So baust du deinen Kleiderschrank selbst
So baust du deinen Kleiderschrank selbst
Ein Kleiderschrank auf Maß bauen zu lassen kostet wirklich viel Geld.
Das Material wird kein anderes sein als das was ich hier verarbeite.
19mm beschichtete Spanplatte weiß, micro-beschichtet; also nicht glatt.
Bei einem solchen Vorhaben denke ich sofort an die Arbeit des Bekanten, die, wenn es eine solche Menge ist, wirklich ätzend sein kann.
Die Einzelteile hat der Holzhändler perfekt nach Zuschnittplan gesägt und der Transport nach Hause verlief ohne "Kantenschaden".
Der Kleiderschrank soll genau in diese Wandecke hineinpassen. Er soll 4 Schubladen haben und 2 Schiebetüren. Die Auszüge sind Selbsteinzüge und die Türen sind von Häfele-Beschlägen gehalten.
Hier werde ich die klassische "Verkaufs-Holzverbindung" der Exzenter einsetzen. Das bringt den Vorteil des einfachen und leichten Zusammenbau des Schrankes im Raum.
Übrigens besteht der Kleiderschrank aus 3 eigenständigen Teilen um den Zusammenbau zu vereinfachen.
Festool VAC-SYS
Anfänglich habe ich alle zu verarbeitenden Teile mit Zwingen am Tisch befestigt um die Kante mit dem Kantenanleimer zu verleimen. Eine schreckliche Arbeit.
Deshalb hatte ich mir damals schon dieses VAC-SYS von Festool zugelegt um die Arbeit zu vereinfachen. Das war aus heutiger Sicht eine sehr gute Entscheidung. Sicher kostet das wieder extra Geld, aber wir sprechen ja hier von Hobby und da geht es meist nicht um Geld.
Das System selbst ist sehr gut. Aber es sollten alle 3 Saugköpfe vorhanden sein. Schmale Teile lassen sich bspw. mit dem runden Teller nicht halten.
Die Befestigungsbrett habe ich mir noch selbst gebaut. Damit kann man das System sicher und einfach auf und am Tisch befestigen. Je nach Wunsch.
Festool Kantenanleimer KA 65
So gut dieser Kantenanleimer auch ist, er ist schwer und die Arbeit sehr eintönig.
Wichtig ist, das bei weißem Material, Platte und Kante, ausschließlich weißer Kleber benutzt werden muss! Wer glaubt, "neutralfarbenen" Kleber einsetzen zu können, wird bitter enttäuscht sein. Dieser Kleber ist leicht braun und deutlich sichtbar an der fertigen Kante.
"Na, dann wechsle ich eben die Farbe"... So weit so gut, doch der Farbwechsel dauert nicht nur lange sondern kostet tatsächlich viel Geld. Mindesten 3 Tabletten braucht es von "hell auf dunkel" und mehr von "dunkel auf hell".
Hier musste ich 4 Tabletten durchschieben um wieder auf reinweiß zu gelangen. Also sollte man sich immer vorher genau überlegen welche Farbe das Material haben soll.
Ich habe alle möglichen Farben bereits verarbeitet und kenn die Aufwände und Kosten wirklich.
Erste Kante verleimen
Der Schwachpunkt bei beschichteten Spanplatten ist eben die offen Kante.
Jeder Stoß beschädigt die empfindliche Fläche und dies "Macken" kann man nicht mehr ausbessern. Also muss schnellstens ein Schutz auf die Kante.
Alle anderen geplanten Arbeiten an den Platten müssen warten!
Natürlich muss der Stapel der Einzelteile geordnet sein und jedes Teil gekennzeichnet. Dies mache ich mit Abklebeband und Filzstift. Einfach ein Stück von der Rolle abreißen und mit dem Stift beschriften. So kommt man nicht durcheinander beim Verleimen der Kanten. Manche Teile erhalten nicht alle Kanten verleimt.
Dann kann das Radio an und das Kanten kann beginnen.
Lochreihen setzen mit Festool LR 32
Auch dieses System habe ich schon lange und der Preis war damals noch angemessen. Heute würde ich mir das Festool LR32 Set nicht mehr kaufen. Dafür ist der Preis einfach eine Frechheit. Unabhängig davon, dass es ein hilfreiches System ist.
Aber Lochreihen kann man auch manuell und/oder mit wesentlich preiswerten Mitteln einbringen.
Wie auch immer. Ich habe es und setze nun die Lochreihen.
Hier habe ich noch tatsächlich alle möglichen Löcher gebohrt; nicht die Notwendigen!
Denn nur in sehr wenigen Fällen wird ein Einlageboden mehrfach in der Höhe versetzt und schon gar nicht auf 5 cm Höhe. Also reichen nur wenige Bohrungen.
Das System selbst ist durchdacht und funktionell. Allerdings in der Einstellung zeitraubend.
