Wer soll das noch bezahlen? Ölwechsel und Inspektion

12. Aug. 2026

steigende Preise

Werkstattpreise sind absurd

Und nein, ich muss mir persönlich keine Sorgen machen, meine Rechnungen nicht mehr bezahlen zu können. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass ich jeden Preis widerspruchslos akzeptieren muss.

In meinem persönlichen Umfeld gibt es Familien, die ihr Auto immer häufiger stehen lassen oder ganz darauf verzichten, um die steigenden Lebenshaltungskosten überhaupt noch stemmen zu können. Das ist für viele Menschen längst Realität.

Wenn ich mir die Kraftstoffpreise von früher im Vergleich zu heute ansehe, obwohl der Rohölpreis zeitweise auf einem ähnlichen Niveau liegt, drängt sich für mich die Frage auf, warum Autofahren inzwischen so viel teurer geworden ist. Ein erheblicher Teil des Endpreises entfällt auf Steuern und Abgaben.

Für mich ist deshalb nicht der Weltmarkt allein für die hohen Preise verantwortlich, sondern auch politische Entscheidungen. Diese Entwicklung halte ich für falsch. Energie und Mobilität sollten für die breite Bevölkerung bezahlbar bleiben und nicht durch immer neue Belastungen zusätzlich verteuert werden.

unverschämte Abzocke

rein Abzocke durch die Regierung

Einordnung der Kraftstoffpreise

Hier habe ich eine Grafik mit Quellenangabe gefunden, die den aktuellen Kraftstoffpreis von 220,8 Cent pro Liter aufschlüsselt.

Auffällig ist, dass über 50% des Endpreises auf Steuern und Abgaben entfällt. Hinzu kommt, dass auf den Gesamtpreis und der schon enthaltenen Steuern einschließlich verschiedener Abgaben zusätzlich die Mehrwertsteuer erhoben wird. Diese Konstruktion halte ich für kaum vermittelbar.

Immer wieder wird vor allem auf die Gewinne der Mineralölkonzerne verwiesen. Nach meiner Einschätzung greift diese Erklärung jedoch nicht. Zwar erzielen die Unternehmen Gewinne, aus meiner Sicht erklärt dies aber nur einen kleineren Teil des hohen Endpreises an der Zapfsäule.

Auch die CO₂-Bepreisung sehe ich nicht nur kritisch sondern halte diese für völlig absurd. Gleichzeitig belastet sie Verbraucher und Unternehmen zusätzlich.

Ich greife dieses Beispiel auf, weil Kraftstoffpreise stellvertretend für viele Bereiche stehen. Hohe Energie- und Transportkosten wirken sich auf nahezu alle Waren und Dienstleistungen aus. Aus meiner Sicht tragen deshalb nicht die internationalen Entwicklungen, sondern ausschließlich politische Entscheidungen zur hohen finanziellen Belastung der deutschen Bürger bei.

absurde Politik

nun zu den Werkstattpreisen

Vorweg: Über viele Jahre bin ich große Fahrzeuge gefahren – darunter verschiedene VW Phaeton mit V6-, V8-, V10- und V12-Motoren. Die Inspektionen habe ich grundsätzlich bei Volkswagen durchführen lassen. Der Preis spielte für mich damals eine untergeordnete Rolle. Mir war wichtig, dass die Fahrzeuge technisch einwandfrei gewartet wurden. Allein ein Ölwechsel verschlang bei diesen Motoren rund 11 Liter Motoröl.

Heute fahren wir einen kleinen VW Polo mit 1,0-Liter-Motor. Auch hier ließ ich den Ölwechsel bei einem VW-Vertragspartner durchführen. Verwendet wurden lediglich vier Liter Motoröl, ein Ölfilter, eine neue Ablassschraube sowie die erforderlichen Dichtungen.

Die Rechnung belief sich am Ende auf rund 261,63 Euro.

Für einen Liter Motoröl wurden knapp 30 Euro brutto berechnet. Hinzu kamen rund 79,20 Euro netto Arbeitslohn für etwa eine halbe Stunde Arbeit. Insgesamt halte ich diesen Preis für einen einfachen Ölwechsel an einem Kleinwagen für nicht mehr angemessen.

Es geht mir dabei nicht darum, ob ich mir diese Rechnung leisten kann. Es geht um das Verhältnis zwischen Leistung und Preis. Aus meiner Sicht steht beides hier nicht mehr in einem vernünftigen Verhältnis.

Für mich ist deshalb klar: Künftige Ölwechsel werde ich nicht mehr bei einem VW-Vertragspartner durchführen lassen. Eine freie Meisterwerkstatt kann diese Arbeiten in aller Regel ebenso fachgerecht erledigen – und zu deutlich günstigeren Konditionen.

