
Leider kann ich meine Sketchup-Version nicht "updaten", da die Lauffähigkeit weg wäre.
Hier habe ich das Igelhaus mit allen Maßen beschrieben. Die Stärke des Fichtenleimholzes ist 18mm.
nur 6 Teile
Das Igelhaus besteht nur aus 6 einfach zuzuschneidenden Teilen.
Das kann man gut auf der Tischkreissäge oder mit der Tauchsäge machen.
Ich hatte das Glück gleich vom Holzhändler grob zugeschnittene Reststücke zu bekommen. Reststücke kosten beim Holzhändler wesentlich weniger als Zuschnittholz. Meist muss man schon eine ganze Platte kaufen.
Bei Fichteleimholz wäre das aber auch nicht tragisch. Der m2 kostet nur Euro 9,00.
Sägevorrichtung
Nach meinem Umzug in die neue Werkstatt habe ich die klappbare Sägeschiene an meinem MFT/3 abgebaut. Ich hatte ja die empfohlene Sägevorrichtung eines Tischlermeisters nachgebaut.
Leider bringt dies Sägevorrichtung mit 2 sehr starken Magneten und 2 Stahl-Steckhalter nicht den erwarteten Erfolg. Das System ist wirklich "labberig", So werde ich doch wieder die Führungsschiene anbauen müssen.
Nicht alle Empfehlungen von Tischlermeistern machen wirklich Sinn.
Zuschnitt der Teile
Hier habe ich seit langer Zeit mal wieder mit der Festool CARVEX Stichsäge gearbeitet. Das ist für mich der Horror.
Sicher kann man damit sägen, doch die Schnitte sind immer unter aller Sau. Trotz bester Sägeblätter.
Wie auch immer, ich habe die Ecke der Trennwand und auch den Ausschnitt als Eingang aussägen können.
Die Abschrägung an den Seiten hat die Kappsäge geschnitten.
Zusammenbau
Die zu verschraubenden Teile habe ich auf dem Bohrständer vorgebohrt und mit 4x35er Schrauben verbunden.
Das Dach brauchte noch 2 Leisten um sicher im Rahmen gehalten werden zu können. Diese Leisten sind noch vom Bau der Vogeltränke passend übrig geblieben und mussten nur abgelängt werden.
Wohlgemerkt, hier kommt es nicht auf den Millimeter an und ich achte auch nicht auf die gründliche Bearbeitung der Oberflächen.
Die Gewerkschaft der Igel hat mir zugesagt, dass es den Igeln nichts ausmacht...
Lackieren
Das wollte ich zunächst wirklich nicht machen.
Aber einfache Fichte ohne Behandlung ins freie zu stellen tat mir in der Seele weh.
Also habe ich das Igelhaus von außen grundiert und zweimal lackiert.
In Grau...na, weil ich diesen Lack noch hatte. Vor längerer Zeit habe ich den Fenster- und Türenlack von Wilckens abgetönt. Das war auch erfolgreich. Nur habe ich den Farbton, den ich wollte nicht erreichen können.
So habe ich das Igelhaus grau lackiert.
gleich geht's raus...
Das Igelhaus ist nur außen lackiert. Innen ist das Holz roh geblieben.
Gleich werde ich das alte gegen das neue Igelhaus austauschen.
Hoffentlich wird auch das neue Igelhaus angenommen. Es steht an einem sehr ruhigen Ort.
Schrank im Landhausstil selber bauen – Schritt-für-Schritt
Schrank im Landhausstil selber bauen – Schritt-für-Schritt
Nicht das neueste Projekt. Doch recht gelungen.
Für unseren großen Raum unter der Terrassenüberdachung brauchte wir einen Schrank für die Aufbewahrung von Hundezubehör.
Deshalb konstruierte ich diesen mithilfe von Sketchup. Diesmal wollte ich mit den Konterprofilfräsern arbeiten, die eine schick aussehende Rahmenform hervorbringen.
Da Material ist unspektakulär. Fichteleimholz 18mm stark und als Deckplatte selbstgemachtes Eicheleimholz gedoppelt.
Das Fichteleimholz konnte ich bereits vorgeschnitten beim Holzhändler beziehen. Die Eicheteile hatte ich noch übrig aus einem anderen Projekt.
