Bosch PBD 40 im Einsatz – Präzises Bohren leicht gemacht
Bosch PBD 40 im Einsatz – Präzises Bohren leicht gemacht
Dieses Werkzeug habe ich schon einige Jahre.
Immer wieder lese ich schlechte Beurteilungen im Netz und frage mich wirklich warum.
Damals habe ich diese Maschine noch für unter Euro 200,00 gekauft. Heute liegt sie bei Euro 399,00 UVP!
Zuvor hatte ich eine Ständerbohrmaschine mit Keilriemenantrieb. Ich mag mich nicht mehr daran erinnern. Teuer und unpraktisch. Um einen anderen Gang einzulegen, musste ich den Keilriemen manuell umspannen. Auch lief die Maschine bei "schwierigen" Bohrungen immer durch.
Warum diese Tischbohrmaschine?
Zunächst einmal, eine Tischbohrmaschine hat die gleich Funktionalität wie eine Ständerbohrmaschine.
Vor dem Kauf dieser Bosch PBD 40 habe ich versucht wesentliche Unterschiede der angebotenen Tischbohrmaschinen heraus zu finden um die beste für mich zu kaufen.
Keine andere Maschine hat die Vorzüge, die diese Maschine für den Holzwerker bietet. Dies ist keine Maschine für den professionellen Einsatz in einer Tischlerwerkstatt, die außer noch höherer Leistung auch noch eine große Ausladung hat.
Kreuzlaser bei der Bosch
Eine Zentrierhilfe bieten auch andere Tischbohrmaschinen. So wie diese Bosch PBD 40.
Grob kann man schon die Position des Werkstückes für die Bohrung einstellen. Doch wenn man sicher sein will, den richtigen Punkt für die Mitte der Bohrung zu finden, sollte man den Kreuzlaser ausschalten und per Auge selbst justieren.
Ich benutze den Laser überhaupt nicht mehr.
Schön ist allerdings die Beleuchtung des Werkstückes vor dem Bohren.
Tiefenbegrenzung und Anzeige
Zwei Möglichkeiten der Tiefenanzeige bzw, Begrenzung der Bohrtiefe gibt es an dieser Maschine.
Die eine Möglichkeit ist eine mechanische Tiefenbegrenzung mittel Stab, mit dem man eine zuvor fest eingestellte Eindringtiefe fixieren kann und die zweite Möglichkeit (die für mich Bessere) das Ablesen der aktuellen Bohrtiefe am Display.
Den Bohrer auf das Werkstück, Nullstellung über den "0" Knopf und bohren bis die gewünschte Tiefe erreicht ist.
stufenlose Drehzahleinstellung
Die Maschine hat 2 Stufen (Gänge) für die Drehzahl, die man nur durch Drehen des seitlichen Knopfes einstellen kann. Nicht durch Umsetzen eines Keilriemens!
Zusätzlich lässt sich die Drehzahl völlig stufenlos über den Drehschalter vorn einstellen. Auch wird die eingestellte Drehzahl exakt am Display angezeigt.
Selbst bei sehr hartem Holz habe ich noch keine Drehzahlschwankungen feststellen können.
Schön ist auch der "Notaus"-Knopf.
Bohrfutter
Ein schlüsselloses Präzisionsbohrfutter spannt den Bohrer automatisch nach. Nach Drehen des roten Rings ist der Bohrer entweder fest oder in die andere Richtung gedreht, wieder frei zur Entnahme.
Das Bohrfutter dreht wirklich rund.
Gut zu erkennen nach Einspannen eines langen Bohrers und Einschalten der Maschine. Die Spitze läuft rund.
Schnellspannklemme
Das Teil funktioniert und hält das Werkstück wirklich gut fest.
Aber es ist tatsächlich etwas Gefummel und Gefühl nötig während der Kennenlernphase...
Bei großen Lockbohrern muss man die Klemme neben der Bohrstelle festsetzen. Es ist aber ok.