Hier mal ein Beispiel für die tatsächlichen Kosten im freien Handel (Quelle https://www.atp-autoteile.de/de ):

  • 5 Liter Motoröl mit VW-Freigabe für den Polo: MANNOL MN7511-5 – 5 L Energy 5W-30 = 29,04 inkl. MwSt. (4 Liter sind nötig)
  • 1 Ölfilter mit Zubehör: MANN-FILTER 10492578 – Ölfilter+Schraube+Ölwechselanhänger = 11,85 inkl. MwSt.

Also reine Materialkosten = 40,89 Euro !!! Materialkosten bei VW inkl. MwSt. = 166,81 !!!

Die Materialkosten bei VW sind 4 x höher.

 

absurde Preise

erste Inspektion VW Polo

Der Polo stand schon längere Zeit als Tageszulassung beim Händler und hatte gerade einmal acht Kilometer auf dem Tacho.

Eigentlich brauchten wir gar kein weiteres Auto. Aber irgendwie war der kleine Wagen einfach sympathisch. Gut ausgestattet, mit DSG und genau das Richtige für den Alltag. Den Preis konnte ich nicht ausschlagen. Mittlerweile fahre ich ihn fast lieber als unseren Tiguan R-Line.

Dann stand die erste Inspektion an und der Wagen ging zur VW-Vertragswerkstatt. Beim Blick auf die Rechnung traf mich fast der Schlag.

Für die Zündkerzen wurden 75 Euro netto berechnet – also fast 30 Euro brutto pro Stück. Dabei kostet ein kompletter Satz mit drei BOSCH-Zündkerzen im freien Ersatzteilhandel 34,17 inkl. MwSt.

Natürlich weiß ich, dass eine Vertragswerkstatt nicht nur die Materialkosten berechnet. Trotzdem halte ich solche Preisaufschläge für überzogen. Genau diese Preisgestaltung führt dazu, dass immer mehr Kunden ihre Fahrzeuge nach Ablauf der Garantie in freien Meisterwerkstätten warten lassen.

Ich habe grundsätzlich nichts dagegen, für gute Arbeit einen angemessenen Preis zu bezahlen. Doch irgendwann stimmt das Verhältnis zwischen Materialwert und Rechnungsbetrag einfach nicht mehr.

Auch deshalb habe ich den Eindruck, dass Autofahren in Deutschland – unabhängig davon, ob es sich um einen Verbrenner oder ein Elektroauto handelt – immer teurer wird. Für viele Menschen ist das Auto jedoch kein Luxus, sondern die einzige Möglichkeit, täglich zur Arbeit zu gelangen.

afd

mein Fazit

Deutschland wird von den Altparteien systematisch gegen die Wand gefahren. Migration außer Kontrolle, ein marodes Gesundheits- und Bildungssystem, überforderte Justiz und Polizei, eine ideologisch getriebene Energiepolitik und das Verschleudern von hunderten Milliarden Euro Steuergeld – während die Probleme im eigenen Land immer größer werden.

Deutschland hat international längst massiv an Ansehen verloren. Besonders die Auftritte und Aussagen des Bundeskanzlers sorgen immer wieder für Kopfschütteln. Wenn politische Entscheidungen und Äußerungen inzwischen international für Spott und Unverständnis sorgen, sollte eigentlich jedem klar sein: So kann es nicht weitergehen.

Unser Staat wird politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich immer weiter heruntergewirtschaftet. Gleichzeitig wird eine Migrationspolitik betrieben, deren Folgen die Bürger seit Jahren zu tragen haben. Wer diese Entwicklung noch immer schönredet, verweigert schlicht die Realität.

Wenn jetzt nicht endlich ein radikaler politischer Kurswechsel erfolgt, werden vor allem die heutigen und kommenden Rentner die Rechnung präsentiert bekommen – mit steigenden Kosten, sinkenden Leistungen und einem Staat, der seine grundlegenden Aufgaben immer weniger erfüllen kann.

Deutschland braucht keine weiteren Ausreden und keine kosmetischen Korrekturen. Deutschland braucht eine politische Wende.

Deshalb muss die AfD dort Regierungsverantwortung übernehmen, wo die Wähler ihr das Vertrauen geben – angefangen in Sachsen-Anhalt und anschließend, wenn die Wähler es bestätigen, in weiteren Bundesländern und letztlich auf Bundesebene.

Weiter wie bisher ist keine Option. Deutschland braucht einen grundlegenden Kurswechsel – jetzt.

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