Exzenter setzen mit Hettich DrillJig VB
Sicher kann man sehr preisgünstig mit Lamellos die Holzverbindungen herstellen.
Doch ist der Zusammenbau vor Ort, wie auch der Abbau des Schrankes ein Problem. Denn diese Art Verbindung muss auch noch verleimt werden.
Mit der Hettich DrillJig VB - Bohrschablone lassen sich einfache Holzverbindungen im Möbelbau realisieren, die sich auch wieder einfach lösen lassen.
Allerdings ist diese Art der Verbindung, mit Exzenterverbinder, sehr teuer. Nur ein Exzenter mit Schraube kostet zwischen Euro 1,20 - 1,60 ! Lamellos bewegen sich im Eurocent-Bereich.
Wie auch immer, ich habe es so lösen wollen.
Die Handhabung ist wirklich einfach. Der größte Nachteil bei der Arbeit mit dieser Bohrschablone ist die fehlende Möglichkeit der Spanabsaugung. Nach JEDEM Bohren muss man den Bereich manuell absaugen.
Im übrigen ist diese Schablone auch mit knapp Euro 280,00 nicht gerade ein Schnäppchen. Ich hatte noch ca. Euro 140,00 bezahlt.
Nuten fräsen für die Rückwand
Die Rückwand des Schrankes soll in eine Nut.
Sicher kann man eine Nut auch auf der Tischsäge ins Holz bringen. Doch nicht bei beschichteter Spanplatte. Die reißt die Kanten aus. Also ist fräsen angesagt.
Erfahrungsgemäß ist es besser eine 6mm-Nut für 5mm Rückwand zu fräsen. Und ! Es muss ein scharfer HM-Fräser sein.
Übrigens werden Fräser in Spanplatten wesentlich schneller stumpf als in Vollholz. Für viele wird es schwierig sein Fräser selbst zu schärfen oder unmöglich eine Schärfdienst zu finden. Ich habe einen Schärfdienst vor Ort. Allerdings muss man bedenken, dass beim Schärfen der Fräser auch der Durchmesser der Fräser geringfügig abnimmt.
Schubladen bauen
Sicher kann man den Rahmen auch aus beschichteter 16mm Spanplatte bauen. Hier habe ich mich aber für Birke-Multiplex-Holz entschieden.
Dieses Holz lässt sich gut verarbeiten, hat aber eine hässliche Kante.
Diese habe ich mit einer Echtholzkante verleimt. Auch mit dem Kantenanleimer.
Hier muss man beachten, dass die Echtholzkante zwar vom Kantenanleimer genommen wird, doch das Verleimen wird schwieriger. Da die Echtholzkante auch 2mm dick ist, aber lange nicht so elastisch wie ABS_Kante durch die Maschine läuft, brauchtes mehr Andruckkraft beim Verleimen. Ansonsten ist der Ablauf der Arbeiten gleich wie bei ABS-Kante.
Nur habe ich hier die Kanten nicht abgerundet sondern plan abgefräst und mit dem Schleifklotz nur die Kante gebrochen.
Die Nuten für den Boden konnte ich auf der Tischsäge einbringen.
Echtholzkante 2mm
Damit habe ich nun Erfahrung. Wie auch beim Bau des Sidebords konnte ich damals schon einfach die Kante verleimen.
Wie man auf dem Bild deutlich erkennen kann, ist der weiße Kleber durch den "neutral-farbenen" ersetzt worden. 3 Tabletten gingen dabei verloren.
Wichtig ist noch zu wissen, dass lange gelagerte Echtholzkante ihre Elastizität verliert und ein Verleimen mit dem Kantenanleimer ein großes Problem werden kann. Die Kante bricht mit Rissen bei der Verarbeitung. Es macht wirklich keinen Spaß mit ausgetrockneter Echtholzkante zu arbeiten.
Also nur so viel bestellen, wie auch verarbeitet werden wird.
Blum Movento Selsteinzüge
Zuletzt habe ich noch Hettich Selbsteinzüge für die Werkstattmöbel verarbeitet und kenne nun die Unterschiede.
Dabei liegt Blum mit seinen Selbsteinzügen klar vorn. Hettich werde ich nicht mehr einsetzen.
Aber der Einbau solcher Auszüge ist trotzdem gleich aufwändig,
Einlassgriffe Schubladenfronten
Die Schubladen werden mit Einlassgriffen versehen.
Diese werden in die Fronten eingesetzt; also muss der Platz dafür gefräst werden.
Hierfür eignet sich eine verstellbare Frässchablone sehr. Diese muss nicht, wie meine von Festool sein. Es gibt andere Gleichwertige. Aber als damalig total überzeugter Fan von Festool hatte ich mir diese auch gekauft. Der heutige Preis dafür ist ein Witz!
Befestigung der Einlassgriffe
Die Einlassgriffe werden von unten verschraubt.
Nur sind dann die Schraubenköpfe überstehend und die Fronten lassen sich nicht plan mit der Schublade verbinden.