Rad für das Bohren
Warum andere Tischbohrmaschinen noch immer mit einem Drehkreuz ausgestattet sind, kann ich nicht nachvollziehen.
Der einzige Grund könnte der Herstellungspreis sein, der sicher bei einem Rad höher liegen wird.
Bohren mit dem Rad ist wesentlich angenehmer.
Mein Fazit
Ich selbst möchte keine andere Tischbohrmaschine. Sie läuft ohne jegliche Problem schon seit Jahren.
Vom stumpfen zum scharfen Stecheisen – so geht’s
Vom stumpfen zum scharfen Stecheisen – so geht’s
Heute Vormittag habe ich mir die Zeit genommen zum Stecheisen schärfen.
Der Schärfdienst macht das nicht, weil es sehr zeitaufwändig und darum sehr teuer ist.
Vor langer Zeit hatte ich mir die Vorrichtung von VERITAS in einem heute sehr teuren Online-Shop gekauft. Es gab noch kein TEMU. Für dieses Teil hatte ich EURO 80,00 bezahlen müssen.
Was macht das Teil? Es hält den Beitel in einem festgelegten Winkel zum Schärfen mithilfe einer Rolle.
Die meisten Beitel haben einen einheitlichen Winkel zu Schärfen und so muss man nicht unbedingt eine Universalgerät haben. Manche Profis können das sogar "freihändig".
Also habe ich den schlimmsten Beitel als erstes in Arbeit genommen. Damit habe ich meist die Farbdosen geöffnet oder als Hebel für andere Dinge eingesetzt.
Eine "Reoovierung" war also nötig.
Vorher - Nachher
Diesen alten Beitel habe ich zunächst durch Schleifen entrostet.
Zuerst auf einem groben Stein wieder in Form gebracht und anschliessend die Kette der Körnung 400, 1000, 3000, 10000 durchlaufen.
Und das auf Schleifsteinen von TEMU für Euro 12,00 alle zusammen!!!
Die "deutschen" Steine, die ich im teuren Online-Shop damals kaufte, kosteten Eruo 60,00 das Stück!
Trocken oder nass?
Früher gab es nur NASS. Mit nass meine ich Schleifsteine, die vorher gewässert werden müssen und beim Schärfen auch immer wieder mit Wasser benetzt werden sollen.
Das Ergebnis war immer gut solange es neue Steine waren. Bei Steinen, die mehrmals benutzt worden sind, "biegt" sich die Oberfläche wegen des Abriebes.
Hierzu gibt es zwar Abziehsteine, doch richtig plan wird die Oberfläche doch nicht.
Diamantscheiben
Ja, das Schärfen auf den "Nass-Steinen" nervt.
Und auch die erklärbaren Unebenheiten in den Schleifsteinen. Das erschwert das Schleifen sehr.
Deshalb habe ich nun Diamant-Schleifsteine bei TEMU bestellt. Bei dem kleinen Preis gleich mehrere.
Sobald diese eintreffen, werde ich diesen Beitrag mit den Erfahrungen erweitern. Dabei bin ich aber überzeugt, dass die Diamantblätter besser sein werden.
Ist die Festool KS 120 jeden Euro wert? Test & Ergebnis!
Ist die Festool KS 120 jeden Euro wert? Test & Ergebnis!
Früher war ich tatsächlich ein leidenschaftlicher "Festool-Junkie".
Alle anderen Marken erschienen mir "minderwertig" und nicht zufriedenstellend. Diese Einstellung hat sich jedoch drastisch gewandelt. Warum? Nun, die damalige Preispolitik von Festool, die einen Preisabsprache mit den Händlern zur Folge hatte, wurde gerichtlich bestraft. Infolgedessen kam es zu einem spürbaren Preisverfall.
Doch auch ich wurde durch diese Absprachen betroffen; mit hohen Preisen. Wiedergutmachung habe ich hingegen keinen Cent erhalten.