Warum Fichte? Ich will den Schrank nicht für die nächsten Jahrhunderte bauen. Viele Projekte "reiße" ich wieder ab, weil sich entweder meine Vorstellungen und Geschmack geändert haben oder der Zustand des Material es erfordert. Holzwerker halt...
Sockel für den Schrank
Zuerst habe ich den Sockel für den Schrank gebaut.
Einfache Fichte als Kasten mit offenem Boden.
Am Boden werden 4 Laufrollen den Schrank beweglich machen. Hin und wieder muss ja auch hinter dem Schrank sauber gemacht werden.
Der Rand des Sockel ist 5mm höher als die Lauffläche der Rollen. So sieht man die Laufrollen nicht mehr.
Als "Zierde" habe ich in höhe der Plattenstärke eine Schattenfuge gefräst.
Rahmen für die Fronten fräsen
Das Fräsen mit Konterprofilfräsern und Abplattfräsern ist einfacher als es sich anhört.
Wenn die Maschine gut eingerüstet ist, verläuft die Arbeit ohne Probleme.
Allerdings hat nicht nur die Fichte Tücken beim Fräsen. Denn sie splittert und deshalb ist es wichtig zu wissen in welche Richtung die Maserung verläuft.
"Rauhe" Kanten kann man aber sehr einfach mit Schleifpapier glätten.
Test Rahmen
Die Rahmen müssen passen.
Erst nach dem Fräsen der Rahmenteile sollte das Futter mit dem Abplattfräser bearbeitet werden. Die Rückseite der Front sollte eben und ohne Überstand sein.
Das ist als alles etwas variabel und muss bei der Arbeit selbst justiert werden.
Korpus Zusammenbau
Die zugeschnittenen Teile des Korpus mussten nur Mit Lamellos versehen, geschliffen und lackiert werden.
Da ich zu dem Zeitpunkt noch keine langen Korpuszwingen hatte, habe ich improvisiert mit kleinen Ausschnitten in Deckel und Boden. Da passten dann auch die kurzen Zwingen. KEIN guter Kompromis, aber wirksam.
Fronten und Auszüge
Alle Teile werden wie immer VOR dem Zusammenbau lackiert. Alles andere ist Mumpitz. Unbequem, lacknestbehaftet und unzureichend.
Die hier verbauten Auszüge sind von Hettich. Silent V6 mit Selbsteinzug.
Na ja, ich dachte, dass dies "guten" Auszüge wesentlich besser sein werden als die herkömmlichen Teleskopschienen. Das stimmt aber keinesfalls. Zumindest für diesen Schrank.
Schubladen
Den bau der Schubladen habe ich hier weggelassen. Dafür habe ich genügend andere Beschreibungen hier im Blog. Die Arbeitsweise ist immer gleich. Hier habe ich Schubladen mit Einschiebeboden gebaut.
Das Maß ist aufgrund der Hettich Silent V6 vorgegeben. Auch ein großer Nachteil diese Art Auszüge einzusetzen.
Der Schrank selbst ist nun fertig. Es fehlt noch die Deckplatte.
Eicheleimholz herstellen
Die Deckplatte des Schrankes soll stabiler aussehen als sie wirklich ist. Deshab dopple ich die Platte mit einem durchgehenden Rahmen.
Doch zunächst müssen die Teile für die Platte noch verleimt werden.
Die Rohteile sind bereits gehobelt und mit DOMINOS versehen.
Platte doppeln
Aus den schmalen Stücken der Eiche habe ich einen dekorativen Rand gefräst.
Unter die geschliffene und abgerundete Platte werden die Teile zu einem Rahmen verleimt. Von der Seite gesehen, sieht die Platte wie eine durchgehende 40mm-Platte aus.
Lackierung
Die Deckplatte habe ich mit OSM-Landhausfarbe anthrazit lackiert. So kommt die Maserung der Eiche sehr gut hervor.
Der Schrank selbst ist weiß lackiert und das ohne Grundierung und nur einmal!
So kann man ganz deutlich die Fichte noch erkennen.
Dieser Schrank steht schon einige Zeit und macht immer noch Freude.





































