Deshalb habe ich bei den Schubladen in Höhe der Schrauben eine Vertiefung gebohrt, die das ausgleicht.
Leider konnte ich das in den Fronten selbst nicht machen, denn das "Fleisch" war ja schon durch das Einfräsen recht dünn.
Schubladenrahmen verleimen
Die Rahmen sind mit Lamellos verleimt. Hier habe ich den Boden nicht von vorne eingeschoben.
Das ist ein großer Nachteil, denn die Verstellgriffe des Auszuges müssen ja noch verbaut werden. Das hatte ich damals noch nicht berücksichtigt. So musste ich die Vorderseite der Schublade noch ein Stück ausklinken. Völlig überflüssige Arbeit. Hätte ich gleich die Variante des Einschiebebodens gewählt, hätte ich die Nacharbeit nicht.
Häfele Schiebetür-Beschläge
Schon damals habe ich immer gedacht, das Beste ist gerade gut genug und auch sicher einfach zu verarbeiten.
Die Schiebetüren sind 38er Dreischichtplatten und recht schwer bei jeweils 2 qm Fläche.
So hatte ich mich für Beschläge von Häfele entschieden. Bodenschiene, Führungsschiene, Rollen und Führung oben. Nichts Besonderes, doch diese Beschläge kosteten damals schon über Euro 300,00 ! Würde ich heute so nicht mehr machen. Aber das ist auch der Nachteil, wenn man keine fachliche Ausbildung hat und nur durch Probieren lernen muss.
Die Führungsrollen mussten eingefräst werden.
Das ging recht gut mit einem Längsanschlag und einem 20er Fräser. Die oberen Führungen werden nur aufgeschraubt.
Was an diesen Beschlägen so teuer sein soll wird immer ein Geheimnis bleiben.
Man muss aber sagen, die Qualität und Eigenschaften sind sehr gut.
Montage des Kleiderschrankes
Die 3 Einzelteile ließen sich gut transportieren und vor Ort auch sehr einfach zusammensetzen. Die Teile habe ich nach dem Ausrichten miteinander verschraubt.
Und ja, die Exzenterverbinder waren in diesem Fall eine gute Wahl.
Alle Schubladen funktionieren einwandfrei und die Spaltmaße sind korrekt.
Lohnt sich der Bau?
Lohnt sich eine digitale Modelleisenbahn? Das liegt immer im Auge des Betrachters.
Ich mache das als Hobby und nicht um Geld zu sparen. Nicht unbedingt, denn hätten wir diesen Schrank in Auftrag gegeben, wäre er sich doppelt teuer geworden.
Das Holz selbst ist billig. Knapp Euro 10,00 pro Quadratmeter. Bei einem guten Zuschnittprogramm kann man viel Abfall sparen.
An den Beschlägen sollte man nicht sparen, denn die Arbeit ist dieselbe.
Als Hobby-Holzwerker hat man sicher alle notwendigen Werkzeuge für den Bau und so ist es sicher lohnenswert solch ein Projekt durchzuführen. Hierbei ist auch der Weg das Ziel.
Werkstatt-Upgrade: Neue Möbel und Arbeitsflächen
Werkstatt-Upgrade: Neue Möbel und Arbeitsflächen
Kommen wir zum Möbelbau: Für die neue Werkstatt baue ich Schränke und Regale selbst. Die Teile habe ich nach Stückliste beim Holzhändler zuschneiden lassen. Auf der großen Plattensäge geht das blitzschnell, und die Schnitte sind sauberer, als ich sie selbst hinbekommen würde.
Los ging es mit dem Schrank am Eingang, der zwei Türen erhält. Später folgen Schränke für Schleifmittel, aus eichefurnierter Spanplatte, die anschließend lackiert werden, damit der Staub keine Chance hat. Rollen, Schienen von Hettich und Bügelgriffe sorgen für einfache Handhabung.
Einstellschrank
Das Holz ist da – und ich kann sofort loslegen.
Als erstes muss eine Kante auf die Ränder der micro-beschichteten Spanplatte. Es handelt sich um eine INNOVUS B3002SC. Warum das so wichtig ist? Wegen der passenden ABS-Kante.
Die zunächst bestellte Kante war falsch: glatt, statt micro. Also habe ich bei KANTENSHOP.COM angerufen und nachgefragt, welche Kante die richtige ist. Absolut kompetent und freundlich hat die Dame die passende Kante gefunden und gleich auf den Weg zu mir gebracht.
Sicher hat nicht jeder Bedarf an ABS-Kanten in 2 mm Stärke, aber wer sie benötigt, dem kann ich diesen Online-Shop nur wärmstens empfehlen. Alle Kanten sind nach Hersteller und Farbe sortiert – und die Preise sind wirklich genial.
Also: VAY-SYS auf die Werkbank, Festool Kantenanleimer KA 65 ans Netz zum Aufwärmen – das dauert immer mindestens sieben Minuten. Dann kann es endlich losgehen.