Trotz allem stellt Festool nach wie vor exzellente Elektrowerkzeuge her. So entschloss ich mich, die Kappsäge ein zweites Mal zu erwerben. Denn damals war die Konkurrenz, wie BOSCH oder MAKITA, in puncto Qualität noch meilenweit entfernt. Heute hat sich das jedoch grundlegend gewandelt, und ich würde wohl nicht mehr sofort auf Festool zurückgreifen.
Zunächst einmal gibt es jedoch die bestimmten Merkmale, mit denen man als "Bediener" klarkommen muss.
Erwartungen an eine Kappsäge
Meine erste Kappsäge war eine von Metabo aus dem Jahr 2011. Mit ihr konnte man nicht nur Holz ablängen, sondern auch Schrägen schneiden. Über Gehrungen möchte ich an dieser Stelle nicht sprechen. Die Absaugung bestand aus einem Säckchen, das in der Praxis nie voll wurde, da der Großteil der Späne überhaupt nicht aufgefangen wurde. Nach dem Gebrauch habe ich das Teil schnell wieder verkauft. So fand ich den Weg zu Festool und zu dieser Kappsäge.
Bei meinem Holzhändler, der früher Fachhändler für FESTOOL war, sah ich diese Kappsäge und bat um eine Vorführung. Für mich war die Effizienz der Absaugung von großer Bedeutung. Zum damaligen Zeitpunkt war diese Kappsäge in dieser Hinsicht klar die Beste. Und ja, man kann sie hervorragend für Gehrungen nutzen, und die Absaugung ist im Vergleich zu den meisten anderen Kappsägen noch gut. Nur die exakten Einstellungen erfordern leider viel Aufwand.
Ich wünsche mir eine Kappsäge, die präzise arbeitet, in allen Winkeln stabil ist und eine gute An- und Auflage bietet. Dabei ist der Laser zwar ein nettes Feature, aber nicht unbedingt erforderlich.
Einstellmöglichkeiten KS 120
Bei Lieferung oder erstem Gebrauch dieser Kappsäge sollte man die Einstellungen überprüfen.
Natürlich bin ich auch davon ausgegangen, dass die Maschine vom Werk optimal eingestellt worden ist. Das ist meine zweite gleiche Kappsäge. Und ich kann bestätigen: die Werkseinstellung ist nicht korrekt gewesen.
Sei es der Rechtwinklige Schnitt oder auch die Schränkung des Sägeblattes.
Das wird vielleicht auch bei anderen Marken-Kappsägen so sein. Aber nicht der schwere Weg für die jeweiligen Justierungen.
Grundsätzlich macht die Festool Kappsäge nun die richtigen Schnitte. Doch zu welchem Preis? Zurzeit wird diese Kappsäge bei Festool mit Euro 2.005,90 angeboten !!!
Bei einem Sägeblattwechsel von einem dünneren zu einem dickeren Sägeblatt, passt der Laser nicht mehr. Natürlich auch umgekehrt.
Versucht mal den Laser dann richtig einzustellen. Irgendwie witzig, wie man die Schrauben in welcher Reihenfolge in welche Richtung drehen muss. Heute verlasse ich mich nicht mehr auf den Laser und setze manuell am Riss an.
Gehrungsschnitte vertikal
Schön ist die Möglichkeit der "Schifterschnitte" mit der Festool Kappsäge. Nur ein einziges mal habe ich diese Möglichkeit nutzen müssen. Aber das kann fast jede andere Kappsäge auch.
ABER! Wenn ich eine 45 Grad vertikalen Schnitt machen möchte, muss ich tatsächlich Werkzeug benutzen.
Zunächst muss nämlich eine Backe, die auf der Seite an der die Kappsäge gedreht werden muss, abgenommen werden. Um diese Backe abnehmen zu können, muss zunächst die Sicherungsschraube ausgedreht werden. Wenn das auf einer Baustelle und nicht in einer Werkstatt gemacht werden muss, wäre ich mir sicher, dass diese Sicherungsschraube weg ist. Außerdem muss ein passender Inbusschlüssel zur Hand sein.
Die Skala für diese Schnitte ist sehr deutlich und klar. Aber OHNE Raster! Eine korrekte Einstellung wird deshalb schwierig. Wer sich auf genaue Schnitte nach Skala verlässt, muss schon Glück haben. Machmessen bei sehr genauen Winkeln ist obligatorisch.
Gehrungsschnitte vertikal
Schön ist die Möglichkeit der "Schifterschnitte" mit der Festool Kappsäge. Nur ein einziges mal habe ich diese Möglichkeit nutzen müssen. Aber das kann fast jede andere Kappsäge auch.
ABER! Wenn ich eine 45 Grad vertikalen Schnitt machen möchte, muss ich tatsächlich Werkzeug benutzen.
Zunächst muss nämlich eine Backe, die auf der Seite an der die Kappsäge gedreht werden muss, abgenommen werden. Um diese Backe abnehmen zu können, muss zunächst die Sicherungsschraube ausgedreht werden. Wenn das auf einer Baustelle und nicht in einer Werkstatt gemacht werden muss, wäre ich mir sicher, dass diese Sicherungsschraube weg ist. Außerdem muss ein passender Inbusschlüssel zur Hand sein.
Die Skala für diese Schnitte ist sehr deutlich und klar. Aber OHNE Raster! Eine korrekte Einstellung wird deshalb schwierig. Wer sich auf genaue Schnitte nach Skala verlässt, muss schon Glück haben. Machmessen bei sehr genauen Winkeln ist obligatorisch.
Absaugung
Das war für mich damals das wichtigste Argument des Verkäufers. Die Absaugung.
Und ja, es stimmte. Die Absaugung war im Vergleich zu anderen Kappsägen die Beste.
Doch die Zeiten haben sich geändert und andere Hersteller schlafen auch nicht an der Wand.
Bei einem Sägevorgang hat sich die hintere Absaugkappe gelöst und wurde vom Sägeblatt so unglücklich in das Gehäuse gezogen, dass ich es selbst nicht mehr entfernen konnte.
Die Säge wurde zu Festool eingeschickt. Die Reparatur wurde sehr schnell durchgeführt und war sehr preiswert. Also muss auch vor jedem Vorgang der Sitz der Absaugkappe kontrolliert werden.
Aus heutiger Sicht finde ich die Absaugung akzeptabel, aber nicht wirklich gut.
Die erste Kappsäge unterschied sich zur Neuen nur wegen der beidseitig ausziehbaren Stützen. Diese können ca. 15cm ausgezogen werden.
Absaugungstutzen oben
Na ja, irgendwo muss ja der Sauger die Späne abziehen. In diesem Fall oben.
Mein Saugschlauch hat einen Bluetooth-Schalter. Übrigens eine wirkliche Innovation von Festool, die ich nicht missen möchte. Doch dieser Schalter wird je nach Winkel des Absaugstutzens beim Sägen "betätigt". Entweder AUS beim Sägen oder EIN beim Abschluss. Damit kann man aber gut leben.
Höhensperre
Diese "Höhensperre" verhindert ein Eintauchen des Sägeblattes ganz nach unten.
Damit kann man sehr gut Holz ausklinken. Einfach viele Schnitte nebeneinander und schon hat man ein gutes Ergebnis.
Nur ist dieser Bereich sehr begrenzt. Bei meinem letzten Projekt, in dem ich 100er Balken 50mm ausklinken wollte, war diese Säge nicht brauchbar. Denn so hoch (50mm) kann man diese Vorrichtung nicht einstellen.
Außerdem muss man immer eine Vorlage hinten anlegen, da der Schnitt nicht durchgeht. Eine sehr lästige Arbeit.
Sägeblattwechsel
Der Wechsel des Sägeblattes ist einfach.