ABS-Kante anfahren
Diese Arbeit ist notwendig, aber ehrlich gesagt auch sehr lästig.
Nach so vielen Metern geht sie mir zwar schnell von der Hand, doch es ist immer dasselbe: Kante abschneiden, Kante in den Kantenanleimer, Kante aufheizen, Enden bündig schneiden, Kante fräsen, mit der Ziehklinge putzen, Kante schleifen – und von vorn.
Wie dem auch sei: Diese Arbeit ist erledigt – und hier zeigt sich der wahre Wert des VAC-SYS!
Schrank mit Türen
Schränke mit Türen sind in der Werkstatt eigentlich nicht besonders praktisch. Meist liegen die Dinge, die man sucht, hinten im Schrank, und man muss erst umräumen. Trotzdem habe ich mich für diesen Schrank entschieden.
Der Rahmen ist denkbar einfach: vier Teile, hinten eine Falz für die Rückwand gefräst, und alles mit Lamellos verbunden. Fertig. Ok, ein paar Bohrungen für die Stifte der Zwischenbodenhalterung mussten noch gesetzt werden.
Die Türen sind recht groß und ebenfalls aus 19 mm beschichteter Spanplatte. Ihr Gewicht tragen drei Hettich-Topfbänder mit Dämpfung – ausreichend stabil und langlebig.
Topfbänder für die Türen
Hier habe ich gleich drei Topfbänder eingelassen.
Früher habe ich die „Töpfe“ noch gefräst, manche nutzen dafür spezielle Vorrichtungen. Wenn man jedoch schon viele Bohrungen gemacht hat, geht es auch ganz unkompliziert mit Akkuschrauber und einem 35 mm Forstnerbohrer. Sehr hilfreich ist dabei die kleine Schablone von Hettich zum exakten Vorzeichnen der Bohrungen.
Anschließend werden die Topfbänder mit 6 mm Euroschrauben befestigt – fertig.
Mittelschrank mit 2 großen Schubladen
Der Rahmen dieses Schranks hat die gleiche Bauweise wie der Türenschrank – nur kommen hier zwei große Schubladen hinein.
Bisher lagen Werkzeuge wie Schlagbohrer, Multifunktionswerkzeug und der Schlüsselkasten noch im Nebenschrank der Werkbank. Bedeutet: Wenn ich den Schlagbohrer brauchte, musste ich erst den Schlüsselkasten herausnehmen, um an den Maschinenkoffer zu gelangen – ziemlich lästig.
Jetzt können diese Werkzeugkoffer senkrecht in eine der großen Schubladen gestellt werden und sind jederzeit leicht zugänglich.
Oben werden wohl die Festool Dübelfräse DOMINO und die Lamello Zeta-P2 samt Zubehör ihren Platz finden. So ist alles sauber sortiert und griffbereit.
Auszüge und Fronten montieren
Für diese Schubladen setze ich Hettich Quadro V6 mit Silent System ein. Eigentlich nicht unbedingt gewollt – ich hatte noch genau die Anzahl im Lager von anderen Projekten, die ich damals eigentlich schon entsorgen wollte.
Die Auszüge sind stabil und gut in der Handhabung, aber der Einbau ist recht aufwendig. Es gibt einfach zu viele Details, die bei einer einfachen Schublade beachtet werden müssen. Zukünftig würde ich diese Auszüge deshalb wohl nicht mehr einsetzen – zumal sie recht teuer sind.
Die Griffe hatte ich ebenfalls noch auf Lager. In einer Werkstatt wirken sie vielleicht etwas ungewöhnlich, erfüllen aber ihren Zweck. Ich habe sie relativ hoch an den Fronten angebracht, damit sich die Schubladen bequem öffnen lassen.
Hilfsmittel für das Zusammensetzen von Kästen
Beim Stöbern auf TEMU entdeckte ich diese Hilfsmittel – Halter für Kastenwände zum Zusammenschrauben. Ich dachte mir: „Warum nicht?“ und bestellte gleich vier Stück für weniger als 10 Euro.
Heute habe ich die Teile beim Zusammenbau der Schubladen ausprobiert. Erwartet hatte ich, dass die Klemmen die Wände beim Zudrehen automatisch zentrieren. Das Ergebnis war enttäuschend: Die Klemme zieht zwar die Teile zusammen, zentriert sie aber nicht – und genau das wäre doch der wichtigste Zweck gewesen.
Also landen diese Klemmen wohl direkt im Müll.
Mittelschrank mit großen Schubladen
Die Werkzeugkoffer passen spielend in die Schubladen hinein. So entfällt das jeweilige Umpacken bei der Entnahme aus der ursprünglichen Schublade.
Rechter Schrank mit Fronten
Dieser Schrank hat 3 Schubladen.
Hier werde ich die Fräsen mit allem Zubehör unterbringen.