Dazu wird die Säge nach oben gestellt und der Grüne Knopf gedreht. Damit sperrt das Sägeblatt.
Die Feststellschraube GEGEN den Uhrzeigersinn öffnen, Sägeblatt wechseln und den grünen Knopf zurück drehen. Fertig!
Doch das können nun alle Kappsägen und sind dabei erheblich preisgünstiger.
Feststellhebel
Der Feststellhebel (links im Bild) ist sehr nützlich. Leider wird nur EINER mitgeliefert. Ein Zweiter ist sehr teuer! In übrigen kann man bei einem Schrägschnitt diesen Feststellhebel auf der liegenden Seite NICHT benutzen. Was für ein Unsinn. Bei anderen Sägen sind die Halter beidseits vorhanden.
Unten im linken Bild ist die im Lieferumfang enthaltene Schmiege zu sehen.
Mein Fazit
Die Kappsäge ist technisch ok. Nicht gut.
Warum habe ich diese Säge ein zweites mal gekauft? Weil damals keine bessere gab und ich auch noch Festool-Junkie war.
Heute würde ich diese Kappsäge nicht mehr kaufen.
Festool hat seit mehr als 15 Jahren keine wesentlichen Features an der Kappsäge eingeführt oder positiv verändert. Wenn man von den seitlichen Stützen absieht. Ist das Arroganz, Unwilligkeit oder hat man bei Festool die Weiterentwicklung verschlafen??
Es gibt ein Video von Jonas Winkler über den "Test" einer Makita-Kappsäge, welche mich beeindruckt hat. Nicht Jonas selbst sondern die Säge. Übrigens sehe ich mir seinen Kanal aufgrund der langen Werbeeinlagen nur hin und wieder an.
Diese Makita kostet WESENTLICH weniger und ist besser als die von Festool. Das wird auch meine nächste Kappsäge werden.
Vielleicht noch ein Wort zu den FESTOOL-Sägeblättern. Die Preise, die FESTOOL dafür aufruft sind einfach nur exorbitant! Ich kann jeden beruhigen, denn alle anderen angebotenen Sägeblätter passen in diese Kappsäge. Natürlich müssen diese die gleiche Größe haben. Ich kann nur aus Erfahrung sagen, dass andere Sägeblätter genau so gut sägen wie die von Festool. Beispiel: Sägeblatt Festool Euro 296,00 und eines von BAUBECk für Euro 57,00 !!!
Da ich kein Fachmann bin, kann ich nur meinen Eindruck als Hobby-Holzwerker wiedergeben. Die aktuelle Kappsäge erfüllt meine Anforderungen, weil ich die Fehler und Nachteile der Kappsäge kenne und mich so auf Probleme vor und nach dem Sägen einstellen kann.
Aber ich würde nie wieder so viel Geld für diese Maschine bezahlen!!!!
Festool Sägeblatt zu teuer? Diese Alternativen lohnen sich!
Festool Sägeblatt zu teuer? Diese Alternativen lohnen sich!
Für mich gab es nur Festool für Maschinen und Zubehör für den Holzbereich.
Dabei spielten die Kosten nur eine untergeordnete Rolle. Ist ja "in Deutschland hergestellt".
Von diesem Zug bin ich schon seit einiger Zeit abgesprungen. Die Unterschiede verschiedener Hersteller sind nicht mehr sehr groß, wobei Festool mit seinen Maschinen meiner Meinung nach, noch immer auf Platz 1 liegt.
Nicht aber im Verbrauchsmaterial oder Ersatzteilen.
Produkte aus China hatten berechtigterweise immer einen schlechten Ruf. Das hat sich grundsätzlich geändert. Echte Qualitätsarbeit in vielen Artikeln ist heute auch dort normal.