Die Hettich-Auszüge sind in keiner Weise besser als die preisgünstigen Teleskopauszüge. Der Einbau der Hettich-Auszüge ist ätzend! Verteil: man sieht die Auszüge nicht, da sie sich unter der Schublade befinden.
Jetzt geht es an den Schrank für den Dickenhobel.
DIY Möbelprojekt: Einzelbett selber bauen leicht gemacht
DIY Möbelprojekt: Einzelbett selber bauen leicht gemacht
Diesen Beitrag habe ich bisher noch nie gepostet. Der Bau des Bettes liegt schon eine Weile zurück, aber er ist immer noch interessant.
Durch meine zahlreichen Hotelaufenthalte habe ich viele Betten kennengelernt: einfach gebaut, aber trotzdem bequem und gemütlich. Schnell war zwar ein Bett gekauft, das dann doch nicht so richtig passte.
Also entschloss ich mich, selbst eines zu bauen – im Rahmen einer Zimmerrenovierung, bei der auch Schrank, Wände, Decke und Boden erneuert wurden. Diese anderen Projekte sind abgeschlossen und für sich interessant; hier beschreibe ich nur den Bau des Einzelbettes mit Nachttisch und einem Hocker mit Schublade.
Wie immer wurde das Bett zunächst in SketchUp konstruiert, um alle Maße und Details genau zu planen.
Große Schubladen
In unserem Ferienhaus gibt es nur wenig Stauraum, deshalb habe ich das Bett mit zwei großen Schubladen gebaut, die in einem Kasten laufen. So ist der Inhalt vor Staub geschützt.
Die Umrandung des Bettes besteht aus dem gleichen Material wie das Bett selbst: 27 mm starke beschichtete Spanplatte. Für die Beschichtung gibt es hunderte Muster, und die Geschmäcker gehen weit auseinander. Kirsche erschien mir zu dunkel, also habe ich dieses Muster gewählt – die Arbeit ist sowieso dieselbe.
Der Nachttisch wird an der Wand befestigt, und der Hocker mit der großen Schublade kann die Schuhe aufnehmen.
Zuschnitt beim Holzhändler
Mit Hilfe von SketchUp und einem Plattenzuschnittprogramm konnte ich den Materialbedarf sehr gut berechnen und so auch dem Mann an der Plattensäge helfen. Die Zuschnitte waren präzise, und der Transport schadete dem Holz nicht. Schnell waren die Kanten gebrochen – bereit für das nächste Arbeitspensum.
Dann begann die langwierige Arbeit des Kantenanleimens. Mit dem Festool Kantenanleimer KS 65, farblosem Leim und meiner Festool VAC-SYS habe ich alle möglichen Teile mit einer ABS-Kante versehen. Anfangs macht diese Arbeit noch Spaß, aber nach zwei Stunden ist Schluss – und es wurden schließlich mehrere Stunden…
Zimmerrenovierung
Natürlich habe ich das Zimmer vorher komplett renoviert. Angefangen bei den Wänden, die jetzt gut isoliert sind, bis hin zur Decke mit Einbaustrahlern und einem Vinylboden. Auch die elektrischen Anschlüsse habe ich nach meinen Bedürfnissen verlegt.
Für den Boden fiel die Wahl auf Ter Hürne – erstklassiges Material, denn die Arbeit ist dieselbe, egal ob Baumarktware oder hochwertige Produkte. Das gilt übrigens auch für Schalter und Steckdosen. Nach einem Schmorbrand in einem Kippschalter kommt bei mir kein Baumarktmüll mehr ins Haus.
Berliner Betthaken
Über die Herkunft des Namens konnte ich nichts finden.
Die Teile sind millionenfach verbaut, und ich habe sie ebenfalls eingesetzt. Sie müssen eingepasst werden – also fräsen. Das gehört für uns Holzwerker eben dazu.
Das Schöne: Die Betthaken sind genau 20 mm breit, sodass jeder 20‑mm‑Fräser passt. Die Kopf- und Fußseiten lassen sich einfach bearbeiten. Schwieriger wird es an den Kopfseiten der Längsbretter, dort ist mehr Präzision gefragt.
Es ging eigentlich einfach.
Nur die Nuten für die Haken müssen entsprechend tief sein. Hier lieber einen Millimeter mehr als zu wenig.
Rand für den Lattenrost
Das Kernstück eines Bettes trägt das Innenleben und das Körpergewicht – deshalb ist eine stabile Befestigung entscheidend.
Das Einhängen der Bettelemente ist dabei ganz einfach, und durch das Festziehen der Beschläge wird das Bett sehr stabil – und es quietscht nicht!
Übrigens wird der Lattenrost oft überschätzt. Matratzen entfalten ihre Liegeeigenschaften nur auf einer stabilen Unterlage – genau so werden sie auch getestet. Eigentlich reicht ein Brett mit Lüftungslöchern unter der Matratze völlig aus. Ohne Lattenrost! Diese „Notwendigkeit“ wird uns Verbrauchern meist nur vom Bettenverkäufer eingeredet.
Bettumrandung an der Wand
Natürlich hätte ich für die Umrandung auch dünneres Material verwenden können. Aber die Platten standen zur Verfügung, der Preis war gut – nur die Handhabung ist dadurch etwas schwerer.
Die Kopfseite habe ich bereits mit der Wand verbunden, und auch die Elektrik ist schon installiert – dazu kommen wir später noch. Wichtig war vor allem, dass das Bett trotz der Umrandung noch perfekt in die Nische passt.
Elektrik installieren
Hier sind MERTEN-Produkte verbaut. Markenschalter und Steckdosen lohnen sich wirklich – billiges Zeug würde ich nie wieder einbauen. Trotz sicherer Verbindung mit einem „Billigschalter“ hatte sich nach einiger Zeit ein Schmorbrand in der Steckdose entwickelt. Nur durch Zufall habe ich das entdeckt.
Die Teile sollen in Hohlwanddosen eingebaut werden. Diese Dosen gibt es günstig im Internet; im Baumarkt werden dagegen über 2 Euro pro Dose verlangt.
Für den Einbau habe ich mir einen speziellen Lochbohrer gekauft, der beim Bohren auch den Rand der Hohlraumdose berücksichtigt. So passen die Dosen genau, ohne Überstand.
Wahrscheinlich würde ich mich heute für eine andere Leuchte entscheiden. Aber sie erfüllt ihre Aufgabe.
Die Abdeckungen passen sehr gut.
Elektrik testen
Bei der Installation von Elektroanschlüssen versuche ich wirklich alle Risiken zu vermeiden. Der Querschnitt der Anschlusskabel und auch die Verbindungen zu den Anschlußstellen werden peinlich geprüft.
Nachttisch hängend
Das Bett und die Elektrik sind soweit eingebaut.
Jetzt fehlen nur noch die Schubladen unter dem Bett, der Nachttisch und der Hocker mit einer großen Schublade.
Das sind die Dinge, die am meisten Arbeit machen werden.
Fangen wir mit den Schubladen unter dem Bett an.
Schubladen
Hier zeige ich das Ergebnis nach dem Bau der Schubladen und des hängenden Nachttisches.
Den Rahmen der Schubladenkästen habe ich mit einer weißen ABS-Kante versehen, da der Kasten selbst aus Multiplex (MPX) besteht – genau wie die Schubladen. Die Fronten bestehen wieder aus der gleichen Spanplatte wie der Rest des Bettes.
Wie ich die Schubladen gebaut habe, habe ich in anderen Beiträgen bereits ausführlich beschrieben.
Nachttisch
Eigentlich ganz einfach zu bauen. Ein Kasten um eine Schublade. Mit einer stabilen Rückwand, die das Gewicht an der Wand hält.
Die Teile sind bereits mit einer ABS-Kante versehen und müssen nur noch miteinander verbunden werden.
Für die Holzverbindung verwende ich Festool DOMINOS. An die Arbeit mit der Lamello Zeta P2 muss ich mich noch gewöhnen.
Schubladen Auszüge von Blum
Für gute Auszüge muss man schon etwas Geld ausgeben.
Ich kaufe meine Auszüge nur im Internet. Dort sind sie mindestens 20% billiger. Wenn mein Händler vor Ort auch nur 10% Rabatt geben würde, würde ich sie auch bei ihm kaufen. Aber das ist leider nicht der Fall. Diese Auszüge sind von BLUM.
Funktionstest Schublade
Die Schublade hat Auszüge mit Selbsteinzug.
Ja, es gibt sicher billigere Modelle, aber wie lange halten die?
Ich habe das schon erlebt und es ist wirklich ärgerlich, wenn es nicht mehr funktioniert.
An der Rückwand habe ich bereits einige Bohrungen für die Schrauben gesenkt eingebracht.
Hocker mit Schublade
Der Bau selbst ist mit dem Bau des Nachttisches identisch.
Auch die Griffe sind gleich. Wichtig sind noch die Möbelfilze um Kratzer auf dem Boden zu vermeiden.
Damit sind diese Teile fertig. Der Kleiderschrank war schon eine kleine Herausforderung im Bau. Da habe ich Exzenterverbinder eingesetzt. Das werde ich so schnell nicht mehr machen.
Praktischer Schrank mit 4 Schubladen – Planung & Umsetzung
Praktischer Schrank mit 4 Schubladen – Planung & Umsetzung
Der aktuelle Schrank neben dem Sofa ist noch Tip-Top, nur leider in der falschen Farbe. Ich hatte ihn damals aus beschichteter Spanplatte gebaut, aber diese wirkt heute viel zu dunkel.
Der neue Schrank wird die gleichen Maße haben, aber aus eichenfurnierter Platte gefertigt. Die Konstruktion erfolgt wie immer mit Sketchup.