Selbst die Staubsaugerbeutel aus China haben die gleiche Qualität wie die von Festool selbst. Nur um 50% billiger! Darum lohnt sich ein "Zyklon" in meiner Werkstatt nicht mehr.
nur ein Beispiel
Für meine Festool Kappsäge KS 120 brauchte ich ein neues Sägeblatt. Zwar habe ich Spitzenblätter von AGEFA (Davidi), doch haben die eine Schnittbreite von 3mm. Das ist manchmal zu viel.
Mein Schärfdienst ist wirklich sehr gut, doch ich habe nur dieses eine Festool-Blatt für die Kappsäge. Also habe ich nach einem zweiten Festool-Blatt gesucht.
Im Netzt habe ich keines unter Euro 100,00 gefunden. Eher Teurer!
Und der Wahnsinn: Festool bietet das Originalblatt für sage und schreibe Euro 296,92 an!!!! Ich empfinde dieses Angebot als reine Abzocke!
Also habe ich das Ersatzblatt bei Amazon bestellt und schon einen Tag später wurde es geliefert.
merkwürdiges "Alleinstellunsmerkmal"
Natürlich gibt es große Unterschiede bei gleich großen Sägeblättern.
Die einen verlieren schon beim ersten Arbeitsgang Zähne, die anderen sorgen nur für extreme Ausrisse beim Sägen. Hier fallen mir gleich die so angepriesenen "Roten" ein. Laut und unsauberer Schnitt.
Aber was kann bei nüchterner Betrachtung die Kaufentscheidung beeinflussen? Die einen wollen einfach nur ein Stück Holz in zwei Teile trennen und die anderen wollen ein sehr gutes Schnittergebnis. Beide haben die gleichen Voraussetzungen. Drehzahl und Durchmesser des Blattes.
Der Satz:"...das Alleinstellungsmerkmal von Festool Kreissägeblättern liegt darin, dass diese speziell für unsere Maschine entwickelt, angepasst und abgestimmt werden", ist deshalb irgendwie hohl.
Doch zurück zum gekauften Sägeblatt.
"Baubeck" - einer von vielen?
Der große Vorteil bei Amazon zu bestellen, ist die Rücknahmegarantie.
Wenn man nicht zufrieden ist, einfach wieder einpacken und zurück senden. Fertig.
Dieses neue Sägeblatt habe ich nun in meine Kappsäge eingebaut und ein paar Probeschnitte durchgeführt.
Die Schnitte waren sauber und einwandfrei. Das Blatt hatte keine unregelmäßigen Schwingungen und war weder lauter noch leiser als das Original.
Baubeck schreibt ganz offen von seiner Kernaufgabe des Importes aus China. Ich glaube auch nicht, dass diese Firma ihren Ruf mit schlechter Qualität der Ware verlieren möchte. So wie bei mittlerweile vielen Importeuren.
Ich bin mit diesem Blatt nun sehr zufrieden.
Natürlich gibt es auch Anbieter von Waren aus China, die diese Waren unter dem Deckmantel eines "Fachmannes" sehr teuer verkaufen. Immer wieder finde ich Anzeigen im Netz (lasst uns basteln) mit "komischen" Preisen. Unerfahrene werden sicher dort kaufen...
Meine Erfahrungen mit der Hettich Bohrlehre DrillJig VB
Meine Erfahrungen mit der Hettich Bohrlehre DrillJig VB
Meine ersten Erfahrungen mit dieser Bohrlehre habe ich beim Bau eines kompletten Schlafzimmers in unserem Ferienhaus gemacht. Zu diesem Zeitpunkt war mein Wissen über die Vorteile anderer Maschinen und Möglichkeiten für Holzverbindungen im Möbelbau noch recht überschaubar. Damals kostete die Bohrlehre knapp 200,00 Euro. Heute sind es über 300,00 Euro.
Aber macht diese hohe Investition wirklich Sinn?
Was macht diese Bohrlehre so besonders? Nun, sie hilft ganz einfach dabei, Löcher in einer bestimmten Position zu bohren. Über eine Exzenterverbindung kann dann ein Gegenstück mit dem Halter verbunden werden.