Mit dem Zuschnittplan bin ich dann zum Holzhändler gegangen, der mir die Teile millimetergenau zugeschnitten hat.
Teile, die noch eine Echtholzkante erhalten sollen, werden dabei 2 mm kürzer geschnitten.
Arbeitsschritte
- Kante anfahren
- Lamellos für die Holzverbindungen fräsen
- Schleifen aller Teile
- Schubkästen bauen
- Auszüge einbauen
- Hartwachs auftragen (2x)
- Verleimen des Rahmens
- Fronten Schubladen anbringen
Kante anfahren
Bei der Größe dieser Teile ist das Festool-Vakuumsystem VAC SYS Set SE1 ideal. Kein Teil muss auf dem Tisch mit Spannvorrichtungen fixiert werden, und das Umspannen geht sehr schnell. Allerdings sollten alle verfügbaren Saugplatten mitbestellt werden.
Die Eiche-Echtholzkante habe ich über umleimerkom.de bestellt. Die Qualität ist sehr gut, und der Preis unschlagbar. Bei anderen Anbietern kostet die gleiche Kante mehr als das Doppelte.
Lamellos fräsen
Die Lamello ZETA P2 ist für diese Arbeiten unschlagbar. Absolut sauber und präzise. Hier wäre die Festool DF 500 DOMINO wirklich im Nachteil. Und die Dübel sind einfach nur teuer!
Auch die dünnen 15 mm Sperrholzteile für die Schubladen konnten ohne weitere Einstellungen oder Hilfsmittel gefräst werden.
Zwischendurch...
Die Festool MKF 700 hatte ich vor einigen Jahren zusammen mit der Festool Kantenanleimmaschine KA 65 zum Kantenrunden bestellt.
Ein gutes Gerät, solange man mit ABS-Kanten arbeitet. Aber: die Absaugung ist unterirdisch, und die Fräse ist beim Arbeiten eher unhandlich.
Für meine Schubladen ist das jedoch kein Problem, da die Kanten nicht gerundet, sondern nur gebrochen werden sollen.
Für Echtholzkanten ist die Festool MKF 700 mit Abrundfräser nicht zu gebrauchen – die Absaugung verstopft bereits nach wenigen Minuten.
Schleifen
Nach dem Anfahren der Kanten und dem Fräsen der Lamellos habe ich alle Teile geschliffen.
Früher habe ich das immer mit der Festool Rotex 125 gemacht. Sie hat zwei Geschwindigkeiten, und die Ergebnisse waren für mich zufriedenstellend – aber nur, weil ich den Unterschied zu anderen Maschinen nicht kannte.
Seitdem arbeite ich am liebsten mit dem Festool Exzenterschleifer ETS EC 150/3 EQ-Plus. Einfach entspannt zu bedienen und liefert beste Ergebnisse.
Schubkästen bauen
Im Laufe der Jahre wurde das zur Routine: Sichtbare Teile werden durchgehend verarbeitet, andere auf Stoß gesetzt.
Das Fräsen der Nut geht schnell von der Hand: 6 mm breit und 7 mm tief, mit Längsanschlag. Der Boden aus 5 mm starker weißer Rückwandplatte passt dann sehr gut hinein.
Der Rahmen besteht aus 15 mm Sperrholz, besser bekannt als Multiplex. Die Verbindungen erfolgen mit Lamellos 20.
Auszüge einbauen
Es gibt stabile, sehr günstige Auszüge bei teleskopschienen24.de, die ich schon oft verbaut habe.
Der Nachteil: Es bleibt ein gewisses Spiel nach beiden Seiten. Wer also auf präzise Spaltmaße Wert legt, sollte andere Auszüge wählen.
In diesem Projekt habe ich Hettich Vollauszüge QUADRO V6 Silent System eingebaut. Der Einbau ist etwas aufwändiger, aber das Ergebnis ist im Vergleich zu anderen Auszügen deutlich besser.
Hartwachs (ölen)
Lackieren macht Spaß – vor allem mit Lacken auf Wasserbasis. Sie lassen sich nach kurzer Zeit überstreichen, und die Arbeit kann zügig weitergehen.
Ganz anders verhält es sich bei Hartwachs: Hier muss man mindestens 12 Stunden warten, bevor die zweite Schicht aufgetragen werden kann. Das bedeutet für mich schnell zwei verlorene Tage!
Mein Tipp: Hartwachs nur von OSMO, ebenso Pinsel und Rollen. Es gibt nichts Besseres.
Rahmen verleimen
Die Arbeit ist Minutensache. Bei guter Vorarbeit.
Für mich das wichtigste Teil ist die Rückwand. Diese habe ich in einen Falz eingelassen.
Die Rückwand bringt die eigentliche Stabilität des Schrankes und der Schrank ist dann Rechtwinklicg.
Fronten anbringen
Hier trennt sich die Spreu vom Weizen...
Wenn die Maße korrekt sind, sollten alle Spaltmaße stimmen. 2 mm zur Seite und untereinander.
Es gibt verschiedene Methoden, Schubladenfronten zu befestigen. Ich benutze die Schraubmethode und/oder die Zwingenmethode.
Von doppelseitigem Klebeband halte ich gar nichts, weil es bei größeren Teilen nicht hält.
Fertig
Der Schrank ist fertig und wird gegen den alten ausgetauscht.
Die Griffe gefallen mir nicht so gut, aber die vorher ausgewählten Griffe haben ein sehr schwergängiges Gewinde.
Diese Griffe sind tatsächlich noch Vollmetallgriffe.
Heute gibt es nur noch billigen Schrott aus dünnem Rohr.
Gartentisch selbst bauen – Schritt-für-Schritt DIY-Anleitung
Gartentisch selbst bauen – Schritt-für-Schritt DIY-Anleitung
Konstruktion
Zuerst baue ich den Rahmen mit den Tischbeinen. Die Kanteln möchte ich quadratisch haben, deshalb habe ich sie auf 71 × 71 mm gehobelt. Geschliffen werden die Tischbeine allerdings erst vor dem Lackieren, denn gehobeltes Meranti nimmt Lack nur schlecht an. Grundsätzlich sollte jedes Holz vor dem Lackieren geschliffen werden. Engegen der Meining eines bekannten Tischlermeisters, der nicht mehr genannt werden möchte.
Die Tischbeine werden über Tischbeinzargen mit dem Rahmen verbunden. Dazu muss eine Gewindemuffe exakt senkrecht in eine der Kanten eingebohrt werden.
Um mir diese Arbeit zu erleichtern, habe ich mir einen Holzständer aus Fichtenholz gebaut. So kann ich jeweils ein Tischbein in der richtigen Position auf dem Bohrständer fixieren und sauber vorbohren.
Mit Tischbein-Zargen hatte ich zuvor noch nie gearbeitet. Deshalb habe ich zunächst eine Testkonstruktion aus abgeschnittenen Reststücken gebaut. Normalerweise verwende ich Dübel, aber warum sollte man sich das Leben unnötig schwer machen?
Der Zusammenbau mit den Zargen ist erstaunlich einfach – das hätte ich so nicht erwartet. Das Verleimen des Rahmens mit Dübeln entfällt ebenso wie das Anlegen von langen Zwingen.
Das schnell gebaute Gestell erfüllt seinen Zweck sehr gut. Die Gewindemuffen waren schnell gesetzt, und die Zargen sitzen fest in den gefrästen Nuten.
Der Tisch soll höhenverstellbar sein. Dafür habe ich vom Holzhändler vier Tischbeinversteller bekommen, die eigentlich für Vierkantrohre gedacht sind. Diese lassen sich jedoch entsprechend aufbohren, sodass sie auch in den Holzbeinen verwendet werden können.
Die notwendige Bohrung hat einen Durchmesser von 22 mm. Nach einigem Suchen habe ich tatsächlich noch einen alten Forstnerbohrer mit diesem Maß gefunden. Wirklich kein hochwertiges Werkzeug – aber ich werfe eben ungern etwas weg.
Die Bohrungen in den Tischbeinen waren damit allerdings nicht ganz einfach herzustellen. Zweimal musste ich den Bohrer mit der Diamantkarte nachschärfen.
Jetzt allerdings ist endgültig Schluss – dieser Bohrer fliegt weg.
Die oberen vier Ecken der Kunststoffteile habe ich abgeschnitten, damit der Kopf in die Bohrung passt. Na ja, die Stützen sind ja ursprünglich nicht für einen Tisch, sondern für Vierkantrohre gedacht – improvisieren macht eben Spaß.
Nachdem ich alle Teile geschliffen hatte, wurden die Kanten auf dem Frästisch abgerundet und anschließend feingeschliffen: 120, 150, 180 und 220 Körnung.
Das Lackieren der Teile nimmt dabei die meiste Zeit in Anspruch. Drei Schichten sind das Minimum!
Das Grundgestell war schnell zusammen gebaut. Die Tischbein-Zargen sind Klasse. Wenig Fummelarbeit wegen der Gewindemuffen.
Tischplatte
Dies ist das Holz für die Tischplatte. 140er Meranti Balkonbreter. Die Tischplatte besteht aus einem Rahmen mit Mittelsteg und 26 Sprossen. Alle Teile habe ich zunächst auf der Bosch GTS 10 XC Tischsäge gesägt mit 2-3mm Hobelzuschlag. Auf dem Holbel habe ich die Teile auf gleiche Stärke gebracht.


































































