Die Bohrlehre Hettich DrillJig VB wird als Set verkauft. Eine Schablone für die Exzenterverbinder und eine Bohrlehre für die Befestigungsschraube am Gegenstück.
Es gibt sehr viele Einstellmöglichkeiten und es ist sehr ratsam, die Verbindungen zuerst an Probestücken zu testen.
Die Bohrlehren sind für alle Holzarten geeignet. Hauptsächlich jedoch für beschichtete Spanplatten, wie wir sie aus dem kommerziellen Möbelbau kennen.
Aber warum verwendet man solche Holzverbindungen, wenn alle anderen bekannten Holzverbindungen eine bessere Qualität bieten? Hier spielt der Transport der Möbel eine wichtige Rolle. Möbel werden in der Regel im Möbelhaus gekauft; von der Stange und nicht vom Tischler. Diese Möbel werden irgendwo gebaut, verschifft, nach Hause transportiert und dort schnell aufgebaut.

Beim Aufbau der Möbel beim Kunden muss es schnell und einfach gehen und es wird kaum verleimt. Die Montage wird meist von Laien im Möbelbau durchgeführt. Zudem wird nicht auf die tatsächliche Festigkeit der Holzverbindungen geachtet. Nicht umsonst heißt es: "3 mal umgezoge ist gleich einmal abgebrannt". Die Verbindungen sind in der Regel für eine einmalige Montage ausgelegt.
Und warum habe ich mir trotzdem diese Bohrlehre gekauft? Aus Neugier. Natürlich macht es Spaß, Neues auszuprobieren. So wie hier.
Nachdem ich alles richtig eingestellt hatte, ging das Bohren los. Es ist ganz einfach. Nur die Bohrlehre an die vorher markierte Kante anlegen und mit dem Akkuschrauber die beiden Bohrer betätigen... fertig. Allerdings gibt es keine Absaugmöglichkeit! Und das empfinde ich als großen Nachteil. Nach jeder Bohrung muss man mit dem Staubsauger hinterher.

Die Bohrlehre begrenzt die Bohrtiefe der Bohrer, so dass man nicht zu tief bohren kann. Also einfach für jeden Anfänger.
In der Regel gibt es auch bei beschichteten Spanplatten keine Ausbrüche. Und wenn, dann sind diese Beschädigungen sehr klein und werden durch den Exzenter komplett verdeckt.
Außerdem sollte man nach jedem Bohrvorgang die Bohrlehre von innen aussaugen, um einen sicheren Halt der Bohrlehre beim nächsten Bohrvorgang zu gewährleisten. Zeit sparen kann man mit dieser Art der Holzverbindung also nicht!
Apropos sparen... Die Exzenterverbinder kosten mindestens 1,00 Euro pro Stück. Also keine billige Art der Holzverbindung. Lamellos kosten nur Pfennige!

Die Bohrlehre für die Gegenseite (Querschnitt) ist auch sehr gut, wenn sie richtig eingestellt und beim Bohren fest mit dem Werkstück verbunden ist.
Ich brauche also 2 verschiedene Bohrlehren für eine Verbindung. Das habe ich nicht, wenn ich die Lamello Dübelfräse oder die Festool Dominofräse verwende und da kann ich sicher sein, dass ich immer die beste Verbindung bekomme.

Mein Fazit
Nein, ich brauche diese Bohrlehre eigentlich nicht. Aber es war eine sehr gute Erfahrung, denn so lernte ich die Vorteile der Lamello Zeta P2 richtig schätzen. Zumal ich jetzt eine wirklich gute Quelle (TEMU) gefunden habe, bei der ich die lösbaren P-Verbinder günstig bekomme.
Und welcher Hobbymöbelbauer will schon Möbel bauen, die oft wieder zerlegt werden müssen? Wenn ich etwas zerlegen will, dann nur für den Anhänger zum Abtransport auf die Mülldeponie...
Was ist eure Meinung dazu?
IGM FD300 Zinkenfräsgerät im Einsatz: Kastenbau leicht gemacht
IGM FD300 Zinkenfräsgerät im Einsatz: Kastenbau leicht gemacht
Das Gerät FD300 gibt es bei Amazon zu kaufen. Das ist aber nicht so wichtig – es wird ohnehin oft angeboten.
Das Paket war komplett, und ich war sehr neugierig darauf, damit zu arbeiten. Denn ich habe bereits mit dem Zinkenfräsgerät von Festool gearbeitet und bin mit dem Ergebnis dieser Maschine vertraut.
Dabei stellte sich für mich die Frage: Kann dieses FD300‑Gerät das auch – und das für relativ wenig Geld?
Basis-Ausstattung
Ähnlich wie bei der Zinkenfräse von Festool sind für das FD300 verschiedene Schablonen als Zubehör erhältlich – nur die Formen unterscheiden sich.
Die passenden Fräser sind bereits in der Basisversion enthalten. Bei Festool muss man diese noch separat und sehr teuer kaufen.
Ich habe das Zinkenfräsgerät FD300 gekauft, um einfach mal zu sehen, wie das Ergebnis wird. Der größere 600er für große Teile ist nur unwesentlich teurer.
Die Montage ist gut beschrieben. Man darf zwar nicht das Beste vom Material erwarten, aber alles ist solide zusammengebaut und wirkt langlebig.
Holzauswahl
Im Fräskurs wurde als Übungsstück auch ein Kasten mithilfe der Schablone gebaut – das war schon sehr überzeugend.
Damit die Holzverbindung gut sichtbar wird, macht es Sinn, zwei unterschiedlich farbige Holzarten zu kombinieren. Ich habe mich für nordamerikanische Weißeiche und für die Seitenwand für Meranti entschieden.

Teststücke
Ohne Test geht es nicht.
Hier habe ich ein Stück Fichtenleimholz mit einer gleichartigen Platte gefräst und die Passgenauigkeit der Verbindung getestet.
Die Feineinstellung der Fräshöhe bzw. Frästiefe ist wichtig und hängt auch von der Art der Verbindung ab.

Eiche fräsen
Die mitgelieferten Fräser sind zwar nicht von bester Qualität. Aber das Fräsergebnis ist sehr gut.
Keine Ausrisse, keine Brandflecken.

Form fräsen und Nut für den Boden
Der Kasten soll optisch noch etwas aufgewertet werden. Eine Fräsung an der Unterseite in Längsrichtung erzeugt den Eindruck von „Füßen“ an den Ecken. Die Rundung dient nur der Optik und hat keinen praktischen Nutzen.
Die Nut ist für den Boden des Kastens vorgesehen. Sie lässt sich sehr einfach mit einer Tischsäge als verdeckter Schnitt in der Breite der Bodenstärke ausführen.

Montage
Nun, Montage ist vielleicht etwas übertrieben.
Zinken mit Leim versehen und zusammenstecken. Das war's. Gut, noch den Boden in die Nut legen...
Bei dieser Art der Verbindung waren wahrscheinlich keine Schraubzwingen nötig, aber die habe ich eine Stunde lang eingesetzt.
Und fertig war der Kasten.


Ölen
Nach dem Schleifen der Oberflächen habe ich die Flächen des Kastens noch geölt, um die Farben der Hölzer noch etwas zu verstärken.
Bei den verschiedenen Holzarten ist das ganz gut gelungen.
Die Zinkenfräse habe ich inzwischen wieder verkauft. Ich habe auf Dauer keinen Bedarf dafür. Für diejenigen, die Interesse an schönen kleinen Projekten wie diesem haben, kann ich das Gerät für diesen Preis nur empfehlen.



































